BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 374 (Die Engel schicken Lot los, um seine Angehörigen aus Sodom wegzuführen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

29. Die Engel schicken Lot los, um seine Angehörigen aus Sodom wegzuführen (1. Mose 19,12-14)


MATTHÄUS 4,18-22

18 Als nun Jesus an dem Galiläischen Meer ging, sah er zwei Brüder, Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. 19 Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! 20 Alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach. 21 Und da er von da weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff mit ihrem Vater Zebedäus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. 22 Alsbald verließen sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.

LUKAS 14,21-23

21 Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein. 22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. 23 Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.

Gott hatte die beiden Engel bis in die gottlose Stadt hineingesandt, um Lot noch rechtzeitig zu erreichen und zu retten. Das ist der Sinn und die Tat des Evangeliums Gottes. Christus Selbst geht dem Verlorenen nach bis Er es findet und retten kann. Wir können nicht darauf warten bis die Sünder zu uns kommen und das Heil suchen, nein, wir müssen ihnen mit größtem Eifer nachgehen. Wer Fische fangen will, muß an den Strom gehen, in welchem sich die Fische in den dunklen Tiefen bewegen. Wir wollen an die Kreuzungen der belebtesten Straßen gehen, wo die Menschen in Mengen zusammenströmen – in die Gasthäuser, in die Musikhäuser, in die Höhlen des Lasters und in die Wohnungen des Elends! Ja, selbst bis in die entferntesten Gegenden der Welt. Wo nur immer Menschen zu finden sind, da müssen wir sie suchen und ihnen die Botschaft der Liebe Gottes bringen! [Lies Matth. 28,18-20.]

Matthäus 28,18-20 --18 Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Nur um des einen Mannes willen sind die Engel in diese gottlose Stadt hinabgestiegen! Wir stehen manchmal in der Gefahr, die mit der Hand gepflückten Früchte nicht so wert zu achten. Wir ziehen es vor, in den Obstgarten zu gehen und die reiche Ernte von den Bäumen zu schütteln, bis der Erdboden mit Früchten besät ist. Man vergisst aber dabei, wieviel auf solche Weise verdorben und wieviel Obst zertreten wird. Die auserwähltesten Nachfolger und Diener unseres Herrn waren die Frucht Seines persönlichen Bemühens! Unseres Herrn Jesu Leben war voll von persönlichen Begegnungen, wie es uns die Evangelien zeigen. Er Selbst glaubte an den Nutzen, wenn man dem verirrten Schäflein nachgeht, bis man es findet. [Lies Spr. 11,30; Apg. 19,1-20.]

Sprüche 11,30 -- Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und ein Weiser gewinnt die Herzen. / Apostelgeschichte 19,1-20 --1 Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, daß Paulus durchwandelte die oberen Länder und kam gen Ephesus und fand etliche Jünger; 2 zu denen sprach er: Habt ihr den heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geist sei. 3 Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. 4 Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und sagte dem Volk, daß sie glauben sollten an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum, daß der Christus sei. 5 Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu. 6 Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten. 7 Und aller der Männer waren bei zwölf. 8 Er ging aber in die Schule und predigte frei drei Monate lang, lehrte und beredete sie vom Reich Gottes. 9 Da aber etliche verstockt waren und nicht glaubten und übel redeten von dem Wege vor der Menge, wich er von ihnen und sonderte ab die Jünger und redete täglich in der Schule eines, der hieß Tyrannus. 10 Und das geschah zwei Jahre lang, also daß alle, die in Asien wohnten, das Wort des HERRN Jesus hörten, beide, Juden und Griechen. 11 und Gott wirkte nicht geringe Taten durch die Hände Paulus, 12 also daß sie auch von seiner Haut die Schweißtüchlein und Binden über die Kranken hielten und die Seuchen von ihnen wichen und die bösen Geister von ihnen ausfuhren. 13 Es unterwanden sich aber etliche der umherziehenden Juden, die da Beschwörer waren, den namen des HERRN Jesus zu nennen über die da böse Geister hatten, und sprachen: Wir beschwören euch bei dem Jesus den Paulus predigt. 14 Es waren aber sieben Söhne eines Juden Skevas, des Hohenpriesters, die solches taten. 15 Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich wohl, und von Paulus weiß ich wohl; wer seid ihr aber? 16 Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie und ward ihrer mächtig und warf sie unter sich, also daß sie nackt und verwundet aus demselben Hause entflohen. 17 Das aber ward kund allen, die zu Ephesus wohnten, sowohl Juden als Griechen; und es fiel eine Furcht über sie alle, und der Name des HERRN Jesus ward hochgelobt. 18 Es kamen auch viele derer, die gläubig waren geworden, und bekannten und verkündigten, was sie getrieben hatten. 19 Viele aber, die da vorwitzige Kunst getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und überrechneten, was sie wert waren, und fanden des Geldes fünfzigtausend Groschen. 20 Also mächtig wuchs das Wort des HERRN und nahm überhand.

(Montag, 9. April 1951)

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