BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

1. Die Vorfahren Abrams (1. Mose 11,10-32)


1. MOSE 11,27-32

27 Dies sind die Geschlechter Tharahs: Tharah zeugte Abram, Nahor und Haran. Aber Haran zeugte Lot. 28 Haran aber starb vor seinem Vater Tharah in seinem Vaterlande zu Ur in Chaldäa. 29 Da nahmen Abram und Nahor Weiber. Abrams Weib hieß Sarai, und Nahors Weib Milka, Harans Tochter, der ein Vater war der Milka und der Jiska. 30 Aber Sarai war unfruchtbar und hatte kein Kind. 31 Da nahm Tharah seinen Sohn Abram und Lot, seines Sohnes Harans Sohn, und seine Schwiegertochter Sarai, seines Sohnes Abrams Weib, und führte sie aus Ur in Chaldäa, daß er ins Land Kanaan zöge; und sie kamen gen Haran und wohnten daselbst. 32 Und Tharah war zweihundertundfünf Jahre alt und starb in Haran.

APOSTELGESCHICHTE 7,2-4

2 Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, höret zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe er wohnte in Haran, 3 und sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dir zeigen will. 4 Da ging er aus der Chaldäer Lande und wohnte in Haran. Und von dort, da sein Vater gestorben war, brachte er ihn herüber in dies Land, darin ihr nun wohnet.

Tarah hatte drei Söhne: Abram, Nahor und Haran. Abrams Gattin war Sarai. Nahors Frau hieß Milka. Haran starb frühe und hinterließ einen Sohn namens Lot. Nach Harans Tod verließ der alte Tarah mit seinen Söhnen die Gegend von Ur und zog westwärts, bis er an einen Ort kam, den er zum Andenken an seinen Sohn Haran nannte. Haran liegt an einem linken Nebefluß des Euphrat, im westlichen Mesopotamien. Dort starb Tarah im Alter von 205 Jahren. – Und nun begann die eigentliche Lebensgeschichte Abrahams, die für unser Glaubensleben so sehr bedeutsam ist! – Bereits in Ur in Chaldäa hatte der große Gott der Herrlichkeit Sich Abraham geoffenbart. Er sowie alle seine Angehörigen waren ja bis dahin Götzendiener gewesen. [Jos. 24,2.3.15.]

Josua 24,2.3.15 -- 2 sprach er zum ganzen Volk: So sagt der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseit des Stroms, Tharah, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern Göttern. 3 Da nahm ich euren Vater Abraham jenseit des Stroms und ließ ihn wandern im ganzen Land Kanaan und mehrte ihm seinen Samen und gab ihm Isaak. ... 15 Gefällt es euch aber nicht, daß ihr dem HERRN dient, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseit des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Dort aber hatte bereits der lebendige Gott Sich ihm geoffenbart und ihm den Befehl gegeben: „Geh aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in das Land, das Ich dir zeigen werde!“ Gottes Absicht war, Abraham zu Seinem besonderen Dienst zu erwählen und durch den Heiligen Geist ihn zu einem gebräuchlichen und gesegneten Werkzeug zu machen. Doch Abraham löste sich nicht völlig. Der alte Vater Tarah setzte seinen Willen durch und zog mit! Das bedeutete für Abrahams inneres und äußeres Leben eine Bindung und einen bedeutsamen Aufenthalt. Wenn wir uns von vornherein ganz erleuchten lassen durch den Geist Gottes und uns Gott gegenüber voll und ganz gehorsam erweisen würden – o wie viel schneller und gründlicher könnte Gott Sein Heiligungs- und Erziehungswerk an uns durchführen, und auf welcher Höhe würde sich unser Glaubens- und Heiligungsleben entfalten! [Lies Hebr. 12,11-15; 1. Thess. 5,22.23.]

Hebräer 12,11-15 -- 11 Alle Züchtigung aber, wenn sie da ist, dünkt uns nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; aber darnach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübt sind. 12 Darum richtet wieder auf die lässigen Hände und die müden Kniee. 13 und tut gewisse Tritte mit euren Füßen, daß nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. 14 Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen, 15 und sehet darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume; daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch dieselbe verunreinigt werden; / 1.Thessalonicher 5,22.23 -- 22 Meidet allen bösen Schein. 23 Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers HERRN Jesu Christi.

(Montag, 17. April 1950)

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