BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 099 (Das Lied Moses: b) Die Feinde, vor denen uns der HERR gerettet hat)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
C. Israel in der WILDNIS (2. Mose 15-19)

2. Das Lied Moses: b) Die Feinde, vor denen uns der HERR gerettet hat (2. Mose 15,4-13)


2. MOSE 15,12.13; PSALM 20,7-9

12 Da du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die Erde. 13 Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast, und du hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung.

7 Nun merke ich, daß der HERR seinem Gesalbten hilft und erhöht ihn in seinen heiligen Himmel; seine rechte Hand hilft mit Macht. 8 Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsers Gottes. 9 Sie sind niedergestürzt und gefallen; wir aber stehen aufgerichtet.

Nochmals rühmt Mose die mächtige Hand seines Gottes, die Er für Sein Volk Israel ausgestreckt hat zur Vernichtung der Feinde. - Auch wir dürfen es vom Herrn erwarten, wenn wir Ihm nahestehen und Ihn ehren durch unser Leben: „Erweise wunderbar Deine Gütigkeiten! Herr, durch Deine Rechte rettest Du alle, die auf Dich trauen, vor denen, die dich gegen sie erheben!“ (Vgl. Ps. 44,3b [Luth. 4b].)

Psalm 44,4 -- Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.

Unser größter Feind ist besiegt und gerichtet durch den Herrn Jesus am Kreuz: ,,Als Er die Fürstentümer und Gewalten der Finsternis entwaffnet hatte, stellte Er sie öffentlich in ihrer Schwäche und Bosheit an den Pranger, indem Er durch das Kreuz über sie triumphierte!“ Von aller Furcht befreit dürfen wir nun jubeln über den herrlichen Sieg, den Gott uns in unserem Herrn Jesus geschenkt hat! - Noch ehe ein Schritt der Wüstenreise gemacht ist, kann Mose hier die Erfüllung all der herrlichen Gnadenratschlüsse Gottes über Sein Volk im Glauben vorausnehmen. Er sagt: „Du hast durch Deine Güte geleitet das Volk, das Du erlöst - hast es durch Deine Stärke geführt zu Deiner heiligen Wohnung!“ - Er sieht also Israel im Geist schon angelangt in dem herrlichen Land der Verheißung - sieht es schon geschart um die Wohnung des Herrn, die auf dem Berge Zion erbaut werden soll. (Lies Ps. 78,52-54.)

Psalm 78,52-54 -- 52 und ließ sein Volk ausziehen wie die Schafe und führte sie wie eine Herde in der Wüste. 53 Und leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer. 54 Und er brachte sie zu seiner heiligen Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat

Und all diese Herrlichkeit war das Ergebnis der Gnade und der Macht Gottes. - Es ist beachtenswert in diesem Triumphgesang, daß Gott alles tut. Wir finden immer wieder das Wort „Du“; „Deine Rechte“, „Deine Güte“, „Deine Stärke“, ,,die Größe Deiner Hoheit“ wird gerühmt. - Finden wir nicht im Neuen Testament ganz Ähnliches? Die Apostel schauen gleichfalls mit der Errettung der Glaubenden schon ihre Vollendung in Herrlichkeit! Wir brauchen nur die neutestamentlichen Briefe anzuschauen, um dies bestätigt zu finden. Paulus sagt im Namen aller Gotteskinder: „Da wir nun gerechtfertigt worden sind auf Grund unseres Vertrauens, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesum Christum und rühmen uns voll Zuversicht schon jetzt der Herrlichkeit Gottes.“ Im Geiste sind wir schon mit Christo auferweckt, und unser Leben ist verborgen mit Ihm in Gott. Ja, der Epheserbrief geht noch einen Schritt weiter und führt uns schon jetzt in die Himmelswelten ein: „Lob und preis sei dem großen Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder Segnung und Wirkung des Geistes schon jetzt in den himmlischen Welten in Christus! - Bereits vor Grundlegung der Welt hat Er uns auserwählt in unserem Herrn Jesus, damit wir vor Ihm wären heilig und tadellos in Liebe!“ [Lies 1. Petr. 1,3.4; 2,1-10.]

1. Petrus 1,3.4; 2,1-10 -- 3 Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das behalten wird im Himmel ... 2,1 So leget nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alles Afterreden, 2 und seid begierig nach der vernünftigen, lautern Milch als die jetzt geborenen Kindlein, auf daß ihr durch dieselbe zunehmet, 3 so ihr anders geschmeckt habt, daß der HERR freundlich ist, 4 zu welchem ihr gekommen seid als zu dem lebendigen Stein, der von Menschen verworfen ist, aber bei Gott ist er auserwählt und köstlich. 5 Und auch ihr, als die lebendigen Steine, bauet euch zum geistlichem Hause und zum heiligen Priestertum, zu opfern geistliche Opfer, die Gott angenehm sind durch Jesum Christum. 6 Darum steht in der Schrift: "Siehe da, ich lege einen auserwählten, köstlichen Eckstein in Zion; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden." 7 Euch nun, die ihr glaubet, ist er köstlich; den Ungläubigen aber ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der zum Eckstein geworden ist, 8 ein Stein des Anstoßens und ein Fels des Ärgernisses; denn sie stoßen sich an dem Wort und glauben nicht daran, wozu sie auch gesetzt sind. 9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; 10 die ihr weiland nicht ein Volk waret, nun aber Gottes Volk seid, und weiland nicht in Gnaden waret, nun aber in Gnaden seid.

Wenn unsere Seele hierauf dankbar und verständnisvoll eingeht, o dann sind wir voller Freude und Anbetung. Ja, wir sind „mehr als Überwinder, mehr als Sieger durch Ihn, unseren Herrn, der uns so sehr liebt!“ - Nun erst verstehen wir voll und ganz die Liebe unseres Gottes, wie der Apostel Johannes sie verstanden und uns verkündigt hat. (Lies Joh. 3,16-18; 1. Kor. 2,9.10.)

Johannes 3,16-18 -- 16 Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. / 1. Korinther 2,9.10 -- 9 Sondern wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben." 10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

(Freitag, 13. April 1934)

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Zuletzt geändert am 10.07.2015 10:57 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)