BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 344 (Gott nennt Sarai um in Sara und verheißt Abraham durch sie den Isaak als alleinigen Träger des Bundes)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

21. Gott nennt Sarai um in Sara und verheißt Abraham durch sie den Isaak als alleinigen Träger des Bundes (1. Mose 17,15-22)


1. MOSE 17,15-17

15 Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heißen, sondern Sara soll ihr Name sein. 16 Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; denn ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

JOHANNES 11,40

40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?

Gott kündigt von neuem Abraham hier den Isaak an. Er soll der Bundesträger werden für die kommenden Geschlechter. Huldigend und anbetend fällt Abraham auf sein Angesicht, aber doch regt sich bei Gottes Ankündigung und Offenbarung Zweifel in seinem Herzen: „Sollte mir, dem Hundertjährigen, ein Sohn geboren werden und sollte Sara, die Neunzigjährige, gebären?“ Obgleich Abraham diesmal vor Gott auf sein Angesicht fiel, begreifen und verstehen konnte er den Inhalt der göttlichen Ankündigung nicht, weil er sie nicht glauben zu können meinte. O, wie wird doch Gott immer wieder enttäuscht und verunehrt durch den Glaubensmangel bei solchen, denen Er wirklich mehr Glaubensmut und Glaubensüberzeugung zugetraut hatte! So überzeugt wir auch im großen und ganzen von Gottes Treue, von Seinem Allvermögen und Seiner Allmacht sind, - geht jedoch Gott mit Seiner Verheißung über alles, was wir bisher von Ihm erlebt und erfahren haben, hinaus, dann lacht selbst ein Abraham, obgleich er vor Gott auf seinem Angesicht liegt! Ob du und ich unseren Gott in solchem Augenblick mehr verherrlichen durch ein unveränderliches Vertrauen, als es Abraham tat? ([Lies Matth. 14,22-31]; Mark. 11,20-24.)

Matthäus 14,22-31 -- 22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe. 23 Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, daß er betete. Und am Abend war er allein daselbst 24 Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 26 Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es ist ein Gespenst! und schrieen vor Furcht. 27 Aber alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, Ich bin's; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: HERR, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme. 30 Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: HERR, hilf mir! 31 Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du? / Markus 11,20-24 -- 20 Und am Morgen gingen sie vorüber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorrt war bis auf die Wurzel. 21 Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. 22 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott. 23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt. 24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden.

Obgleich Gott hier so klar und eindringlich von Isaak sprach, den Er Abraham und Sara schenken wollte, war so wenig Glauben in Abrahams Herzen, daß er mit seinem Denken und Hoffen nur zu Ismael zurückkehren konnte: „Möchte doch Ismael vor Dir leben!“ Nein, Gott blieb bei Seinem wunderbaren und herrlichen Plan und schenkte Abraham und Sara tatsächlich im Alter noch den verheißenen Sohn. Die Schrift sagt: „Durch Vertrauen empfing Sara trotz ihres hohen Alters die Kraft, Mutter zu werden. Denn sie achtete den großen Gott treu, der ihr das Versprechen gegeben hatte!“ [Lies Hebr. 11,11.12.]

Hebräer 11,11.12 -- 11 Durch den Glauben empfing auch Sara Kraft, daß sie schwanger ward und gebar über die Zeit ihres Alters; denn sie achtete ihn treu, der es verheißen hatte. 12 Darum sind auch von einem, wiewohl erstorbenen Leibes, viele geboren wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Rande des Meeres, der unzählig ist.

(Freitag, 27. Oktober 1950)

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