BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 536 ( Jakob bringt seine Familie in Sicherheit und ringt nachts alleine mit einem Mann am Jabbok )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

36. Jakob bringt seine Familie in Sicherheit und ringt nachts alleine mit einem Mann am Jabbok (1. Mose 32,23-27)


1. MOSE 32,25-27

25 und blieb allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. 26 Und da er sah, daß er ihn nicht übermochte, rührte er das Gelenk seiner Hüfte an; und das Gelenk der Hüfte Jakobs ward über dem Ringen mit ihm verrenkt. 27 Und er sprach: Laß mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber er antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.

LUKAS 9,23-25

23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten. 25 Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?

LUKAS 14,27-33

27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. 28 Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er's habe, hinauszuführen? 29 auf daß nicht, wo er Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten, 30 und sagen: Dieser Mensch hob an zu bauen, und kann's nicht hinausführen. 31 Oder welcher König will sich begeben in einen Streit wider einen andern König und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er könne mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? 32 Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch ferne ist, und bittet um Frieden. 33 Also muß auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein.

Ach wie manche, die sich gläubig nennen, üben ihren Angehörigen gegenüber solch falsche Nachsicht. Wenn sie auch wirklich dem Herrn dienen wollen, so dulden sie doch in ihrem Hause einen feinen Götzendienst, Weltdienst, Hoffart und weltliche Kleidung, sie lieben Tanz, Theater und dergleichen, Es heißt bei ihnen wohl: „Ich will dem Herrn dienen!“ Aber sie üben keinen starken und gesegneten Einfluß auf die Ihrigen aus, und sie sprechen nicht: „Ich und mein Haus - wir wollen dem Herrn dienen.“ Ist dies etwa etwas anderes, als was Jakob getan hat? Die Stunde wird kommen, da Gott auch uns entgegentreten muß und mit uns ringen wird, um uns zu demütigen, wenn wir solche Dinge nicht abgelegt haben. Der Herr kann wohl viel Geduld mit-uns haben - 20 Jahre lang und noch länger! Aber Er kann uns nicht in der Sünde belassen. Liegt Ihm doch alles daran, daß wir das herrliche uns gesteckte Ziel wirklich erreichen! [Lies 1. Kor. 3,11-15; 2. Kor. 5,9.10.]

1. Korinther 3,11-15 -- 11 Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 12 So aber jemand auf diesen Grund baut Gold, Silber, edle Steine, Holz, Heu, Stoppeln, 13 so wird eines jeglichen Werk offenbar werden: der Tag wird's klar machen. Denn es wird durchs Feuer offenbar werden; und welcherlei eines jeglichen Werk sei, wird das Feuer bewähren. 14 Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. 15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird selig werden, so doch durchs Feuer. / 2. Korinther 5,9.10 -- 9 Darum fleißigen wir uns auch, wir sind daheim oder wallen, daß wir ihm wohl gefallen. 10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse.

Man spricht häufig von einer zweiten, gründlicheren Hingabe an den Herrn, die man im Verlauf des Christenlebens vollziehen muß. - Wahrlich, es ist so nötig, daß man einmal erkennt, welch armes, schwaches und wertloses Geschöpf man ist. Bist du schon am Jabbok gewesen mit deinem Gott? Dann wirst du dich von all deinen verkehrten Ansichten und Meinungen gelöst haben. Der Herr will dich so gern heute mit Sich Selbst in eine ganz neue, innige Lebensverbindung bringen, so daß du auf einer völlig neuen. Stufe Ihm dienen kannst. Und gar manches, was du bisher noch im Fleische ansahst oder tatest, Wirst du nun in der Kraft des Heiligen Geistes ganz anders machen und in Seinem Licht erkennen und tun! Es ist doch ein gewaltiger Unterschied zwischen Kindern Gottes, die sich noch in so viel Verkehrtem bewegen und denen, die sich durch den Heiligen Geist wirklich gelöst und getrennt haben von allem Menschlichen und Fleischlichen und sich umgestalten lassen zu einem gänzlich neuen Leben! (Lies 1. Kor. 3,1-3; Röm. 8,5-14.)

1. Korinther 3,1-3 -- 1 Und ich, liebe Brüder, konnte nicht mit euch reden als mit Geistlichen, sondern als mit Fleischlichen, wie mit jungen Kindern in Christo. 2 Milch habe ich euch zu trinken gegeben, und nicht Speise; denn ihr konntet noch nicht. Auch könnt ihr jetzt noch nicht, 3 dieweil ihr noch fleischlich seid. Denn sintemal Eifer und Zank und Zwietracht unter euch sind, seid ihr nicht fleischlich und wandelt nach menschlicher Weise? / Römer 8,5-14 -- 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 So nun aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11 So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, daß sein Geist in euch wohnt. 12 So sind wir nun, liebe Brüder, Schuldner nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. 13 Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

(Donnerstag, 4. Dezember 1952)

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