BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 477 (Der HERR gebietet Isaak bei den Philistern zu wohnen. Dort lügt er über seine Frau)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

5. Der HERR gebietet Isaak bei den Philistern zu wohnen. Dort lügt er über seine Frau (1. Mose 26,1-11)


1. MOSE 26,7-11

7 Und wenn die Leute an demselben Ort fragten nach seinem Weibe, so sprach er: Sie ist meine Schwester. Denn er fürchtete sich zu sagen: Sie ist mein Weib; sie möchten mich erwürgen um Rebekkas willen, denn sie war schön von Angesicht. 8 Als er nun eine Zeitlang da war, sah Abimelech, der Philister König, durchs Fenster und ward gewahr, daß Isaak scherzte mit seinem Weibe Rebekka. 9 Da rief Abimelech den Isaak und sprach: Siehe, es ist dein Weib. Wie hast du denn gesagt: Sie ist meine Schwester? Isaak antwortete ihm: Ich gedachte, ich möchte vielleicht sterben müssen um ihretwillen. 10 Abimelech sprach: Warum hast du das getan? Es wäre leicht geschehen, daß jemand vom Volk sich zu deinem Weibe gelegt hätte, und hättest also eine Schuld auf uns gebracht. 11 Da gebot Abimelech allem Volk und sprach: Wer diesen Mann oder sein Weib antastet, der soll des Todes sterben.

SPRÜCHE 4,26.27

26 Laß deinen Fuß gleich vor sich gehen, so gehst du gewiß. 27 Wanke weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.

SPRÜCHE 21,8

Wer mit Schuld beladen ist, geht krumme Wege; wer aber rein ist, des Werk ist recht.

Bevor noch jemand Rebekka angetastet hatte, entdeckte der Philisterkönig die Unwahrheit Isaaks. Am Fenster vorbeigehend nahm er wahr, wie Isaak mit Rebekka scherzte in einer Weise, die es ganz deutlich machte, daß sie seine Frau war. Wie fein empfindet doch die Welt meistens, ob die Kinder Gottes sich wirklich so benehmen, wie es vor Gott recht ist! - Da Isaak nicht wachte, mußte er sich diese Zurechtweisung von seiten Abimelechs, der doch ein Heide war, gefallen lassen. - Wenn ein Kind Gottes heute versagt, so läßt es Gott in Seiner Freundlichkeit manchmal auch durch einen Menschen, der Ihm fernsteht, warnen. Gott hat ja durchaus keine Freude an einem Fehler Seiner Auserwählten, vielmehr liegt Ihm alles daran, daß sie den Weg des Lichts und der Wahrheit bis zur Vollendung gehen. ([Lies Hebr. 3,12-15]; 2. Petr. 1,5-12.)

Hebräer 3,12-15 -- 12 Sehet zu, liebe Brüder, daß nicht jemand unter euch ein arges, ungläubiges Herz habe, das da abtrete von dem lebendigen Gott; 13 sondern ermahnet euch selbst alle Tage, solange es "heute" heißt, daß nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde. 14 Denn wir sind Christi teilhaftig geworden, so wir anders das angefangene Wesen bis ans Ende fest behalten. 15 Indem gesagt wird: "Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung geschah" / 2. Petrus 1,5-12 -- 5 so wendet allen euren Fleiß daran und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis 6 und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit 7 und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe. 8 Denn wo solches reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unsers HERRN Jesu Christi; 9 welcher aber solches nicht hat, der ist blind und tappt mit der Hand und vergißt die Reinigung seiner vorigen Sünden. 10 Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln, 11 und also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich unsers HERRN und Heilandes Jesu Christi. 12 Darum will ich's nicht lassen, euch allezeit daran zu erinnern, wiewohl ihr's wisset und gestärkt seid in der gegenwärtigen Wahrheit.

Er will, daß wir innerlich vorankommen und keinerlei Rückschritte machen! Darum wird uns zugerufen: „Jagt dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, denn ohne diese wird niemand den Herrn schauen!“ Wir wollen auch noch lauschen auf die Worte: „Da wir von einer so mächtigen Wolke von Zeugen umlagert sind, wollen wir jede Last, die uns beschwert, und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, ablegen. Ja, wir wollen solche sein, die sie schon abgelegt haben und mit Standhaftigkeit und Ausdauer in dem heißen Kampf, der uns obliegt, dem Ziel entgegenlaufen. Dabei laßt uns unverwandt auf den Herrn Jesus hinblicken - auf Ihn, der Selbst Seinen Erdenweg im Vertrauen begann und im Vertrauen vollendete! - Ja, schaut Ihn an, der einst auf Erden so starken Widerspruch von seiten der Sünder ertragen mußte; dann werdet auch ihr im Kampf nicht ermüden, noch in eurer Seele ermatten.“ [Lies Hebr. 12,1-3.14.15.]

Hebräer 12,1-3.14.15 -- 1 Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist. 2 und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes. 3 Gedenket an den, der ein solches Widersprechen von den Sündern wider sich erduldet hat, daß ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. ... 14 Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen, 15 und sehet darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume; daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch dieselbe verunreinigt werden;

(Sonntag, 10. August 1952)

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