BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 748 ( Josef verlangt, dass er im Land seiner Väter begraben wird, stirbt 110-jährig und wird in einen Sarg gelegt )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

51. Josef verlangt, dass er im Land seiner Väter begraben wird, stirbt 110-jährig und wird in einen Sarg gelegt (1. Mose 50,22-26)


1. MOSE 50,22.23

22 Also wohnte Joseph in Ägypten mit seines Vaters Hause und lebte hundertundzehn Jahre 23 und sah Ephraims Kinder bis ins dritte Glied. Auch wurden dem Machir, Manasses Sohn, Kinder geboren auf den Schoß Josephs.

1. PETRUS 2,11.12

11 Liebe Brüder, ich ermahne euch als die Fremdlinge und Pilgrime: enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten, 12 und führet einen guten Wandel unter den Heiden, auf daß die, so von euch afterreden als von Übeltätern, eure guten Werke sehen und Gott preisen, wenn es nun an den Tag kommen wird.

Joseph erlebte noch die Anfänge des väterlichen Segens. Ein Alter von einhundertundzehn Jahren erreichend, sah er noch von Ephraim „Söhne des dritten Gliedes“, also Ururenkel, und von Manasse Urenkel, denen er seine Liebe bezeugte. Doch dann fühlte auch er sein Ende herannahen! Die verantwortungsvollen Dienste in Ägypten, die er zu tun hatte, hatten seine Kräfte verzehrt. Achtzig Jahre lang hatte er die Verwaltung des Landes Ägypten geleitet! Und doch war er kein Ägypter geworden, sondern sah stets Kanaan als seine von Gott gegebene Heimat an! Das ist doch schön: Mitten in der Welt, in hohem Ansehen stehend, blieb er durchaus ein Pilger und Fremdling und verherrlichte Gott bis ans Ende seines Lebens. Immer führte er sein Leben nach dem Grundsatz: „Den Weg der Treue habe ich erwählt, habe mir vor Augen gestellt die heiligen Rechtsansprüche, die Du, Herr, an mich hast!“ [Lies Hebr. 11,13-16; vgl. Eph. 2,19-22.]

Hebräer 11,13-16-- 13 Diese alle sind gestorben im Glauben und haben die Verheißung nicht empfangen, sondern sie von ferne gesehen und sich ihrer getröstet und wohl genügen lassen und bekannt, daß sie Gäste und Fremdlinge auf Erden wären. 14 Denn die solches sagen, die geben zu verstehen, daß sie ein Vaterland suchen. 15 Und zwar, wo sie das gemeint hätten, von welchem sie waren ausgezogen, hatten sie ja Zeit, wieder umzukehren. 16 Nun aber begehren sie eines bessern, nämlich eines himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, zu heißen ihr Gott; denn er hat ihnen eine Stadt zubereitet. / Epheser 2,19-22 -- 19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN, 22 auf welchem auch ihr mit erbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.

Auch mit seinen Verwandten brach er die Verbindung nicht ab. Mancher hätte sich an seiner Stelle von den „verachteten Hirten“ abgewandt, aber er blieb ihnen treu! Die Üppigkeit des Hoflebens, Adel und Reichtum konnten ihm die Gemeinschaft mit denen, die den lebendigen Gott anbeteten, nicht ersetzen! (Lies Ps. 119,29.30.111.112.173; vgl. 5. Mose 11,8-16.)

Psalm 119,29.30.111.112.173 -- 29 Wende von mir den falschen Weg und gönne mir dein Gesetz. 30 Ich habe den Weg der Wahrheit erwählt; deine Rechte habe ich vor mich gestellt. ... 111 Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe; denn sie sind meines Herzens Wonne. 112 Ich neige mein Herz, zu tun nach deinen Rechten immer und ewiglich. ... 173 Laß mir deine Hand beistehen; denn ich habe erwählt deine Befehle. / 5. Mose 11,8-16 -- 8 Darum sollt ihr alle die Gebote halten, die ich dir heute gebiete, auf daß ihr gestärkt werdet, hineinzukommen und das Land einzunehmen, dahin ihr ziehet, daß ihr's einnehmet; 9 und daß du lange lebest in dem Lande, das der HERR euren Vätern geschworen hat ihnen zu geben und ihrem Samen, ein Land, darin Milch und Honig fließt. 10 Denn das Land, da du hin kommst, ist nicht wie Ägyptenland, davon ihr ausgezogen seid, da du deinen Samen säen und selbst tränken mußtest wie einen Kohlgarten; 11 sondern es hat Berge und Auen, die der Regen vom Himmel tränkt, 12 auf welch Land der HERR, dein Gott, acht hat und die Augen des HERRN, deines Gottes, immerdar sehen, von Anfang des Jahres bis ans Ende. 13 Werdet ihr nun meine Gebote hören, die ich euch gebiete, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, 14 so will ich eurem Land Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, daß du einsammelst dein Getreide, deinen Most und dein Öl, 15 und will deinem Vieh Gras geben auf deinem Felde, daß ihr esset und satt werdet. 16 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abweichet und dienet andern Göttern und betet sie an

Solche Menschen braucht der Herr auch jetzt in der dunklen Welt! Menschen, die nicht hin und her schwanken, sondern die unverwandt das Ziel verfolgen, das Gott ihnen gesteckt hat!

Den Weg der Treue habe ich erwählt.
Von einem Wunsche nur bin ich beseelt:
Die Treue bis ans Ende meinem Herrn zu halten –
In meiner Treu und Liebe niemals zu erkalten.
Den Weg der Treue habe ich erwählt!
Und mag mich locken auch die arge Welt,
Sie soll mich fesseln nicht, mich nicht in Netze bringen.
Ich geh den Weg der Treue, hüte mich vor Schlingen!

(Sonntag, 18. Juli 1954)

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