BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 517 ( Jakob werden von der Lea vier Söhne geboren: RUBEN, SIMEON, LEVI und JUDA )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

24. Jakob werden von der Lea vier Söhne geboren: RUBEN, SIMEON, LEVI und JUDA (1. Mose 29,31-35)


1. MOSE 29,35

35 Zum vierten ward sie schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Nun will ich dem HERRN danken. Darum hieß sie ihn Juda. Und hörte auf, Kinder zu gebären.

KOLOSSER 3,18-21

18 Ihr Weiber, seid untertan euren Männern in dem HERRN, wie sich's gebührt. 19 Ihr Männer, liebet eure Weiber und seid nicht bitter gegen sie. 20 Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in allen Dingen; denn das ist dem HERRN gefällig. 21 Ihr Väter, erbittert eure Kinder nicht, auf daß sie nicht scheu werden.

Wenn Kinder geboren werden, wie oft sehen die Eltern sie an als eine Plage und Last und nicht als einen Erweis Seiner Gunst und Güte! Wahrlich, eine schmähliche Verkennung und Verblendung. Der weise und gesegnete Gottesmann Spurgeon sagt: „Ein Kriegsmann freut sich seiner Pfeile, die dahin fliegen können, wohin er selbst nicht gelangen kann. Brave Söhne sind ihres Vaters Pfeile, die behende auf das Ziel losgehen, auf das die Väter ihr Augenmerk gerichtet haben. Zu solchem Ende müssen wir jedoch unsere Kinder in der Hand haben, solange sie noch Kinder sind, sonst werden sie heranwachsend schwerlich jemals die erwünschte Stütze und Freude unseres Alters sein! Wir müssen suchen, solange sie noch jung sind, sie gerade zu ziehen und zu schärfen, damit sie brauchbare Pfeile werden, die ihr Ziel erreichen!“ [Lies Spr. 10,1; 13,24; 17,25; 19,13.18; 29,15-17.]

Sprüche 10,1 -- Dies sind die Sprüche Salomos. Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude; aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Grämen. / Sprüche 13,24 -- Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald. / Sprüche 17,25 -- Ein törichter Sohn ist seines Vaters Trauern und Betrübnis der Mutter, die ihn geboren hat. / Sprüche 19,13.18 -- Ein törichter Sohn ist seines Vaters Herzeleid, und ein zänkisches Weib ein stetiges Triefen. ... 18 Züchtige deinen Sohn, solange Hoffnung da ist; aber laß deine Seele nicht bewegt werden, ihn zu töten. / Sprüche 29,15-17 -- 15 Rute und Strafe gibt Weisheit; aber ein Knabe, sich selbst überlassen, macht seiner Mutter Schande. 16 Wo viele Gottlose sind, da sind viel Sünden; aber die Gerechten werden ihren Fall erleben. 17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dich ergötzen und wird deiner Seele sanft tun.

Ja, unsere Kinder werden in der Hauptsache das, wozu wir sie machen - im guten und im schlechten Sinne! Wie der Vater, so der Sohn - wie die Mutter, so die Tochter! kann man in den meisten Fällen sagen. Mit einem gottesfürchtigen Herzen und mit weiser, fester Hand, vor allem mit gutem Vorbild dürfen Vater und Mutter den Kindern die rechte Richtung aufs Ziel geben, so daß sie etwas Tüchtiges werden zu Gottes Ehre und zum Wohl der Mitmenschen! - Nirgends allerdings wird uns andererseits unsere Ohnmacht so fühlbar wie bei der Erziehung und Beeinflussung unserer Kinder. Darum ist treues, ernstliches Gebet für die Kinder das wirksamste Mittel bei der Erziehung! Möge Gott uns dann Weisheit, Liebe und Verständnis schenken, wie wir es in so hohem Maße und nach so vielen Richtungen hin bedürfen bei der schwierigen und ernsten Aufgabe der Erziehung unserer Kinder! (Lies Spr. 2,1-8; 3,1-7; [4,1-9;] 2. Chron. 22,2-4.)

Sprüche 2,1-8 -- 1 Mein Kind, so du willst meine Rede annehmen und meine Gebote bei dir behalten, 2 daß dein Ohr auf Weisheit achthat und du dein Herz mit Fleiß dazu neigest; 3 ja, so du mit Fleiß darnach rufest und darum betest; 4 so du sie suchest wie Silber und nach ihr forschest wie nach Schätzen: 5 alsdann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und Gottes Erkenntnis finden. 6 Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. 7 Er läßt's den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen 8 und behütet die, so recht tun, und bewahrt den Weg seiner Heiligen. / Sprüche 3,1-7 -- 1 Mein Kind, vergiß meines Gesetzes nicht, und dein Herz behalte meine Gebote. 2 Denn sie werden dir langes Leben und gute Jahre und Frieden bringen; 3 Gnade und Treue werden dich nicht lassen. Hänge sie an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 so wirst du Gunst und Klugheit finden, die Gott und Menschen gefällt. 5 Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand; 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. / Sprüche 4,1-9 -- 1 Höret, meine Kinder, die Zucht eures Vaters; merket auf, daß ihr lernt und klug werdet! 2 Denn ich gebe euch eine gute Lehre; verlaßt mein Gesetz nicht. 3 Denn ich war meines Vaters Sohn, ein zarter und ein einziger vor meiner Mutter. 4 Und er lehrte mich und sprach: Laß dein Herz meine Worte aufnehmen; halte meine Gebote, so wirst du leben. 5 Nimm an Weisheit, nimm an Verstand; vergiß nicht und weiche nicht von der Rede meines Mundes. 6 Verlaß sie nicht, so wird sie dich bewahren; liebe sie, so wird sie dich behüten. 7 Denn der Weisheit Anfang ist, wenn man sie gerne hört und die Klugheit lieber hat als alle Güter. 8 Achte sie hoch, so wird sie dich erhöhen, und wird dich zu Ehren bringen, wo du sie herzest. 9 Sie wird dein Haupt schön schmücken und wird dich zieren mit einer prächtigen Krone. / 2. Chronik 22,2-4 -- 2 Zweiundzwanzig Jahre alt war Ahasja, da er König ward, und regierte ein Jahr zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Athalja, die Tochter Omris. 3 Und er wandelte auch in den Wegen des Hauses Ahab; denn sein Mutter hielt ihn dazu, daß er gottlos war. 4 Darum tat er, was dem HERRN übel gefiel, wie das Haus Ahab. Denn sie waren seine Ratgeber nach seines Vaters Tode, daß sie ihn verderbten.

(Samstag, 15. November 1952)

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