BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 637 ( Asenat gebiert dem Josef seine zwei Söhne MANASSE und EPHRAIM )
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

17. Asenat gebiert dem Josef seine zwei Söhne MANASSE und EPHRAIM (1. Mose 41,50-52)


1. MOSE 41,52

52 Den andern hieß er Ephraim; denn Gott, sprach er, hat mich lassen wachsen in dem Lande meines Elends.

JOHANNES 15,5-8.16

5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. 7 So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger. ... 16 Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.

„Gott hat mich fruchtbar gemacht im Lande meines Elends!“ Viele geben sich fruchtloser Trauer – selbstsüchtigem Kummer hin im Elend. Wenn Gott dich ins Elend führt, dann will Er dich „auserwählt“ machen im Ofen des Elends! Die Schrift sagt: „Man entferne die Schlacken vom Silber, so geht dem Goldschmied ein kostbares Gerät hervor!“ [Lies Psalm 66,10–20; Spr. 17,3.]

Psalm 66,10-20 -- 10 Denn, Gott, du hast uns versucht und geläutert wie das Silber geläutert wird; 11 du hast uns lassen in den Turm werfen; du hast auf unsere Lenden eine Last gelegt; 12 du hast Menschen lassen über unser Haupt fahren; wir sind in Feuer und Wasser gekommen: aber du hast uns ausgeführt und erquickt. 13 Darum will ich mit Brandopfern gehen in dein Haus und dir meine Gelübde bezahlen, 14 wie ich meine Lippen habe aufgetan und mein Mund geredet hat in meiner Not. 15 Ich will dir Brandopfer bringen von feisten Schafen samt dem Rauch von Widdern; ich will opfern Rinder mit Böcken. (Sela.) 16 Kommet her, höret zu alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an meiner Seele getan hat. 17 Zu ihm rief ich mit meinem Munde, und pries ihn mit meiner Zunge. 18 Wo ich Unrechtes vorhätte in meinem Herzen, so würde der HERR nicht hören; 19 aber Gott hat mich erhört und gemerkt auf mein Flehen. 20 Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. / Sprüche 17,3 -- Wie das Feuer Silber und der Ofen Gold, also prüft der HERR die Herzen.

Welch kostbare Diener und Dienerinnen hat Gott sich im Ofen der Trübsal zubereitet! Joseph gehört auch zu dieser auserlesenen Schar. – Wir spüren also aus seinen Worten seine ganze Dankbarkeit gegen seinen herrlichen Gott heraus: „Gott hat mich fruchtbar gemacht!“ Ja, wirklich, Seinen Gott hat Joseph in allen Schickungen seines Lebens gesehen, und besonders in den schweren! Auch was böse Menschen ihm angetan – seine Brüder und andere! – Joseph nahm das stets aus der Hand Gottes. Er sprach: „Das kommt von oben!“ und darum durfte nichts ihm schaden – nichts ihn verbittern, alles diente ihm zur Förderung, zum Heil! Für alles konnte er danken, denn alles diente ihm zum Besten; das hat er geglaubt, auch ehe Gott ihn aus seinem jahrelangen Elend befreite! – Das sind die Glückseligen, die sich der Trübsale rühmen – die ihre Feinde lieben – die sich allezeit freuen und ihrem Gott für alles danken können. „Wir rühmen uns sogar der Trübsale; wir wissen ja: Trübsal bewirkt Standhaftigkeit; in der Standhaftigkeit aber bewähren wir uns, und in der Bewährung werden wir hoffnungsfreudig! Diese Hoffnung trügt auch nicht – sie läßt uns nicht zuschanden werden, denn Gott liebt uns ja so sehr: Seine Liebe ist in unser Herz ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns verliehen worden ist!“ (Lies Jak. 1,2–4.12; vgl. Apg. 5,41.42; 2. Kor. 12,9.10.)

Jakobus 1,2-4.12 -- 1 Jakobus, ein Knecht Gottes und des HERRN Jesu Christi, den zwölf Geschlechtern, die da sind hin und her, Freude zuvor! 2 Meine lieben Brüder, achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallet, 3 und wisset, daß euer Glaube, wenn er rechtschaffen ist, Geduld wirkt. 4 Die Geduld aber soll festbleiben bis ans Ende, auf daß ihr seid vollkommen und ganz und keinen Mangel habet. ... 12 Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. / Apostelgeschichte 5,41.42 -- 41 Sie gingen aber fröhlich von des Rats Angesicht, daß sie würdig gewesen waren, um seines Namens willen Schmach zu leiden, 42 und hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hin und her in Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesu Christo. / 2. Korinther 12,9.10 -- 9 Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf daß die Kraft Christi bei mir wohne. 10 Darum bin ich gutes Muts in Schwachheiten, in Mißhandlungen, in Nöten, in Verfolgungen, in Ängsten, um Christi willen; denn, wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

(Dienstag, 11. August 1953)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 06.04.2020 21:59 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)