BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 396 (Sara wird schwanger und gebiert Abraham in seinem Alter den Isaak)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

38. Sara wird schwanger und gebiert Abraham in seinem Alter den Isaak (1. Mose 21,1-7)


1. MOSE 21,1-3

1 Und der HERR suchte heim Sara, wie er geredet hatte, und tat mit ihr, wie er geredet hatte. 2 Und Sara ward schwanger und gebar Abraham einen Sohn in seinem Alter um die Zeit, von der ihm Gott geredet hatte. 3 Und Abraham hieß seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar

HEBRÄER 11,11.12

11 Durch den Glauben empfing auch Sara Kraft, daß sie schwanger ward und gebar über die Zeit ihres Alters; denn sie achtete ihn treu, der es verheißen hatte. 12 Darum sind auch von einem, wiewohl erstorbenen Leibes, viele geboren wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Rande des Meeres, der unzählig ist.

Isaaks Geburt war also die Erfüllung der großen Verheißung Gottes. Die Schmerzen des 25 Jahre langen Harrens und Wartens waren zu dieser Stunde vergessen. Nein, sie waren nicht vergessen – sondern was tausendmal besser ist, sie waren verklärt! Kein anklagendes „endlich, endlich …“ in Abrahams Herzen, auch kein „warum, Herr so lange?“ ist auf seinen Lippen. Er weiß jetzt warum so lange, er fühlt und versteht unmittelbar, daß es so recht und gut und notwendig war! In dieser Prüfungszeit hatte Abraham sich selbst, aber auch seinen herrlichen Gott kennengelernt. Und nun strahlt die Gnade und Treue Gottes um so viel heller auf dem dunklen Hintergrund jener langen Wartezeit. Niemals auf dem Weg des Vertrauensgehorsams vergeblich auf Gott gewartet. Die Seele, die sich durch den Glauben Gottes Verheißung zu eigen macht, ist im Besitz einer Wirklichkeit und Sicherheit, die nie täuschen wird. – „Auch wir wollen das herrliche Bekenntnis unserer Hoffnung unbeweglich festhalten, ist doch Er, der uns die Verheißung gegeben hat, treu!“ [Lies Hebr. 6,11-20.]

Hebräer 6,11-20 -- 11 Wir begehren aber, daß euer jeglicher denselben Fleiß beweise, die Hoffnung festzuhalten bis ans Ende, 12 daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld ererben die Verheißungen. 13 Denn als Gott Abraham verhieß, da er bei keinem Größeren zu schwören hatte, schwur er bei sich selbst 14 und sprach: "Wahrlich, ich will dich segnen und vermehren." 15 Und also trug er Geduld und erlangte die Verheißung. 16 Die Menschen schwören ja bei einem Größeren, denn sie sind; und der Eid macht ein Ende alles Haders, dabei es fest bleibt unter ihnen. 17 So hat Gott, da er wollte den Erben der Verheißung überschwenglich beweisen, daß sein Rat nicht wankte, einen Eid dazu getan, 18 auf daß wir durch zwei Stücke, die nicht wanken (denn es ist unmöglich, daß Gott lüge), einen starken Trost hätten, die wir Zuflucht haben und halten an der angebotenen Hoffnung, 19 welche wir haben als einen sichern und festen Anker unsrer Seele, der auch hineingeht in das Inwendige des Vorhangs, 20 dahin der Vorläufer für uns eingegangen, Jesus, ein Hoherpriester geworden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.

Welch heißes Ringen und entschlossenes Glauben ist doch nötig, wenn unsere Zuversicht ganz lebendig und kühn die hohen Ziele ins Auge faßt, die Gott mit uns schon hier auf Erden hat und sie dann auch wirklich erreicht! „Wir wollen solche sein, die mit Standhaftigkeit und Ausdauer in dem heißen Kampf, der uns obliegt, dem Ziel entgegenlaufen! Dabei laßt uns unverwandt auf Christus hinblicken – auf Ihn, der Selbst Seinen Erdenweg im Vertrauen begann und im Vertrauen vollendete – der auch uns das Vertrauen ins Herz gepflanzt hat und es zur Vollendung bringt! [Lies Hebr. 12,1-8; 2. Tim. 2,3-7.]

Hebräer 12,1-8 -- 1 Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist. 2 und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes. 3 Gedenket an den, der ein solches Widersprechen von den Sündern wider sich erduldet hat, daß ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. 4 Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden in den Kämpfen wider die Sünde 5 und habt bereits vergessen des Trostes, der zu euch redet als zu Kindern: "Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des HERRN und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. 6 Denn welchen der HERR liebhat, den züchtigt er; und stäupt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt." 7 So ihr die Züchtigung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, welcher sind alle teilhaftig geworden, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder. / 2. Timotheus 2,3-7 -- 3 Leide mit als ein guter Streiter Jesu Christi. 4 Kein Kriegsmann flicht sich in Händel der Nahrung, auf daß er gefalle dem, der ihn angenommen hat. 5 Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 6 Es soll aber der Ackermann, der den Acker baut, die Früchte am ersten genießen. Merke, was ich sage! 7 Der HERR aber wird dir in allen Dingen Verstand geben.

(Mittwoch, 11. Juli 1951)

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