BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 655 ( Als der Hunger zunimmt, bedrängt Juda seinen Vater Jakob, den Benjamin mitziehen zu lassen )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

24. Als der Hunger zunimmt, bedrängt Juda seinen Vater Jakob, den Benjamin mitziehen zu lassen (1. Mose 43,1-5)


1. MOSE 43,5

Ist's aber, daß du ihn nicht sendest, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat gesagt zu uns: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.

RÖMER 9,3

Ich habe gewünscht, verbannt zu sein von Christo für meine Brüder, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch;

Die Worte Josephs: „Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch“, finden erst ihre volle Bedeutung, wenn wir sie dem Herrn Jesus Selbst in den Mund legen. Er verlangt von uns, daß wir nicht allein in Seiner Herrlichkeit erscheinen, sondern daß wir Ihm auch Seelen mitbringen, die wir aus Sünde, Welt und Finsternis für Ihn gewonnen haben. Was hast du lieber Freund, wohl schon getan, um diese heiligen Pflicht nachzukommen? Bist du schon einer Seele zum Segen geworden, und hast du sie bewußt und klar zu Jesus geführt? Allerdings meinen manche Christen, dies sei nur die Aufgabe von besonderen Dienern und Dienerinnen im Reiche Gottes. Doch das ist durchaus nicht so! Die Schrift zeigt uns, daß jedes Kind Gottes, welches sich seiner Rettung freut, auch dazu berufen ist, andere zu retten und für die ewige Herrlichkeit zu gewinnen. [Lies Apg. 26, 16 – 18; 2. Tim. 4, 1 – 5.]

Apostelgeschichte 26,16-18 -- 16 Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen; 17 und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende, 18 aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich. / 2. Timotheus 4,1-5 -- 1 So bezeuge ich nun vor Gott und dem HERRN Jesus Christus, der da zukünftig ist, zu richten die Lebendigen und die Toten mit seiner Erscheinung und mit seinem Reich: 2 Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren. 5 Du aber sei nüchtern allenthalben, sei willig, zu leiden, tue das Werk eines evangelischen Predigers, richte dein Amt redlich aus.

Gott will auch durch dich dieses göttliche Werk an Menschenseelen tun, daß du ihnen durch den Heiligen Geist das Heil in Jesus Christus zeigen kannst – daß sie den großen Heiland erkennen als ihren Herrn und Erlöser! Auch dir gilt das Wort, und du darfst es gerade im Blick auf die Rettung anderer Menschen für Christus persönlich annehmen: „Mache weit den Raum deines Zeltes und spanne aus die Behänge deiner Wohnstätte; mache deine Seile lang und deine Pflöcke stecke fest; denn du sollst dich ausbreiten durch Gewinnung von Menschen, zur Rechten und zur Linken!“ Dies selbstverständliche, große Freude sollte jedes Kind Gottes haben, daß es vor Gott treten kann mit dem Hinweis auf gewonnene Menschenseelen: „Siehe, Herr, ich und die Kinder, die Du mir gegeben hast. Wir sind vor Dir zu einem Wunderzeichen geworden.“ [1. Kor. 9, 16 – 23; Matth. 4, 18. 19; Apg. 4, 19. 20.]

1. Korinther 9,16-23 -- 16 Denn daß ich das Evangelium predige, darf ich mich nicht rühmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! 17 Tue ich's gern, so wird mir gelohnt; tu ich's aber ungern, so ist mir das Amt doch befohlen. 18 Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich predige das Evangelium Christi und tue das frei umsonst, auf daß ich nicht meine Freiheit mißbrauche am Evangelium. 19 Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knechte gemacht, auf daß ich ihrer viele gewinne. 20 Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden wie unter dem Gesetz, auf daß ich die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. 21 Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. 22 Den Schwachen bin ich geworden wie ein Schwacher, auf daß ich die Schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei geworden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache. 23 Solches aber tue ich um des Evangeliums willen, auf daß ich sein teilhaftig werde. / Matthäus 4,18.19 -- 18 Als nun Jesus an dem Galiläischen Meer ging, sah er zwei Brüder, Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. 19 Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! / Apostelgeschichte 4,19.20 -- 19 Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, daß wir euch mehr gehorchen denn Gott. 20 Wir können's ja nicht lassen, daß wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben.

(Freitag, 23. Oktober 1953)

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