BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 383 (Der HERR vernichtet Sodom und Gomorra. Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

32. Der HERR vernichtet Sodom und Gomorra. Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule (1. Mose 19,23-26)


1. MOSE 19,26

26 Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.

Wir haben gesehen: „Lots Frau wurde zur Salzsäule!“ – Man könnte fragen: Warum wurde ein so kleines Vergehen so entsetzlich bestraft? Weil eine Sünde schon den Menschen von Gott trennt und ihn ins ewige Verderben bringt! Es war wie bei Eva im Paradies ein Ungehorsam gegen Gottes Gebot! [Lies 1. Mose 3,1-7a.]

1. Mose 3,1-7 --1 Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? 2 Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Eßt nicht davon, rührt's auch nicht an, daß ihr nicht sterbt. 4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; 5 sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6 Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß. 7 Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.

Dafür erreichte Lots Frau das göttliche Strafgericht, wenn sie auch demselben beinahe schon entronnen war. Beinahe ist aber nicht ganz. – Lots Frau ist ein ernstes Exempel, eine Warnung für alle Mitläufer und Mitläuferinnen, die wohl in christlicher Umgebung leben, biblische Versammlungen besuchen, und diesen zuliebe christliche Formen und Gebräuche annehmen; aber sich nicht von ganzem Herzen Christus ergeben haben! Sie machen wohl einen Anlauf, schauen aber doch immer wieder sehnsüchtig zurück nach dem Irdischen und Weltlichen, das sie verlassen haben und werden tatsächlich zur Salzsäule! Sie erstarren innerlich, sind geistlich tot statt lebendig, und verfallen dem Gericht, obwohl sie beinahe gerettet waren. Wie wird es solchen Halbgläubigem und Unentschiedenen bei der Wiederkunft des Herrn Jesus ergehen? Während alle wahrhaft Wiedergeborenen bei Christi Wiederkunft in einem Nu und Augenblick in den Himmel hinaufgenommen werden, bleiben die Halbgläubigen und Unentschiedenen zurück und verfallen dem ewigen Untergang! – Welch erschütternder und für die Ewigkeit entscheidender Augenblick wird also die nahe Wiederkunft Jesu Christi und die Entrückung der heiligen Gemeinde bedeuten. [Lies Luk. 17,26-32.]

Lukas 17,26-32 --26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: 27 sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um. 28 Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; 29 an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. 30 Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn des Menschen Sohn soll offenbart werden. 31 An dem Tage, wer auf dem Dach ist und sein Hausrat in dem Hause, der steige nicht hernieder, ihn zu holen. Desgleichen wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem was hinter ihm ist. 32 Gedenket an des Lot Weib!

Menschen, die aufs engste verbunden waren, werden in diesem großen Moment auf ewig geschieden werden; der eine wird mit all den Erlösten unmittelbar zur ewigen Herrlichkeit des Himmels emporgehoben, der andere verfällt augenblicklich der ewigen Verdammnis. [Lies Luk. 16,19-26.]

Lukas 16,19-26 --19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein armer Mann mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Schwären 21 und begehrte sich zu sättigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen; doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schwären. 22 Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben. 23 Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun aber wird er getröstet, und du wirst gepeinigt. 26 Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüberfahren.

Zu welchen der Genannten zählst du wohl?

(Mittwoch, 18. April 1951)

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Zuletzt geändert am 24.03.2014 14:36 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)