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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 235 (Noahs Brandopfer und der Entschluss des HERRN, die Erde nicht mehr zu verfluchen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

11. Noahs Brandopfer und der Entschluss des HERRN, die Erde nicht mehr zu verfluchen um der Menschen willen (1. Mose 8,20-22)


1. MOSE 8,21.22

21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. 22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Psalm 25,12-14

12 Wer ist der, der den HERRN fürchtet? Er wird ihn unterweisen den besten Weg. 13 Seine Seele wird im Guten wohnen, und sein Same wird das Land besitzen. 14 Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die ihn fürchten; und seinen Bund läßt er sie wissen.

Bei Noahs Opfer, das dem Herrn so wohlgefiel, sprach Er den Entschluß und die Zusage aus: „Hinfort will Ich nicht mehr die Erde verfluchen um des Menschen willen, denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist ja doch böse von Jugend auf!“ Der große Beschluß Gottes, hinfort nicht mehr die Menschheit durch solch eine entsetzliche Gerichtsflut zu vertilgen, stand zunächst allein bei Gott Selbst. Doch hat Er denselben auch Seinem Knechte Noah ausgesprochen, so daß er durch ihn der Menschheit mitgeteilt werden konnte, und wir ihn heute noch in der Heiligen Schrift finden. Ein Wandel mit Gott, wie Noah ihn führte, machte je und je geheiligte Menschen wunderbar vertraut mit Gott. Was der Höchste in Seiner Fülle an Leben und Licht, an Freude und erlösender Kraft von Ewigkeit her besitzt, das teilt Er auf dem Wege der Selbstenthüllung und Herzensoffenbarung solchen mit, die in Ihm, dem Heiligen und Barmherzigen, ihre Lebenskraft, ihre Heiligung und Glückseligkeit gefunden haben. Eine derartige Gemeinschaft mit dem Allmächtigen ist in ihrem Reichtum für uns ohne Grenzen; denn Er ist ja in Seiner Herablassung und Offenbarungsfülle unendlich erhaben und gnädig! [Lies 1. Kor. 2,9-16; Spr. 3,32b; Amos 3,7.] –

1. Korinther 2,9-16 -- 9 Sondern wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben." 10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. 11 Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also auch weiß niemand, was in Gott ist, als der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, daß wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist; 13 welches wir auch reden, nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der heilige Geist lehrt, und richten geistliche Sachen geistlich. 14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein. 15 Der geistliche aber richtet alles, und wird von niemand gerichtet. 16 Denn "wer hat des HERRN Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?" Wir aber haben Christi Sinn. / Sprüche 3,32b -- 32 ... der HERR ... sein Geheimnis ist bei den Frommen. / Amos 3,7 -- 7 Denn der Herr, HERR tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.

Als einst Mirjam und Aaron mit Mose, dem Knechte Gottes, stritten, weil er eine kuschitische Frau genommen hatte, die Tochter des Priesters von Midian, da rief Gott Mirjam und Aaron in Seine Gegenwart und sprach zu ihnen: „Wenn ein Prophet unter euch ist, so offenbare Ich, der Herr, Mich ihm durch Gesichte und rede mit ihm durch Träume. So ist es aber nicht mit Meinem Knecht Mose: Er hat sich in Meinem ganzen Hause als treu bewährt. Mit ihm rede Ich von Mund zu Mund, unzweideutig und nicht in Rätseln, und er darf das Bild des Herrn schauen!“ [Lies 4. Mose 12,1-9; vgl. 1. Mose 18,17-19.]

4. Mose 12,1-9 -- 1 Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose um seines Weibes willen, der Mohrin, die er genommen hatte, darum daß er eine Mohrin zum Weibe genommen hatte, 2 und sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es. 3 Aber Mose war ein sehr geplagter Mensch über alle Menschen auf Erden. 4 Und plötzlich sprach der HERR zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Geht heraus, ihr drei, zu der Hütte des Stifts. Und sie gingen alle drei heraus. 5 Da kam der HERR hernieder in der Wolkensäule und trat in der Hütte Tür und rief Aaron und Mirjam; und die beiden gingen hinaus. 6 Und er sprach: Höret meine Worte: Ist jemand unter euch ein Prophet des HERRN, dem will ich mich kundmachen in einem Gesicht oder will mit ihm reden in einem Traum. 7 Aber nicht also mein Knecht Mose, der in meinem ganzen Hause treu ist. 8 Mündlich rede ich mit ihm, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt, nicht durch dunkle Worte oder Gleichnisse. Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, wider meinen Knecht Mose zu reden? 9 Und der Zorn des HERRN ergrimmte über sie, und er wandte sich weg; / 1. Mose 18,17-19 -- 17 Da sprach der HERR: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue, 18 sintemal er ein großes und mächtiges Volk soll werden, und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? 19 Denn ich weiß, er wird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf daß der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.

(Freitag, 20. Januar 1950)

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