BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 560 ( Die Amme von Jakobs Mutter, Rebekka, stirbt und wird bei Bethel begraben )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

46. Die Amme von Jakobs Mutter, Rebekka, stirbt und wird bei Bethel begraben (1. Mose 35,8)


1. MOSE 35,8

Da starb Debora, der Rebekka Amme, und ward begraben unterhalb Beth-El unter der Eiche; die ward genannt die Klageeiche.

EPHESER 6,5-9

5 Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als Christo; 6 nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen Gottes tut von Herzen, mit gutem Willen. 7 Lasset euch dünken, daß ihr dem HERRN dienet und nicht den Menschen, 8 und wisset: Was ein jeglicher Gutes tun wird, das wird er von dem HERRN empfangen, er sei ein Knecht oder ein Freier. 9 Und ihr Herren, tut auch dasselbe gegen sie und lasset das Drohen; wisset, daß auch euer HERR im Himmel ist und ist bei ihm kein Ansehen der Person.

Hier in Bethel starb in hohem Alter die treue Debora. Wer war sie? Sie war die fromme Dienerin, die in der Familie Jakobs drei Generationen hindurch gedient hatte. Zuerst war sie im Hause Bethuels gewesen und hatte Rebekka großgezogen. Später wurde sie deren Magd und begleitete sie in ihre Ehe. Sie half Jakob und Esau erziehen. Schließlich war sie, als betagte Dienerin, noch in Jakobs Haus und Familie tätig. Debora machte es also nicht wie es heute so viele Dienstboten machen, die oft kaum ein Jahr an ihrem Arbeitsplatz bleiben, die, wenn ihnen irgendeine Unannehmlichkeit begegnet, sofort kündigen! [Lies Kol. 3,22 – 4,1; Tit. 2,9.10.]

Kolosser 3,22-4,1 -- 22 Ihr Knechte, seid gehorsam in allen Dingen euren leiblichen Herren, nicht mit Dienst vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern mit Einfalt des Herzens und mit Gottesfurcht. 23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem HERRN und nicht den Menschen, 24 und wisset, daß ihr von dem HERRN empfangen werdet die Vergeltung des Erbes; denn ihr dienet dem HERRN Christus. 25 Wer aber Unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat; und gilt kein Ansehen der Person. ... KAPITEL 4: Ihr Herren, was recht und billig ist, das beweiset den Knechten, und wisset, daß ihr auch einen HERRN im Himmel habt. / Titus 2,9.10 -- 9 Den Knechten sage, daß sie ihren Herren untertänig seien, in allen Dingen zu Gefallen tun, nicht widerbellen, 10 nicht veruntreuen, sondern alle gute Treue erzeigen, auf daß sie die Lehre Gottes, unsers Heilandes, zieren in allen Stücken.

Nein, sie war eine wirklich erzogene Dienerin Gottes in der Familie! Der Herr setzte ihr hier ein schönes Denkmal, und Er wird ihr sicher reichen Lohn und wirkliche Ehrung zuteil werden lassen an Seinem großen Tage. Er wird zu ihr sprechen: „Wohl, du gute und treue Magd, über weniges warst du treu, über viel werde Ich dich setzen, gehe ein in die Freude deines Herrn!“ [Matth. 25,21–23; lies Offb. 22,12; vgl. Jes. 3,10.]

Matthäus 25,21-23 -- 21 Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! 22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen. 23 Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! / Offenbarung 22,12 -- Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. / Jesaja 3,10 -- Predigt von den Gerechten, daß sie es gut haben; denn sie werden die Frucht ihrer Werke essen.

Wir dürfen schließen, daß Debora im Hause Isaaks und im Hause Jakobs eine durchaus freundliche und dankbare Behandlung erfuhr und gerade dies dazu beigetragen hat, daß sie sich ganz zur Familie rechnete und so hingebend ihre Dienste im Hause tat! Wer unter uns Untergebene und Angestellte im Geschäft oder im Hause hat, wolle dieselben doch gütig und freundlich behandeln und ihnen das zuteil werden lassen, was ihnen nach Gottes Willen zukommt! Dann werden die Angestellten auch recht dankbar und der Familie zugetan sein und gern lange weiter ihre Dienste leisten! Wir denken auch hier an den Hauptmann von Kapernaum, der für seinen Knecht so besorgt war. (Lies Luk. 7,1–10; Röm. 16,1.2.)

Lukas 7,1-10 -- 1 Nachdem er aber vor dem Volk ausgeredet hatte, ging er gen Kapernaum. 2 Und eines Hauptmanns Knecht lag todkrank, den er wert hielt. 3 Da er aber von Jesu hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, daß er käme und seinen Knecht gesund machte. 4 Da sie aber zu Jesu kamen, baten sie ihn mit Fleiß und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigest; 5 denn er hat unser Volk lieb, und die Schule hat er uns erbaut. 6 Jesus aber ging mit ihnen hin. Da sie aber nun nicht ferne von dem Hause waren, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach HERR, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest; 7 darum habe ich auch mich selbst nicht würdig geachtet, daß ich zu dir käme; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund. 8 Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Kriegsknechte unter mir und spreche zu einem: Gehe hin! so geht er hin; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's. 9 Da aber Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden! 10 Und da die Gesandten wiederum nach Hause kamen, fanden sie den kranken Knecht gesund. / Römer 6, 1.2 -- 1 Ich befehle euch aber unsere Schwester Phöbe, welche ist im Dienste der Gemeinde zu Kenchreä, 2 daß ihr sie aufnehmet in dem HERRN, wie sich's ziemt den Heiligen, und tut ihr Beistand in allem Geschäfte, darin sie euer bedarf; denn sie hat auch vielen Beistand getan, auch mir selbst.

(Dienstag, 27. Januar 1953)

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