BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 640 ( Als die angekündigten sieben Hungerjahre kamen, verkaufte Josef das gesammelte Getreide den Hungernden )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

18. Als die angekündigten sieben Hungerjahre kamen, verkaufte Josef das gesammelte Getreide den Hungernden (1. Mose 41,53-57)


1. MOSE 41,56.57

56 Als nun im ganzen Lande Teuerung war, tat Joseph allenthalben Kornhäuser auf und verkaufte den Ägyptern. Denn die Teuerung ward je länger, je größer im Lande. 57 Und alle Lande kamen nach Ägypten, zu kaufen bei Joseph; denn die Teuerung war groß in allen Landen.

JOHANNES 6,35-51

35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. 36 Aber ich habe es euch gesagt, daß ihr mich gesehen habt, und glaubet doch nicht. 37 Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. 38 Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht daß ich meinen Willen tue, sondern den Willen des, der mich gesandt hat. 39 Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, daß ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern daß ich's auferwecke am Jüngsten Tage. 40 Denn das ist der Wille des, der mich gesandt hat, daß, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 41 Da murrten die Juden darüber, das er sagte: Ich bin das Brot, daß vom Himmel gekommen ist, 42 und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josephs Sohn, des Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht er denn: Ich bin vom Himmel gekommen? 43 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander. 44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten: "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." Wer es nun hört vom Vater und lernt es, der kommt zu mir. 46 Nicht daß jemand den Vater habe gesehen, außer dem, der vom Vater ist; der hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, auf daß, wer davon isset, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.

Die ganze Welt ist ja voll hungernder Menschen. Wenn man auf der Straße oder in den Häusern ihnen begegnet, so sieht man es ihnen von weitem an: „Euch fehlt Jesus!“ – Und dieser sterbenden Welt bietet Jesus in Seiner großen Liebe Sich Selbst an. Er spricht: „Ich bin für euch das Brot des Lebens! Wer zu Mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an Mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten!“ – „Gehet zu Jesus! Wendet euch zu Ihm! Und was Er euch sagt, das tut!“ In diesem kurzen Wort ist den Menschen ganz klar der Weg zum Heil gewiesen! Über Jesus öffnete sich – schon als Er hier auf Erden war – der Himmel, und der Vater sprach: „Dieser ist Mein geliebter Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf Ihn!“ [Vgl. auch Joh. 2,1-11.]

Johannes 2,1-11 -- 1 Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da. 2 Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen. 3 Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. 4 Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. 6 Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Maß. 7 Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. 8 Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet's dem Speisemeister! Und sie brachten's. 9 Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten. 11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Joseph ließ nun überall die Kornhäuser öffnen, so daß das Volk sah, daß reichlich Brot vorhanden war. Jedermann konnte von den königlichen Vorräten sein bestimmtes Maß kaufen – der Reiche nicht mehr und der Arme nicht weniger! Joseph war ein gerechter und weiser Regent – ein wirklicher Vater des Volkes! – Und nicht nur ganz Ägypten kam zu Joseph – von allen Ländern kamen die Leute. Und jeder bekam etwas. Bei weiser Einteilung war das möglich; Ägypten konnte durch die siebenjährige Teuerung durchkommen! – Werden wir hier nicht daran erinnert, wie reich unser Herr Jesus ist für alle, die sich an Ihn wenden, und die sich von Ihm etwas sagen lassen?

Nimm, Er steht da mit geöffneten Händen!
Nimm aus der Fülle, die Jesus dir gibt.
Gnade um Gnade, Er will sie dir spenden,
Nicht weil du’s wert bist, nein, weil Er dich liebt!

Ja, auch heute gilt es uns: „Mein Gott wird euch nach Seinem Gnadenreichtum alles, was ihr bedürft, durch Jesus in herrlicher Fülle schenken!“ – Das Allernotwendigste und Allerkostbarste, das Gott uns in Jesus schenkt, ist Rettung und Heil für unsere Seele. Darum sagt Er: „Ich bin gekommen, daß ihr das Leben habt – Leben in Überfluß!“ (Lies Röm. 5,12–21.)

Römer 5,12-21 -- 12 Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben; 13 denn die Sünde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sünde nicht. 14 Doch herrschte der Tod von Adam an bis auf Moses auch über die, die nicht gesündigt haben mit gleicher Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukünftig war. 15 Aber nicht verhält sich's mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn so an eines Sünde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 16 Und nicht ist die Gabe allein über eine Sünde, wie durch des einen Sünders eine Sünde alles Verderben. Denn das Urteil ist gekommen aus einer Sünde zur Verdammnis; die Gabe aber hilft auch aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 17 Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum. 18 Wie nun durch eines Sünde die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen. 19 Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele Sünder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte. 20 Das Gesetz aber ist neben eingekommen, auf daß die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade viel mächtiger geworden, 21 auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat zum Tode, also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesum Christum, unsern HERRN.

(Freitag, 14. August 1953)

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