BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 304 (Angaben zur priesterlichen Bekleidung Aarons und seiner Söhne)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
E. GESETZ 2: Der Plan des Heiligtums (2. Mose 25-31)

11. Angaben zur priesterlichen Bekleidung Aarons und seiner Söhne (2. Mose 28,1-43)

g) Das Untergewand und die Beinkleider der Priester (2. Mose 28,39-43)


2. Mose 28,41-43

41 Und sollst sie deinem Bruder Aaron samt seinen Söhnen anziehen; und sollst sie salben und ihre Hände füllen und sie weihen, daß sie meine Priester seien. 42 Und sollst ihnen leinene Beinkleider machen, zu bedecken die Blöße des Fleisches von den Lenden bis an die Hüften. 43 Und Aaron und seine Söhne sollen sie anhaben, wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, daß sie dienen in dem Heiligtum, daß sie nicht ihre Missetat tragen und sterben müssen. Das soll ihm und seinem Stamm nach ihm eine ewige Weise sein.

Aaron und seine Söhne sollten nun gesalbt, geweiht und geheiligt werden, um ihren Priesterdienst auszuüben. Wir dürfen in Aaron und seinen Söhnen ein Vorbild sehen auf den Herrn Jesus und Seine wahren Jünger und Jüngerinnen, die mit vollem Bewußtsein und ganzer Weihe Gott dienen. Sie sind gerettet und wissen sich „berufen mit heiligem Ruf“. Ihnen schreibt der Apostel Johannes: „Ihr habt die Salbung von dem Heiligen und seid mit allem vertraut. Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr etwa die Wahrheit nicht wüßtet, sondern weil ihr sie gut kennt und überzeugt seid, daß keinerlei Lüge aus der Wahrheit kommt ... Was ihr nun von Anfang gelernt und gehört habt an göttlicher Unterweisung, das soll auch in euch bleiben. Und wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet ihr auch in der Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes und mit dem Vater bleiben! - Und die Salbung, die ihr von Ihm empfangen habt, bleibt in euch. Ihr bedürft nicht, daß jemand euch lehre; sondern wie die Salbung selbst euch über alles belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und wie sie euch unterrichtet hat, so werdet ihr in der Gemeinschaft mit Gott und mit dem Herrn Jesus bleiben! - So bleibet denn wirklich in Ihm, Kinder, damit wir, wenn Er geoffenbart wird, Freimütigkeit und freudige Zuversicht haben und uns nicht vor Ihm schämen müssen, wenn Er wiederkommt!“ [Vgl. 2. Kor. 1,21.22.]

2. Korinther 1,21.22 -- 21 Gott ist's aber, der uns befestigt samt euch in Christum und uns gesalbt 22 und versiegelt und in unsre Herzen das Pfand, den Geist, gegeben hat.

Unter der priesterlichen Salbung versteht die ganze Schrift die gnadenvolle Einwirkung und den dauernden Besitz des Heiligen Geistes - die Innewohnung und kraftvolle Entfaltung dieser dritten Person der Gottheit! - In Seinen Abschiedsreden kündete unser Herr Jesus an, daß nach Seiner Himmelfahrt dieser göttliche Führer und Fürsorger, der Heilige Geist, in Seinem Namen zu den Jüngern kommen und sie alles lehren würde, was sie bedürfen - ja, daß Er für immer Wohnung nehmen würde in ihren Herzen. Nur so weit der Heilige Geist Seine lebendigmachende Kraft, Seine heiligende Gnade an und in uns entfalten kann, werden wir unserer priesterlichen Aufgabe und Stellung uns freuen und ihr gerecht werden können! [Vgl. 1. Sam. 16,13; 2. Kön. 2,9-15.]

1. Samuel 16,13 -- Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David von dem Tage an und fürder. Samuel aber machte sich auf und ging gen Rama. / 2. Könige 2,9-15 -- 9 Und da sie hinüberkamen, sprach Elia zu Elisa: Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde. Elisa sprach: Daß mir werde ein zwiefältig Teil von deinem Geiste. 10 Er sprach: Du hast ein Hartes gebeten. Doch, so du mich sehen wirst, wenn ich von dir genommen werde, so wird's ja sein; wo nicht, so wird's nicht sein. 11 Und da sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander; und Elia fuhr also im Wetter gen Himmel. 12 Elisa aber sah es und schrie: Vater, mein Vater, Wagen Israels und seine Reiter! und sah ihn nicht mehr. Und er faßte sein Kleider und zerriß sie in zwei Stücke 13 und hob auf den Mantel Elia's, der ihm entfallen war, und kehrte um und trat an das Ufer des Jordans 14 und nahm den Mantel Elia's, der ihm entfallen war, und schlug ins Wasser und sprach: Wo ist nun der HERR, der Gott Elia's? und schlug ins Wasser; da teilte sich's auf beide Seiten, und Elisa ging hindurch. 15 Und da ihn sahen der Propheten Kinder, die gegenüber zu Jericho waren, sprachen sie: Der Geist Elia's ruht auf Elisa; und gingen ihm entgegen und fielen vor ihm nieder zur Erde

„Denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in dem Herrn Jesus ist das Ja und das Amen, und das dient Gott zur Verherrlichung durch uns. Gott ist es ja, der uns in Christus befestigt und uns gesalbt hat - der uns auch versiegelt und das Pfand des Geistes in unsere Herzen gegeben hat!“ - Heilige Weihe kennzeichnet die Gläubigen, welche in Wahrheit Gott nahestehen und Ihm dienen. „Ich ermahne euch nun, meine lieben Brüder und Schwestern: Weiht euch Gott aus Dankbarkeit für Seine großen Erbarmungen! Weiht Ihm euern Leib als ein lebendiges, heiliges und Ihm wohlgefälliges Opfer! - Das bedeutet einen wahrhaft geistlichen Gottesdienst und sei eure verständnisvolle Hingabe an Gott!“ ([Röm. 12,1; Apgesch. 20,22-24.31-35;] Phil. 2,25-30; Kol. 4,12.13.)

Römer 12,1 -- Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. / Apostelgeschichte 20,22-24.31-35 -- 22 Und nun siehe, ich, im Geiste gebunden, fahre hin gen Jerusalem, weiß nicht, was mir daselbst begegnen wird, 23 nur daß der heilige Geist in allen Städten bezeugt und spricht, Bande und Trübsal warten mein daselbst. 24 Aber ich achte der keines, ich halte mein Leben auch nicht selbst teuer, auf daß ich vollende meinen Lauf mit Freuden und das Amt, das ich empfangen habe von dem HERRN Jesus, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes. ... 31 Darum seid wach und denket daran, daß ich nicht abgelassen habe drei Jahre, Tag und Nacht, einen jeglichen mit Tränen zu vermahnen. 32 Und nun, liebe Brüder, ich befehle euch Gott und dem Wort seiner Gnade, der da mächtig ist, euch zu erbauen und zu geben das Erbe unter allen, die geheiligt werden. 33 Ich habe euer keines Silber noch Gold noch Kleid begehrt. 34 Denn ihr wisset selber, daß mir diese Hände zu meiner Notdurft und derer, die mit mir gewesen sind, gedient haben. 35 Ich habe es euch alles gezeigt, daß man also arbeiten müsse und die Schwachen aufnehmen und gedenken an das Wort des HERRN Jesus, daß er gesagt hat: "Geben ist seliger denn Nehmen!" / Philipper 2,25-30 -- 25 Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Gehilfe und Mitstreiter und euer Gesandter und meiner Notdurft Diener ist; 26 sintemal er nach euch allen Verlangen hatte und war hoch bekümmert, darum daß ihr gehört hattet, daß er krank war gewesen. 27 Und er war todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, auf daß ich nicht eine Traurigkeit über die andern hätte. 28 Ich habe ihn aber desto eilender gesandt, auf daß ihr ihn seht und wieder fröhlich werdet und ich auch der Traurigkeit weniger habe. 29 So nehmet ihn nun auf in dem HERRN mit allen Freuden und habt solche Leute in Ehren. 30 Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode so nahe gekommen, da er sein Leben gering bedachte, auf daß er mir diente an eurer Statt. / Kolosser 4,12.13 -- 12 Es grüßt euch Epaphras, der von den euren ist, ein Knecht Christi, und allezeit ringt für euch mit Gebeten, auf daß ihr bestehet vollkommen und erfüllt mit allem Willen Gottes. 13 Ich gebe ihm Zeugnis, daß er großen Fleiß hat um euch und um die zu Laodizea und zu Hierapolis.
Dir, mein Heiland, bin ich völlig hingegeben,
mit Bewußtsein Dir geweiht.
Du bist meiner Seele Licht und Heil und Leben,
Siegesfürst voll Herrlichkeit!
Deiner Führung darf ich freudig trauen,
Dankbar Dir ins heil'ge Auge schauen -
Täglich rühmen - preisen Dich:
Ja, mein Herr, Du heiligst mich!

(Freitag, 11. Januar 1934)

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