BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 246 (Gott richtet einen Bund auf mit Noah und seinen Nachkommen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

14. Gott richtet einen Bund auf mit Noah und seinen Nachkommen (1. Mose 9,8-17)


1. MOSE 9,12-17

12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich gemacht habe zwischen mir und euch und allen lebendigen Seelen bei euch hinfort ewiglich: 13 Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und wenn es kommt, daß ich Wolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. 15 Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allen lebendigen Seelen in allerlei Fleisch, daß nicht mehr hinfort eine Sintflut komme, die alles Fleisch verderbe. 16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, daß ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allen lebendigen Seelen in allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.

OFFENBARUNG 4,2-5

2 Und alsobald war ich im Geist. Und siehe, ein Stuhl war gesetzt im Himmel, und auf dem Stuhl saß einer; 3 und der dasaß, war gleich anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Stuhl, gleich anzusehen wie ein Smaragd. 4 Und um den Stuhl waren vierundzwanzig Stühle, und auf den Stühlen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen. 5 Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben Geister Gottes.

OFFENBARUNG 10,1-4

1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen; der war mit einer Wolke bekleidet, und ein Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und Füße wie Feuersäulen, 2 und er hatte in seiner Hand ein Büchlein aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde; 3 und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und da er schrie, redeten sieben Donner ihre Stimmen. 4 Und da die sieben Donner ihre Stimmen geredet hatten, wollte ich sie schreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel sagen zu mir: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben; schreibe es nicht!

Und Gott sprach zu Noah: Die ist das Zeichen des Bundes, den Ich mit euch geschlossen habe: Meinen Bogen setze Ich in die Wolken, er soll das Zeichen des Bundes zwischen Mir und der Erde sein!“ Gott hätte ja keines eigentlichen Zeichens bedurft, um an den Beschluß, den Er in Seiner erbarmenden Liebe gefaßt hatte, erinnert zu werden. Doch der Mensch bedurfte und bedarf dieser Sprache und dieses Bundeszeichens, um gerade in erschreckenden Augenblicken an Gottes Treue erinnert zu werden. „Es wird geschehen: Wenn ich Wolken über die Erde führe, so soll der Bogen in den Wolken erscheinen, und Ich werde Meines Bundes gedenken!“ Daß unser großer Gott Selbst diesen wundervollen Bogen ansehen will, ist ein lebensvoller Ausdruck der großen Wahrheit, daß dieses Zeichen, das Er mit Seiner Verheißung verbunden hat, wirklich Träger Seiner Gnade ist. Wollen wir uns das Ergreifende dieses Regenbogens so recht anschaulich machen, so denken wir an die kürzeren, meist aber sehr gewaltsamen Gewitter und Regengüsse der heißen Länder. Jedes Heraufziehen dunkler Regenwolken muß ein tiefes Erschrecken vor Gottes Zorn in den Menschen hervorrufen. Strahlt dann aber nach einem solch starken Regen die Sonne wieder hervor – spiegelt sie ihren Rundkreis an der dunklen Wolkenwand selbst ab in dem Bogen, der mit seinen sieben herrlichen Farben eine Brücke bildet vom Himmel zur Erde, so werden die Menschen daran erinnert, daß auch mitten unter dem drohenden Wetter Seines Zornes der Herr Seine Barmherzigkeit und Gnade walten läßt! Er bleibt Seiner Bundesverheißung eingedenk und erfüllt sie, so daß sie nie wieder solch schreckliche, die ganze Natur unter Wasser setzende Flut kommen wird!

Herr, Du unser Gott, kein Gott weder im Himmel droben noch auf der Erde unten ist Dir gleich, der Du den Bund und die Güte Deinen Knechten bewahrst, die mit ganzem Herzen vor Dir wandeln!“ [1. Kön. 8,23; 5. Mose 7,9; Ps. 89,1.2; luth. 2.3.]

5. Mose 7,9 -- So sollst du nun wissen, daß der HERR, dein Gott, ein Gott ist, ein treuer Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, in tausend Glieder, / Psalm 89,1.2 (Lu 2.3) -- 2 Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verkündigen mit meinem Munde für und für 3 und sage also: Daß eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel.

(Dienstag, 31. Januar 1950)

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