BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 692 ( Jakob und sein ganzes Geschlecht ziehen nach Ägypten, nachdem ihm Gott durch Offenbarung diesen Weg bestätigt hatte )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

37. Jakob und sein ganzes Geschlecht ziehen nach Ägypten, nachdem ihm Gott durch Offenbarung diesen Weg bestätigt hatte (1. Mose 46,1-7)


1. MOSE 46,1-4

1 Israel zog hin mit allem, was er hatte. Und da er gen Beer-Seba kam, opferte er dem Gott seines Vaters Isaak. 2 Und Gott sprach zu ihm des Nachts im Gesicht: Jakob, Jakob! Er sprach: Hier bin ich. 3 Und er sprach: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters; fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn daselbst will ich dich zum großen Volk machen. 4 Ich will mit dir hinab nach Ägypten ziehen und will dich auch wieder heraufführen; und Joseph soll seine Hände auf deine Augen legen

5. MOSE 1,21

Siehe da das Land vor dir, das der HERR, dein Gott, dir gegeben hat; zieh hinauf und nimm's ein, wie der HERR, deiner Väter Gott, dir verheißen hat. Fürchte dich nicht und laß dir nicht grauen.

Auf die bangen Fragen, die Jakobs Herz bewegten, antwortete ihm Gott des Nachts im Gesicht. Er sprach: „Jakob, Jakob! Ich bin Gott, der Gott deines Vaters; fürchte dich nicht, nach Ägypten zu ziehen, denn zu einer großen Nation will Ich dich machen. Ich will mit dir nach Ägypten ziehen!“ So antwortet der Herr stets auf das Rufen der Seinigen. Er läßt sie nicht im Dunkeln tappen. Sie müssen nur ein offenes Ohr haben, Seine Stimme zu hören! Die Männer Gottes des Alten Bundes und auch die des Neuen wußten genau, wann und daß Gott sie rief. Sie antworteten Ihm und waren bereit, auf Seine Stimme zu hören. Ja, nur wer dem Herrn nicht ausweicht, wird Seine Gnade erfahren! Wer auf Seinen Ruf antwortet, der wird die Wege der Barmherzigkeit Gottes kennenlernen. [Lies Jer. 33,3; Dan. 10,10-19.]

Jeremia 33,3 -- Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir anzeigen große und gewaltige Dinge, die du nicht weißt. / Daniel 10,10-19 -- 10 Und siehe, eine Hand rührte mich an und half mir auf die Kniee und auf die Hände, 11 und er sprach zu mir: Du, lieber Daniel, merke auf die Worte, die ich mit dir rede, und richte dich auf; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und da er solches mit mir redete, richtete ich mich auf und zitterte. 12 Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, da du von Herzen begehrtest zu verstehen und dich kasteitest vor deinem Gott, sind deine Worte erhört; und ich bin gekommen um deinetwillen. 13 Aber der Fürst des Königreiches im Perserland hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, der vornehmsten Fürsten einer, kam mir zu Hilfe; da behielt ich den Sieg bei den Königen in Persien. 14 Nun aber komme ich, daß ich dich unterrichte, wie es deinem Volk hernach gehen wird; denn das Gesicht wird erst nach etlicher Zeit geschehen. 15 Und als er solches mit mir redete, schlug ich mein Angesicht nieder zur Erde und schwieg still. 16 Und siehe, einer, gleich einem Menschen, rührte meine Lippen an. Da tat ich meinen Mund auf und redete und sprach zu dem, der vor mir stand: Mein HERR, meine Gelenke beben mir über dem Gesicht, und ich habe keine Kraft mehr; 17 und wie kann der Knecht meines HERRN mit meinem HERRN reden, weil nun keine Kraft mehr in mir ist und ich auch keinen Odem mehr habe? 18 Da rührte einer, gleich wie ein Mensch gestaltet, mich abermals an und stärkte mich 19 und sprach: Fürchte dich nicht, du lieber Mann! Friede sei mit dir! Und sei getrost, sei getrost! Und als er mit mir redete, ermannte ich mich und sprach: Mein HERR rede! denn du hast mich gestärkt.

Wie einst Jakob, so erfüllt auch unser Herz häufig Angst vor dem, was in der Zukunft kommen mag. Der Herr weiß dies und ruft uns deshalb in Seinem Wort immer wieder so freundlich zu: „Fürchte dich nicht! … Ich bin bei dir; schaue nicht ängstlich umher, denn Ich bin dein Gott; Ich stärke dich, Ich helfe dir, ja, Ich stütze dich mit der Rechten Meiner Gerechtigkeit!“ Wahrlich, wenn der Allmächtige Himmels und der Erde der Führer unseres Lebens ist, so brauchen wir uns nicht zu fürchten. Er wird uns niemals verlassen und versäumen, sondern entsprechend dem Reichtum Seiner Gnade über unserem Leben walten. Bist du dem Herrn immer völlig vertrauend, liebes Kind Gottes, oder erfüllt dein Herz noch manchmal Angst und Sorge? O rechne freudig mit dem Herrn, mit Seiner Nähe und Hilfe! Durch Vertrauen allein kannst du Ihn ehren und Sein liebendes Herz erfreuen! (Lies Jos. 1,9; Mark. 5,35.36.)

Josua 1,9 -- Siehe, ich habe dir geboten, daß du getrost und freudig seist. Laß dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. / Markus 5,35.36 -- 35 Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? 36 Jesus aber hörte alsbald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Fürchte dich nicht, glaube nur!

(Montag, 25. Januar 1954)

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Zuletzt geändert am 04.01.2021 10:42 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)