BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 268 (Der leise Anfang des Heilsplans des HERRN: Auszugsgebot und Segensverheißung an Abram)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

2. Der leise Anfang des Heilsplans des HERRN: Auszugsgebot und Segensverheißung an Abram (1. Mose 12,1-3)


1. MOSE 12,1-4

1 Und der HERR sprach zu Abram: Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. 2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. 3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. 4 Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber ward fünfundsiebzig Jahre alt, da er aus Haran zog.

HIOB 28,7.8

7 Den Steig kein Adler erkannt hat und kein Geiersauge gesehen; 8 es hat das stolze Wild nicht darauf getreten und ist kein Löwe darauf gegangen.

PSALM 23,1-6

1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Wir knüpfen hier nochmals an, an das über Abraham gesprochene Wort: „Im Vertrauen auf Gottes Befehl zog er aus, nicht wissend, wohin der Weg ihn führte!“ Wir haben uns bereits klargemacht, was dieser Aufbruch und Auszug für den Erzvater bedeutete. Er sollte eben lernen, seinem Gott bedingungslos zu vertrauen und zu gehorchen. Das Besondere des wahren Glaubenslebens ist ja, daß man seinen herrlichen Gott, der Liebe und Licht ist, und Dessen Worte lauter Wahrheit, Dessen Verheißungen lauter Sicherheiten sind, glaubt! Er wird uns niemals aus den gewohnten Verhältnissen herausrufen – uns ins Meer werfen, ohne ein sicheres Durchkommen für uns bereitet zu haben, wenn wir es auch noch nicht sehen! [Lies Jos. 1,1-9.]

Josua 1,1-9 -- 1 Nach dem Tode Mose's, des Knechts des HERRN, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Mose's Diener: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Kindern Israel, gegeben habe. 3 Alle Stätten, darauf eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose geredet habe. 4 Von der Wüste an und diesem Libanon bis an das große Wasser Euphrat, das ganze Land der Hethiter, bis an das große Meer gegen Abend sollen eure Grenzen sein. 5 Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, also will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. 6 Sei getrost und unverzagt; denn du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihren Vätern geschworen habe, daß ich's ihnen geben wollte. 7 Sei nur getrost und sehr freudig, daß du haltest und tust allerdinge nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf daß du weise handeln mögest in allem, was du tun sollst. 8 Und laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf daß du haltest und tust allerdinge nach dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es dir gelingen in allem, was du tust, und wirst weise handeln können. 9 Siehe, ich habe dir geboten, daß du getrost und freudig seist. Laß dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Die Schwalbe, wenn der Herbst kommt und die Bäume kahl werden, zieht auf Gottes Geheiß übers Meer. Sie hat über sich einen trüben Himmel und unter sich die brausenden Fluten. Und ob sie auch zum erstenmal mit anderen ihrer Genossinnen die weite Reise macht und das warme Land, dem sie zueilt, noch nie gesehen hat, das jenseits des Meeres auf sie wartet, so wird sie doch nicht irre, sondern folgt einfach dem starken Zug, den Gott in ihre Brust gelegt hat! Sie zweifelt in keiner Weise daran, daß es jenseits des Meeres für sie, ein warmes, sonniges Land, grüne Auen, schattige Bäume und gute Früchte gibt – daß Gott auch dort weiter für sie sorgen wird. – Hast du, wenn du dem Wort der Bibel, dem Ruf Christi folgst, auch solch feste Zuversicht im Herzen, und bist du überzeugt von der persönlichen Liebe deines Erlösers, der Sich einst am Kreuz für dich geopfert hat? Kennst du das kostbare Wort, das hier für uns so glaubensstärkend ist: „Da ist ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt – den das Auge des Habichts nicht erblickt, den die wilden Tiere nicht betreten dürfen und über welchen der grausame Löwe nicht hinschreitet!“ Das ist der Weg des lebendigen Glaubens für alle, die sich Christus und der Bibel anvertrauen. [Lies Ps. 32,7-11.]

Psalm 32,7-11 -- 7 Du bist mein Schirm; du wirst mich vor Angst behüten, daß ich errettet gar fröhlich rühmen kann. (Sela.) 8 "Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten." 9 Seid nicht wie Rosse und Maultiere, die nicht verständig sind, welchen man Zaum und Gebiß muß ins Maul legen, wenn sie nicht zu dir wollen. 10 Der Gottlose hat viel Plage; wer aber auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen. 11 Freuet euch des HERRN und seid fröhlich, ihr Gerechten, und rühmet, alle ihr Frommen.

(Freitag, 21. April 1950)

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