BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 440 (Abrahams Knecht zieht in Nahors Stadt und betet um ein Erkennungszeichen, die richtige Frau für Isaak zu finden)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

51. Abrahams Knecht zieht in Nahors Stadt und betet um ein Erkennungszeichen, die richtige Frau für Isaak zu finden (1. Mose 24,10-14)


1. MOSE 24,10-11

10 Also nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte mit sich allerlei Güter seines Herrn und machte sich auf und zog nach Mesopotamien zu der Stadt Nahors. 11 Da ließ er die Kamele sich lagern draußen vor der Stadt bei einem Wasserbrunnen, des Abends um die Zeit, wo die Weiber pflegten herauszugehen und Wasser zu schöpfen

TITUS 2,9-10

9 Den Knechten sage, daß sie ihren Herren untertänig seien, in allen Dingen zu Gefallen tun, nicht widerbellen, 10 nicht veruntreuen, sondern alle gute Treue erzeigen, auf daß sie die Lehre Gottes, unsers Heilandes, zieren in allen Stücken.

Elieser erweist sich als ein treuer Diener Abrahams in der Erfüllung seiner Pflicht. Dabei erfährt er in kostbarer Weise die Leitung Gottes. Ja, er handelt gewissenhaft und treulich und sucht das Beste der Familie seines Herrn. Es ist ihm ernst, den geleisteten Eid zu halten und seinen Auftrag richtig zu erfüllen! Er handelt im Aufblick zu dem lebendigen Gott; er weiß, daß treue Knechte dem Herrn dienen und dabei Weisung und Hilfe von oben her erhalten. So hat ja auch der Apostel Paulus den Gläubigen, die in dienender Stellung sind, geschrieben: „Ihr Angestellten und Untergebenen gehorcht euren irdischen Vorgesetzten in allen Dingen - nicht in augendienerischer Weise und Menschengefälligkeit, sondern mit aufrichtigem Herzen als solche, die in Ehrfurcht vor Gott stehen. Verrichtet alle eure Arbeit von Herzen - tut sie für den Herrn und nicht in erster Linie für die Menschen! Ihr wißt ja, daß ihr zum Lohn dafür das himmlische Erbe empfangen sollt. Es ist Christus, euer Herr, dem ihr dient!“ [Lies Kol. 3,22-25; 4,1; 1. Tim. 6,1-3a.]

Kolosser 3,22-25 -- 22 Ihr Knechte, seid gehorsam in allen Dingen euren leiblichen Herren, nicht mit Dienst vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern mit Einfalt des Herzens und mit Gottesfurcht. 23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem HERRN und nicht den Menschen, 24 und wisset, daß ihr von dem HERRN empfangen werdet die Vergeltung des Erbes; denn ihr dienet dem HERRN Christus 25 Wer aber Unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat; und gilt kein Ansehen der Person. / Kolosser 4,1 -- Ihr Herren, was recht und billig ist, das beweiset den Knechten, und wisset, daß ihr auch einen HERRN im Himmel habt. / 1. Timotheus 6,1-3 -- 1 Die Knechte, so unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werde. 2 Welche aber gläubige Herren haben, sollen sie nicht verachten, weil sie Brüder sind, sondern sollen viel mehr dienstbar sein, dieweil sie gläubig und geliebt und der Wohltat teilhaftig sind. Solches lehre und ermahne. 3 So jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unsers HERRN Jesu Christi und bei der Lehre, die gemäß ist der Gottseligkeit

Zwei bis drei Wochen später langt eine stattliche Karawane von zehn reich beladenen und feingezäumten Kamelen in Haran, der Stadt Nahors, an; sie steht unter der Leitung Eliesers, des Verwalters Abrahams. Wer sie sah, der wußte, daß dies der Zug eines reichen Mannes war; denn Kamele sind ja ein wertvoller Besitz im Morgenland. Die Reise Eliesers ist also glücklich vollendet, er steht jetzt unmittelbar vor der Erfüllung seiner Aufgabe. Sie ist nicht einfach! Wie soll er es nur anfangen, seinen Auftrag richtig zu erfüllen? Er setzt sich am Brunnen nieder und innerlich betet er und legt die .ganze Angelegenheit nochmals seinem Gott hin! (Lies Hiob 5,8.9; [Ps. 77,12-14a; vgl. Ps. 32,8.])

Hiob 5,8.9 -- 8 Ich aber würde zu Gott mich wenden und meine Sache vor ihn bringen, 9 der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind: / Psalm 77,12-14 -- Darum gedenke ich an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder 13 und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun. 14 Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist? / Psalm 32,8 -- "Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten."

(Samstag, 12. Januar 1952)

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