BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 148 (Gott treibt Adam aus dem Garten Eden)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

14. Gott der HERR treibt Adam aus dem Garten Eden (1. Mose 3,22-24)


1. MOSE 3,22-24

22 Und Gott der HERR sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 23 Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er das Feld baute, davon er genommen ist, 24 und trieb Adam aus und lagerte vor den Garten Eden die Cherubim mit dem bloßen, hauenden Schwert, zu bewahren den Weg zu dem Baum des Lebens.

EPHESER 3,17-21

17 daß Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen und ihr durch die Liebe eingewurzelt und gegründet werdet, 18 auf daß ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; 19 auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle. 20 Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles, das wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die da in uns wirkt, 21 dem sei Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Adam und Eva, obwohl wieder aufgerichtet und in eine ganz neue Gnadenstellung gehoben, dürfen dennoch nicht im Paradiese bleiben: „Jehova-Gott schickte den Menschen aus dem Garten Eden hinaus, um den Erdboden zu bebauen, von dem er genommen war.“ Außer dem Baum der Erkenntnis stand ja auch noch der Baum des Lebens im Paradiese. Dieser Baum hatte von Gott eine das natürliche Leben des Menschen immer neu verjüngende und allmählich ins ewige Leben verklärende Kraft! In 1. Mose 2,16 ist dieser Baum, ohne besonders hervorgehoben zu werden, unter die Bäume des Paradieses gezählt, deren Früchte dem Menschen nicht verboten waren. Wir lesen aber auch nicht, daß Gott Adam und Eva mit der Bedeutung und Kraft dieses wunderbaren Baumes besonders bekannt gemacht hätte; das sollte wohl erst nach erfolgter Bewährung geschehen! [Lies Röm. 14,17.18; 2. Tim. 2,15; Jak. 1,12; 1. Petr. 1,7-10.]

1. Mose 2,16 -- 16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; / Römer 14,17.18 -- 17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste. 18 Wer darin Christo dient, der ist Gott gefällig und den Menschen wert. / 2. Timotheus 2,15 -- 15 Befleißige dich, Gott dich zu erzeigen als einen rechtschaffenen und unsträflichen Arbeiter, der da recht teile das Wort der Wahrheit. / Jakobus 1,12 -- 12 Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. / 1. Petrus 1,7-10 -- 7 auf daß euer Glaube rechtschaffen und viel köstlicher erfunden werde denn das vergängliche Gold, das durchs Feuer bewährt wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn nun offenbart wird Jesus Christus, 8 welchen ihr nicht gesehen und doch liebhabt und nun an ihn glaubet, wie wohl ihr ihn nicht sehet, und werdet euch freuen mit herrlicher und unaussprechlicher Freude 9 und das Ende eures Glaubens davonbringen, nämlich der Seelen Seligkeit. 10 Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die von der Gnade geweissagt haben, so auf euch kommen sollte,

Nun aber werden Adam und Eva der Möglichkeit, vom Baume des Lebens zu essen, entrückt! Auch waren sie ja, nachdem sie gesündigt hatten, wirklich nicht mehr würdig, von diesem Baume zu essen. Außerdem wäre es ihnen nicht nur nicht von Nutzen, sondern zu ewigem Schaden und Unglück gewesen, wenn sie trotz aller Begnadigung doch noch im Stande der Unvollkommenheit von der Frucht des Lebensbaumes gegessen hätten. Durch den Genuß dieser Frucht des Lebensbaumes wären sie ja in diesem Stand der Unvollkommenheit für ewig festgehalten worden! Das aber wollte Gott nicht, denn nachdem Seine vergebende Gnade so Großes an diesem ersten Menschenpaar getan hatte, sollten sie auch die Vollendung in der Seligkeit erreichen. – In Eph. 4,13 hören wir: „Zur vollen Reife sollen wir gelangen, damit wir in ganzem Ausmaß die Fülle und Herrlichkeit Christi erfassen können! [Lies Eph. 4,10-15; Kol. 1,26-29.]

Epheser 4,10-15 -- 10 Der hinuntergefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, auf daß er alles erfüllte. 11 Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern, 12 daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes, dadurch der Leib Christi erbaut werde, 13 bis daß wir alle hinkommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des vollkommenen Alters Christi, 14 auf daß wir nicht mehr Kinder seien und uns bewegen und wiegen lassen von allerlei Wind der Lehre durch Schalkheit der Menschen und Täuscherei, womit sie uns erschleichen, uns zu verführen. 15 Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus, / Kolosser 1,26-29 -- 26 nämlich das Geheimnis, das verborgen gewesen ist von der Welt her und von den Zeiten her, nun aber ist es offenbart seinen Heiligen, 27 denen Gott gewollt hat kundtun, welcher da sei der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden, welches ist Christus in euch, der da ist die Hoffnung der Herrlichkeit. 28 Den verkündigen wir und vermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen mit aller Weisheit, auf daß wir darstellen einen jeglichen Menschen vollkommen in Christo Jesu; 29 daran ich auch arbeite und ringe, nach der Wirkung des, der in mir kräftig wirkt.

Lieber Bruder, liebe Schwester, über dieses Wort denke jetzt einmal tief nach und nimm es ganz persönlich für dich!

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:31 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)