BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1951
April 1951

Montag, 9. April 1951


Matthäus 4,18-22; Lukas 14,21-23

Gott hatte die beiden Engel bis in die gottlose Stadt hineingesandt, um Lot noch rechtzeitig zu erreichen und zu retten. Das ist der Sinn und die Tat des Evangeliums Gottes. Christus Selbst geht dem Verlorenen nach bis Er es findet und retten kann. Wir können nicht darauf warten bis die Sünder zu uns kommen und das Heil suchen, nein, wir müssen ihnen mit größtem Eifer nachgehen. Wer Fische fangen will, muß an den Strom gehen, in welchem sich die Fische in den dunklen Tiefen bewegen. Wir wollen an die Kreuzungen der belebtesten Straßen gehen, wo die Menschen in Mengen zusammenströmen – in die Gasthäuser, in die Musikhäuser, in die Höhlen des Lasters und in die Wohnungen des Elends! Ja, selbst bis in die entferntesten Gegenden der Welt. Wo nur immer Menschen zu finden sind, da müssen wir sie suchen und ihnen die Botschaft der Liebe Gottes bringen! [Lies Matthäus 28,18-20.] Nur um des einen Mannes willen sind die Engel in diese gottlose Stadt hinabgestiegen! Wir stehen manchmal in der Gefahr, die mit der Hand gepflückten Früchte nicht so wert zu achten. Wir ziehen es vor, in den Obstgarten zu gehen und die reiche Ernte von den Bäumen zu schütteln, bis der Erdboden mit Früchten besät ist. Man vergisst aber dabei, wieviel auf solche Weise verdorben und wieviel Obst zertreten wird. Die auserwähltesten Nachfolger und Diener unseres Herrn waren die Frucht Seines persönlichen Bemühens! Unseres Herrn Jesu Leben war voll von persönlichen Begegnungen, wie es uns die Evangelien zeigen. Er Selbst glaubte an den Nutzen, wenn man dem verirrten Schäflein nachgeht, bis man es findet. [Lies Spr. 11,30; Apg. 19,1-20.]

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