BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 345 (Abraham beschneidet die Vorhaut alles Männlichen in seinem Haushalt)
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

22. Abraham beschneidet die Vorhaut alles Männlichen in seinem Haushalt (1. Mose 17,23-27)


1. MOSE 17,23-27

23 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die daheim geboren, und alle, die erkauft, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt die Vorhaut an ihrem Fleisch ebendesselben Tages, wie ihm Gott gesagt hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, da er die Vorhaut an seinem Fleisch beschnitt. 25 Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, da seines Fleisches Vorhaut beschnitten ward. 26 Eben auf einen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael, 27 und was männlich in seinem Hause war, daheim geboren und erkauft von Fremden; es ward alles mit ihm beschnitten.

Obwohl Abraham in seinem Herzen gelacht hat, so bewies er doch durch sein Niederfallen vor dem Herrn wahre Ehrfurcht und Huldigung; und sein Glaubensgehorsam erwies sich als nicht gering! Nachdem er Gottes Befehl erhalten hatte, ging er hin und tat, was Gott haben wollte: er vollzog. die Beschneidung an seinem ganzen Hause. So war denn der heilige Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hatte, besiegelt. Wahre Glaubenshingabe an Gott offenbart sich auch In meinem und deinem Leben als echter Glaubensgehorsam in kleinen und großen Dingen! Erst wenn wir im praktischen Alltag im Glauben handeln und den Willen Gottes tun, wird unsere innerste Herzensstellung zu Gott auch vor den Menschen offenbar. Jakobus sagt zu seinen Glaubensgeschwistern: „Ihr seht, daß ein Mensch durch sein praktisches Tun gerechtfertigt wird und nicht durch seinen Glauben allein! Wie nämlich der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot, wenn die entsprechenden Äußerungen und Früchte desselben fehlen - das Tun des Willens Gottes!“ [Lies Apg. 9,36-42.]

Apostelgeschichte 9,36-42 -- 36 Zu Joppe aber war eine Jüngerin mit Namen Tabea (welches verdolmetscht heißt: Rehe), die war voll guter Werke und Almosen, die sie tat. 37 Es begab sich aber zu der Zeit, daß sie krank ward und starb. Da wuschen sie dieselbe und legten sie auf den Söller. 38 Nun aber Lydda nahe bei Joppe ist, da die Jünger hörten, daß Petrus daselbst war, sandten sie zwei Männer zu ihm und ermahnten ihn, daß er sich's nicht ließe verdrießen, zu ihnen zu kommen. 39 Petrus aber stand auf und kam mit ihnen. Und als er hingekommen war, führten sie ihn hinauf auf den Söller, und traten um ihn alle Witwen, weinten und zeigten ihm die Röcke und Kleider, welche die Rehe machte, als sie noch bei ihnen war. 40 Und da Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabea, stehe auf! Und sie tat ihre Augen auf; und da sie Petrus sah, setzte sie sich wieder. 41 Er aber gab ihr die Hand und richtete sie auf und rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebendig dar. 42 Und es ward kund durch ganz Joppe, und viele wurden gläubig an den HERRN.

Nun drückte Gott Abrahams Glauben und seinem Glaubensgehorsam das göttliche Siegel auf: „Abraham empfing die Beschneidung als Besiegelung des Glaubens, den er schon vor der Beschneidung bewiesen hatte!“ [Röm. 4,11.] Ist es nicht etwas ganz Besonderes und Kostbares, daß Gott den lebendigen Glauben mit Seinem Siegel krönt, indem Er dem lauteren Gläubigen den Heiligen Geist in voller Kraft verleiht, so daß die Seele froh und stark sich zu Gott erhebt und Ihm dienen kann in Heiligkeit! Uns wird geschrieben: „Nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die frohe Botschaft eurer Errettung vernommen habt, seid ihr mit dem von altersher verheißenen Heiligen Geist versiegelt worden. Dieser ist das Angeld auf euer Erbe. Er verbürgt euch das längst erworbene ewige Besitztum. Laut soll deshalb Gottes Herrlichkeit gerühmt werden!“ ([Eph. 1,13.14]; lies Apg. 19,1-7; 2. Kor. 1,20-22.)

Apostelgeschichte 19,1-7 -- 1 Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, daß Paulus durchwandelte die oberen Länder und kam gen Ephesus und fand etliche Jünger; 2 zu denen sprach er: Habt ihr den heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geist sei. 3 Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. 4 Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und sagte dem Volk, daß sie glauben sollten an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum, daß der Christus sei. 5 Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu. 6 Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten 7 Und aller der Männer waren bei zwölf. / 2. Korinther 1,20-22 -- 20 Denn alle Gottesverheißungen sind Ja in ihm und sind Amen in ihm, Gott zu Lobe durch uns. 21 Gott ist's aber, der uns befestigt samt euch in Christum und uns gesalbt 22 und versiegelt und in unsre Herzen das Pfand, den Geist, gegeben hat.

(Samstag, 28. Oktober 1950)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 16.03.2014 09:23 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)