BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 271 (Der leise Anfang des Heilsplans des HERRN: Auszugsgebot und Segensverheißung an Abram)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

2. Der leise Anfang des Heilsplans des HERRN: Auszugsgebot und Segensverheißung an Abram (1. Mose 12,1-3)


2. KORINTHER 2,14.15

14 Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten! 15 Denn wir sind Gott ein guter Geruch Christi unter denen, die selig werden, und unter denen, die verloren werden:

1. KORINTHER 15,57.58

57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern HERRN Jesus Christus! 58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unbeweglich, und nehmet immer zu in dem Werk des HERRN, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem HERRN.

Du sollst ein Segen sein!“ Wahrhaft geheiligte und liebevolle Gläubige sind ihren Mitmenschen stets ein großer Segen geworden. Herr J. A. Jakob war Buchhalter in einem großen Geschäft und hatte sein Zimmer im Hause des Geschäftsinhabers. Er war es so gewohnt, ohne Gebet und Bibellesen abends zu Bett zu gehen. Doch nun wurde ein zweiter Buchhalter, ein junger Mann, namens Miller im Geschäft eingestellt. Da das Zimmer von Herrn Jakob geräumig war, durfte der junge Mann auch dort schlafen. Am ersten Abend, an welchem sie zusammen aufs Zimmer gingen, beeilte sich Herr Jakob wie immer, schnell zur Ruhe zu kommen. Zu seinem Erstaunen jedoch bemerkte er, daß sein neuer Kollege das Nachttischlämpchen nahm, aus seinem Koffer seine Bibel hervorholte und ganz aufmerksam und selbstverständlich in der Bibel las. Mit der gleichen Ruhe kniete er daraufhin an seinem Bett nieder und betete still und ernstlich zu seinem Gott. Auch in der Folge sprach er nie ein Wort darüber, daß Herr Jakob ohne Bibel und Gebet lebte! Doch er tat viel Besseres: er benahm sich liebevoll und demütig und betete sehr für Herrn Jakob. [Lies Röm. 12,9-15.]

Römer 12,9-15 -- Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an. 10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit. 12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. 13 Nehmet euch der Notdurft der Heiligen an. Herberget gern. 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet und fluchet nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.

Innerhalb weniger Monate bekehrte dieser sich zu Christus, da er durch den Wandel seines jungen Schlafgenossen und durch dessen Fleiß und Arbeitstreue ein so kraftvolles Zeugnis vom Glauben empfing. Wie schön war nunmehr erst die herzliche Gemeinschaft, die die beiden Männer miteinander hatten vor dem Angesicht Gottes! – Nach drei Jahren eifriger Nachfolge konnte Herr Jakob nicht mehr anders, als sich ganz dem Dienst des Evangeliums zu widmen. Er war nun ein freudiger Verkündiger der Rettungsbotschaft Jesu Christi an die Menschen. Im Lauf der Zeit, wurden Hunderte durch seine gesegnete Tätigkeit bekehrt. An dem jungen Miller aber war die Verheißung des Herrn wahr geworden: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein!“ [Apg. 8,26-40; Matth. 28,18-20.]

Apostelgeschichte 8,26-40 -- Aber der Engel des HERRN redete zu Philippus und sprach: Stehe auf und gehe gegen Mittag auf die Straße, die von Jerusalem geht hinab gen Gaza, die da wüst ist. 27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Mohrenland, ein Kämmerer und Gewaltiger der Königin Kandaze in Mohrenland, welcher war über ihre ganze Schatzkammer, der war gekommen gen Jerusalem, anzubeten, 28 und zog wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen! 30 Da lief Philippus hinzu und hörte, daß er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehst du auch, was du liesest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnte Philippus, daß er aufträte und setzte sich zu ihm. 32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: "Er ist wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und still wie ein Lamm vor seinem Scherer, also hat er nicht aufgetan seinen Mund. 33 In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben. Wer wird aber seines Lebens Länge ausreden? denn sein Leben ist von der Erde weggenommen." 34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches? von sich selber oder von jemand anders? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing von dieser Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesu. 36 Und als sie zogen der Straße nach, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, daß ich mich taufen lasse? 37 Philippus aber sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist. 38 Und er hieß den Wagen halten, und stiegen hinab in das Wasser beide, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. 39 Da sie aber heraufstiegen aus dem Wasser, rückte der Geist des HERRN Philippus hinweg, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. 40 Philippus aber ward gefunden zu Asdod und wandelte umher und predigte allen Städten das Evangelium, bis daß er kam gen Cäsarea. / Matthäus 28,18-20 -- Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

(Montag, 24. April 1950)

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