BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 370 (Lot streitet mit den Sodomitern und wird von den Engeln gerettet)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

28. Lot streitet mit den Sodomitern und wird von den Engeln gerettet (1. Mose 19,6-11)


1. MOSE 19,6-8

6 Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloß die Tür hinter sich zu 7 und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! 8 Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt, die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt; allein diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Daches eingegangen.

SPRÜCHE 4,24-27

24 Tue von dir den verkehrten Mund und laß das Lästermaul ferne von dir sein. 25 Laß deine Augen stracks vor sich sehen und deine Augenlider richtig vor dir hin blicken. 26 Laß deinen Fuß gleich vor sich gehen, so gehst du gewiß. 27 Wanke weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen

Wie tief war denn Lot schon gesunken und von dem Geist der Sodomiter angesteckt, das merken wir hier an seinen Worten. Er nennt diese Menschen sogar „seine Brüder!“ und bietet ihnen seine Töchter an. Er vergaß ganz und gar, daß er in die hohe Familie Gottes berufen und eingetreten war! Den ephesischen Christen ruft der Apostel in seinem Brief zu, und das gilt auch uns, wenn wir wirklich echte Kinder Gottes sind: „Lebt als Kinder des Lichts; betragt euch so, wie es Lichteskindern zukommt! Habt auch keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis. Deckt dieselben vielmehr auf und straft sie, indem ihr mit eurem heiligen Wandel Zeugnis gegen sie ablegt! Denn was böse Menschen im Verborgenen treiben, das ist so schändlich, daß man nicht einmal davon reden kann. Deckt man aber all diese Sünde auf, so wird sie durch das göttliche Licht offenbar gemacht und gestraft!“ [Lies Offb. 22,14.15; 21,5-8.]

Offenbarung 22,14.15 -- 14 Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. 15 Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge. / Offenbarung 21,5-8 -- 5 Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst. 7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.

Das Traurigste ist aber, daß man meist die Sünde ganz in Ordnung findet und sich keinerlei Gewissensbisse darüber macht! Und was soll ich erst sagen von den Kindern – von den Schulkindern, von den Schülern und Schülerinnen der oberen Klassen, bei welchen Fleischeslust und Augenlust schon eine so furchtbare Macht haben – die häufig schon so hässliche Reden im Mund führen, gar nicht zu reden von den bösen Dingen, die sie geheim und öffentlich tun! Heutzutage lauert die Sünde der Unreinheit und der Verführung an allen Ecken und Enden auf unsere Jugend wie auch auf jede Altersstufe! Nur wahre Gottesfurcht und tiefes Erschrecken vor allem Bösen genügt, den Menschen Gottes vor Augenlust, Fleischeslust und unheiligem Wesen zu schützen! [Lies Hiob 31,1-12.]

Hiob 31,1-12 -- 1 Ich habe einen Bund gemacht mit meinen Augen, daß ich nicht achtete auf eine Jungfrau. 2 Was gäbe mir Gott sonst als Teil von oben und was für ein Erbe der Allmächtige in der Höhe? 3 Wird nicht der Ungerechte Unglück haben und ein Übeltäter verstoßen werden? 4 Sieht er nicht meine Wege und zählt alle meine Gänge? 5 Habe ich gewandelt in Eitelkeit, oder hat mein Fuß geeilt zum Betrug? 6 So wäge man mich auf der rechten Waage, so wird Gott erfahren meine Unschuld. 7 Ist mein Gang gewichen aus dem Wege und mein Herz meinen Augen nachgefolgt und klebt ein Flecken an meinen Händen, 8 so müsse ich säen, und ein andrer esse es; und mein Geschlecht müsse ausgewurzelt werden. 9 Hat sich mein Herz lassen reizen zum Weibe und habe ich an meines Nächsten Tür gelauert, 10 so müsse mein Weib von einem andern geschändet werden, und andere müssen bei ihr liegen; 11 denn das ist ein Frevel und eine Missetat für die Richter. 12 Denn das wäre ein Feuer, das bis in den Abgrund verzehrte und all mein Einkommen auswurzelte.

(Donnerstag, 5. April 1951)

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Zuletzt geändert am 16.03.2014 20:49 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)