BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 066 (Der AUSZUG Israels aus Ägyptenland.)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
B. GERICHT über Ägypten und RETTUNG Israels (2. Mose 7-14)

15. Der AUSZUG Israels aus Ägyptenland. (2. Mose 12,35-51)


2. MOSE 12,43-50; 1. Korinther 11,26

43 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Weise Passah zu halten. Kein Fremder soll davon essen. 44 Aber wer ein erkaufter Knecht ist, den beschneide man, und dann esse er davon. 45 Ein Beisaß und Mietling sollen nicht davon essen. 46 In EINEM Hause soll man's essen; ihr sollt nichts von seinem Fleisch hinaus vor das Haus tragen und sollt kein Bein an ihm zerbrechen. 47 Die ganze Gemeinde Israel soll solches tun. 48 So aber ein Fremdling bei dir wohnt und dem HERRN das Passah halten will, der beschneide alles, was männlich ist; alsdann mache er sich herzu, daß er solches tue, und sei wie ein Einheimischer des Landes; denn kein Unbeschnittener soll davon essen. 49 Einerlei Gesetz sei dem Einheimischen und dem Fremdling, der unter euch wohnt. 50 Und alle Kinder Israel taten, wie der HERR Mose und Aaron hatte geboten.

26 Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des HERRN Tod verkündigen, bis daß er kommt.

Wir sehen, welch hohe Bedeutung der Apostel Paulus einer biblischen Abendmahlsfeier für die Kinder Gottes beilegte. Wir wollen dem Herrn danken, daß viele Gläubige in unseren Tagen dafür wach geworden sind und daß diese Erquickung für ihre Herzen – diese Huldigung für ihren Herrn in ihrem Gemeinschaftsleben immer neu zur Geltung kommt! Die ersten Christen sammelten sich um den Tisch ihres Herrn an jedem Sonntag, in den ersten Zeiten nach Pfingsten sogar täglich. [Vgl. Apgesch. 2,42.46; 20,7.]

Apostelgeschichte 2,42.46 -- 42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. ... 46 Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern. ... 20,7 Am ersten Tage der Woche aber, da die Jünger zusammenkamen, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus, und wollte des andern Tages weiterreisen und zog die Rede hin bis zu Mitternacht.

Paulus schreibt: „So oft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn Jesu, bis Er wiederkommt!“ – Eine biblische Feier des Abendmahls, gehalten von einfältigen, freudigen und dankbaren Erlösten, die ihren Heiland lieben und preisen, ist ein köstliches Zeugnis für Ihn vor Menschen und Engeln. Wir verkündigen damit die herrliche, für uns vollbrachte Erlösung – den ewigen Sieg Christi über Sünde, Teufel, Welt und Tod! Wir bringen Anbetung und Huldigung Ihm, unserem großen Erlöser, für Seine große Liebestat. Wir schauen durch den zerrissenen Vorhang (Matth. 27,51)

Matthäus 27,51 -- Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.

in den geöffneten Himmel – in das Allerheiligste der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes. Wir erblicken Ihn im Geiste dort, unseren großen Hohenpriester, der mit Seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen ist, nachdem Er eine ewige Erlösung für uns vollbracht hat! - Wir rühmen und preisen unseren Gott, der uns den eingeborenen Sohn gesandt und geschenkt hat und uns in Ihm so nahe an Sein liebendes Vaterherz gebracht hat: „Bringt Danksagung dar dem Vater, der uns fähig und passend gemacht hat, so daß wir teilhaben am Erbe der Heiligen im Lichte! Er hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und uns versetzt in das Königreich Seines Sohnes, den Er so sehr liebt. Ihn Ihm haben wir ja die Erlösung, die Vergebung unserer Sünden!“ (Lies [Röm. 8,29-39]; Eph. 2,18-22; 3,14-21.)

Römer 8,29-39 -- 29 Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. 31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? 32 welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. 34 Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? 36 wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe." 37 Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN. / Epheser 2,18-22;3,14-21 -- 18 denn durch ihn haben wir den Zugang alle beide in einem Geiste zum Vater. 19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN, 22 auf welchem auch ihr mit erbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist. ... 3,14 Derhalben beuge ich meine Kniee vor dem Vater unseres HERRN Jesu Christi, 15 der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, 16 daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, 17 daß Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen und ihr durch die Liebe eingewurzelt und gegründet werdet, 18 auf daß ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; 19 auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle. 20 Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles, das wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die da in uns wirkt, 21 dem sei Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Als unser Heiland an jenem letzten Abend vor Seinem Leiden mit den Jüngern zusammen war, sprach Er nicht nur davon, daß Er nach drei Tagen siegreich aus dem Grabe auferstehen und nach kurzer Zeit zum Himmel auffahren werde – Er sagte ihnen auch, daß Er vom Himmel wiederkommen werde: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen, und ich gehe dorthin, um euch die Wohnstätte zu bereiten. Und dann komme ich wieder und hole euch zu Mir, damit ihr auch dort seid, wo ich bin!“ Die ersten Christen wußten nichts anderes, als daß sie gerettet und bekehrt seien, um den Herrn Jesus zurückzuerwarten zu ihrer Heimholung in die himmlischen Wohnungen des Vaterhauses. [Vgl. Phil. 3,20; 1. Tess. 1,9b.10.]

Philipper 3,20 -- Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesu Christi, des HERRN. / 1. Thessalonicher 1,9.10 -- 9 Denn sie selbst verkündigen von euch, was für einen Eingang wir zu euch gehabt haben und wie ihr bekehrt seid zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott 10 und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, welchen er auferweckt hat von den Toten, Jesum, der uns von dem zukünftigen Zorn erlöst.

Hierauf freuten sie sich kindlich – hiernach sehnten sie sich: „Wir sehnen uns, mit unserer himmlischen Behausung überkleidet zu werden…, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. Und der uns hierzu schon bereit gemacht hat, ist Gott, der uns auch den Heiligen Geist als Angeld auf die kommende Herrlichkeit gegeben hat.“

(Mittwoch, 7. März 1934)

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