BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 563 ( Jakob zieht weiter. Sein Sohn Ruben hat Umgang mit Jakobs Nebenfrau Bilha )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

49. Jakob zieht weiter. Sein Sohn Ruben hat Umgang mit Jakobs Nebenfrau Bilha (1. Mose 35,21-22)


1. MOSE 35,21.22

21 Und Israel zog aus und richtete seine Hütte auf jenseits des Turms Eder. 22 Und es begab sich, da Israel im Lande wohnte, ging Ruben hin und schlief bei Bilha, seines Vaters Kebsweib; und das kam vor Israel. Es hatte aber Jakob zwölf Söhne.

1. KORINTHER 5,1-5

1 Es geht eine gemeine Rede, daß Hurerei unter euch ist, und eine solche Hurerei, davon auch die Heiden nicht zu sagen wissen: daß einer seines Vaters Weib habe. 2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß, der das Werk getan hat, von euch getan würde? 3 Ich zwar, der ich mit dem Leibe nicht da bin, doch mit dem Geist gegenwärtig, habe schon, als sei ich gegenwärtig, beschlossen über den, der solches getan hat: 4 in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, in eurer Versammlung mit meinem Geist und mit der Kraft unsers HERRN Jesu Christi, 5 ihn zu übergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist selig werde am Tage des HERRN Jesu.

Zu dem tiefen Leid, das Jakob durch den Tod der Rahel traf, kam bald noch ein neuer großer Kummer für ihn dazu. Es war die Fleischessünde, die sein erstgeborener Sohn Ruben mit Jakobs Nebenfrau Bilha beging. Wir sind ganz überzeugt: Wenn Jakob von vornherein nur eine Einehe geführt hätte – mit Lea oder mit Rahel – und wenn er nicht gar auch noch die zwei Nebenfrauen gehabt hätte, Bilha und Silpa, [1. Mose 30,1–13],

1. Mose 30,1-13 -- 1 Da Rahel sah, daß sie dem Jakob kein Kind gebar, beneidete sie ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder, wo nicht, so sterbe ich. 2 Jakob aber ward sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich doch nicht Gott, der dir deines Leibes Frucht nicht geben will. 3 Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha; gehe zu ihr, daß sie auf meinen Schoß gebäre und ich doch durch sie aufgebaut werde. 4 Und sie gab ihm also Bilha, ihre Magd, zum Weibe, und Jakob ging zu ihr. 5 Also ward Bilha schwanger und gebar Jakob einen Sohn. 6 Da sprach Rahel: Gott hat meine Sache gerichtet und meine Stimme erhört und mir einen Sohn gegeben. Darum hieß sie ihn Dan. 7 Abermals ward Bilha, Rahels Magd, schwanger und gebar Jakob den andern Sohn. 8 Da sprach Rahel: Gott hat es gewandt mit mir und meiner Schwester, und ich werde es ihr zuvortun. Und hieß ihn Naphthali. 9 Da nun Lea sah, daß sie aufgehört hatte zu gebären, nahm sie ihre Magd Silpa und gab sie Jakob zum Weibe. 10 Also gebar Silpa, Leas Magd, Jakob einen Sohn. 11 Da sprach Lea: Rüstig! Und hieß ihn Gad. 12 Darnach gebar Silpa, Leas Magd, Jakob den andern Sohn. 13 Da sprach Lea: Wohl mir! denn mich werden selig preisen die Töchter. Und hieß ihn Asser.

dann hätte Gott ganz gewiß die schwere Verführung der Dina [1. Mose 34] und den schweren Sündenfall seines ältesten Sohnes Ruben verhütet. Es wehte eben keine reine Luft in der Familie Jakobs! Und wenn heute in einer Familie Vater und Mutter nicht rein und gottesfürchtig wandeln, besonders auf sittlichem Gebiet, dann sucht Gott dies dadurch heim, daß auch die Kinder nicht vor schwerem Sündenfall geschützt sind! – Gott ist sehr heilig, und Er läßt Seiner nicht spotten – besonders nicht durch die Gesinnung und das Verhalten Seiner Gläubigen! (Lies Gal. 6,7.8; 1. Kor. 6,9–11; 15,33.)

Galater 6,7.8 -- 7 Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. / 1. Korinther 6,9-11 -- 9 Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder 10 noch die Diebe noch die Geizigen noch die Trunkenbolde noch die Lästerer noch die Räuber werden das Reich Gottes ererben. 11 Und solche sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des HERRN Jesu und durch den Geist unsers Gottes. / 1. Korinther 15,33 -- Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten.

Wie tief sollte doch das Herz und Gewissen aller Kinder Gottes dauernd erfaßt werden durch das, was das Wort Gottes uns täglich weiter kundtut und so eindringlich sagt. Wir lesen: „Er, der Herr, dein Gott, ist ein eifernder Gott, der die Verschuldung der Väter heimsucht an den Kindern, an den Enkeln und Urenkeln. Tausenden bewahrt Er seine Gnade und vergibt Unrecht, Übertretung und Sünde. Doch den Schuldigen, der sich nicht beugt und neuschaffen läßt, den läßt Er keineswegs ungestraft.“ Wir nehmen uns heute das Wort tief zu Herzen: „Wenn ihr Den als Vater anruft, der unparteiisch einem jeden nach seinem Tun das Urteil spricht, dann bewegt euch in heiliger Scheu vor Ihm, solange ihr noch hier auf Erden in der Fremde seid!“ [1. Petr. 1,17; Offb. 22,11; lies 1. Thess. 4,1–8.]

1. Petrus 1,17 -- Und sintemal ihr den zum Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führt euren Wandel, solange ihr hier wallt, mit Furcht / Offenbarung 22,11 -- Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig. / 1. Thessalonicher 4,1-8 -- 1 Weiter, liebe Brüder, bitten wir euch und ermahnen in dem HERRN Jesus (nach dem ihr von uns empfangen habt, wie ihr solltet wandeln und Gott gefallen), daß ihr immer völliger werdet. 2 Denn ihr wisset, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den HERRN Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, und daß ihr meidet die Hurerei 4 und ein jeglicher unter euch wisse sein Gefäß zu behalten in Heiligung und Ehren, 5 nicht in der Brunst der Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen; 6 und daß niemand zu weit greife und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der HERR ist der Rächer über das alles, wie wir euch zuvor gesagt und bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung. 8 Wer nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist gegeben hat in euch.

(Freitag, 30. Januar 1953)

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