BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 535 ( Jakob bringt seine Familie in Sicherheit und ringt nachts alleine mit einem Mann am Jabbok )
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

36. Jakob bringt seine Familie in Sicherheit und ringt nachts alleine mit einem Mann am Jabbok (1. Mose 32,23-27)


1. MOSE 32,25-27

25 und blieb allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. 26 Und da er sah, daß er ihn nicht übermochte, rührte er das Gelenk seiner Hüfte an; und das Gelenk der Hüfte Jakobs ward über dem Ringen mit ihm verrenkt. 27 Und er sprach: Laß mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber er antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.

JOSUA 23,5-8

5 Und der HERR, euer Gott, wird sie ausstoßen vor euch und von euch vertreiben, daß ihr ihr Land einnehmt, wie euch der HERR, euer Gott, geredet hat. 6 So seid nun sehr getrost, daß ihr haltet und tut alles, was geschrieben steht im Gesetzbuch Mose's, daß ihr nicht davon weicht, weder zur Rechten noch zur Linken, 7 auf daß ihr nicht unter diese übrigen Völker kommt, die bei euch sind, und nicht gedenkt noch schwört bei dem Namen ihrer Götter noch ihnen dient noch sie anbetet, 8 sondern dem HERRN, eurem Gott, anhangt, wie ihr bis auf diesen Tag getan habt.

Warum kämpfte der Herr mit Jakob und suchte ihn wie einen Feind niederzuwerfen? Schließlich verrenkte Er ihm die Hüfte, so daß ihm alle körperliche Kraft genommen war. Dies läßt uns darauf schließen, daß es mit Jakob doch noch nicht ganz richtig stand - daß er vieles getan und noch vieles an sich hatte, mit dem der Herr nicht einverstanden sein konnte! Und so verhielt es sich in der Tat. Nicht nur den Betrug, dessen Jakob sich schon im Elternhause schuldig gemacht hatte, trug der Herr ihm noch nach; auch in Haran, während seines zwanzig- jährigen Aufenthaltes dort, war ja so manches vorgekommen, das in den Augen des Herrn durchaus verwerflich war. So hatte er z. B. in seiner Familie Götzendienst geduldet! Und wenn er auch selbst kein Götzendiener war, so übte er doch den Seinen gegenüber in diesem Punkte sündhafte Nachsicht. (Lies Jak. 4,4; vgl.1. Sam. 2,12-17.22-25.)

Jakobus 4,4 -- Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. / 1. Samuel 2,12-17.22-25 -- 12 Aber die Söhne Elis waren böse Buben; die fragten nicht nach dem HERRN 13 noch nach dem Recht der Priester an das Volk. Wenn jemand etwas opfern wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand 14 und stieß in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf; was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester davon. Also taten sie dem ganzen Israel, die dahinkamen zu Silo. 15 Desgleichen, ehe denn sie das Fett anzündeten, kam des Priesters Diener und sprach zu dem, der das Opfer brachte: Gib mir das Fleisch, dem Priester zu braten; denn er will nicht gekochtes Fleisch von dir nehmen, sondern rohes. 16 Wenn dann jemand zu ihm sagte: Laß erst das Fett anzünden und nimm darnach, was dein Herz begehrt, so sprach er zu ihm: Du sollst mir's jetzt geben; wo nicht so will ich's mit Gewalt nehmen. 17 Darum war die Sünde der jungen Männer sehr groß vor dem HERRN; denn die Leute lästerten das Opfer des HERRN. ... 22 Eli aber war sehr alt und erfuhr alles, was seine Söhne taten dem ganzen Israel, und daß sie schliefen bei den Weibern, die da dienten vor der Tür der Hütte des Stifts. 23 Und er sprach zu ihnen: Warum tut ihr solches? Denn ich höre euer böses Wesen von diesem ganzen Volk. 24 Nicht, meine Kinder, das ist nicht ein gutes Gerücht, das ich höre. Ihr macht des HERRN Volk übertreten. 25 Wenn jemand wider einen Menschen sündigt, so kann's der Richter schlichten. Wenn aber jemand wider den HERRN sündigt, wer kann für ihn bitten? Aber sie gehorchten ihres Vaters Stimme nicht; denn der HERR war willens, sie zu töten.

Auch mit der Wahrheit hatte er es seinen Frauen gegenüber nicht besonders genau genommen, sondern suchte alles nur in günstigem Lichte darzustellen, was geschehen war. Ehe wir jedoch auf Jakob einen Stein werfen, wollen wir doch lieber unser eigenes Herz und Leben im Lichte der Wahrheit und der Gerechtigkeit durchsuchen! Machen es nicht manche Christen geradeso wie Jakob? Sie sind auf ihrem Lebensweg auch schon an einem Bethel vorbeigekommen und haben den Himmel offen gesehen und die Stimme Gottes vernommen: „Ich will mit dir sein und dich segnen!“ Und dann gingen sie doch hin und suchten von den Gütern der Erde gar manches an sich zu reißen, indem sie behaupteten, Gott habe ihnen geholfen. Ist dies anders, als Jakob getan hat? [Lies Röm. 12,1.2; vgl. 5. Mose 18,9-14; 1.Thess. 4,1-4a.]

Römer 12,1.2 -- 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille. / 5. Mose 18,9-14 -- 9 Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen tun die Greuel dieser Völker, 10 daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer 11 oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. 12 Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her. 13 Du aber sollst rechtschaffen sein mit dem HERRN, deinem Gott. 14 Denn diese Völker, deren Land du einnehmen wirst, gehorchen den Tagewählern und Weissagern; aber du sollst dich nicht also halten gegen den HERRN, deinen Gott. / 1. Thessalonicher 4,1-4 -- 1 Weiter, liebe Brüder, bitten wir euch und ermahnen in dem HERRN Jesus (nach dem ihr von uns empfangen habt, wie ihr solltet wandeln und Gott gefallen), daß ihr immer völliger werdet. 2 Denn ihr wisset, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den HERRN Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, und daß ihr meidet die Hurerei 4 und ein jeglicher unter euch wisse sein Gefäß zu behalten in Heiligung und Ehren

(Mittwoch, 3. Dezember 1952)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 12.11.2019 18:18 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)