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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 118 (Wie Adams Frau durch die Schlange verführt wurde)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

7. Wie Adams Frau durch die Schlange im Garten Eden verführt wurde (1. Mose 3,1-5)


1. MOSE 3,4.5

4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; 5 sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

1. JOHANNES 3,7.8.10

7 Kindlein, laßt euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. 8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. … 10 Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.

OFFENBARUNG 20,1-3.10

1 Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. 2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit. … 10 Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.

PSALM 52,5-9

5 Du redest lieber Böses denn Gutes, und Falsches denn Rechtes. (Sela.) 6 Du redest gerne alles, was zu verderben dient, mit falscher Zunge. 7 Darum wird dich Gott auch ganz und gar zerstören und zerschlagen und aus deiner Hütte reißen und aus dem Lande der Lebendigen ausrotten. (Sela.) 8 Und die Gerechten werden es sehen und sich fürchten und werden sein lachen: 9 "Siehe, das ist der Mann, der Gott nicht für seinen Trost hielt, sondern verließ sich auf seinen großen Reichtum und war mächtig, Schaden zu tun."

Der Verführer, nachdem er den Samen des Mißtrauens gegen Gott so tief in das Herz der Eva hineingestreut hat, geht nun zur dreisten Verneinung dessen über, was Gott so ernst und klar ausgesprochen hatte, nämlich zur gänzlichen Leugnung der von Gott angedrohten Folge und Strafe des Ungehorsams! Zu solcher Verdächtigung der Wahrhaftigkeit Gottes fügt der Widersacher auch noch die starke Bezweiflung Seiner Liebe hinzu: „Mit nichten werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, daß an dem Tag ihr davon eßt, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, indem ihr erkennt, was gut und böse ist!“ Der Verführer verheißt also den Menschen, die er als gänzlich unfrei und unselbstständig hinstellt, wirkliche Freiheit und ein göttlich selbstständiges Wissen. Er stellt es der Eva so dar, als ob Gott ihnen den Genuß der Frucht des Erkenntnisbaumes nicht etwa aus Liebe verboten habe, um sie vor dem größten Unglück zu schützen, sondern aus Selbstsucht und Mißgunst, um ihnen das höchste Gut vorzuenthalten, da Er es allein besitzen wolle; denn Er wolle nicht, daß sie Ihm ähnlich werden! – Das war wirklich ein Meisterstück von satanischem Gemisch; Wahrheit und Unwahrheit sind hier zu einer Gleichwirkung vereinigt. – Die Schlange sagt: „Durch das Essen der Frucht des Baumes werdet ihr sein wie Gott und lernt das Gute und das Böse kennen. Das war allerdings eine gewisse Wahrheit; aber diese Wahrheit sollte nur dazu dienen, die vorangegangene Lüge: „Mit nichten werdet ihr sterben“, zu verdecken! Auf solche Weise wird die ganze Rede der Schlange zur groben Unwahrheit und kennzeichnet ihren Urheber, den Teufel, als den Vater der Lüge.“ [Lies Joh. 8,44; vgl. 1. Kön. 22,19-33; Jes. 6,9.10; Joh. 12,39.40.]

Johannes 8,44 -- 44 Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. / 1. Könige 22,19-33 -- 19 Er sprach: Darum höre nun das Wort des HERRN! Ich sah den HERRN sitzen auf seinem Stuhl und alles himmlische Heer neben ihm stehen zu seiner Rechten und Linken. 20 Und der HERR sprach: Wer will Ahab überreden, daß er hinaufziehe und falle zu Ramoth in Gilead? Und einer sagte dies, und der andere das. 21 Da ging ein Geist heraus und trat vor den HERRN und sprach: Ich will ihn überreden. Der HERR sprach zu ihm: Womit? 22 Er sprach: Ich will ausgehen und will ein falscher Geist sein in aller Propheten Munde. Er sprach: Du sollst ihn überreden und sollst's ausrichten; gehe aus und tue also! 23 Nun siehe, der HERR hat einen falschen Geist gegeben in aller dieser deiner Propheten Mund; und der HERR hat Böses über dich geredet. 24 Da trat herzu Zedekia, der Sohn Knaenas, und schlug Micha auf den Backen und sprach: Wie? Ist der Geist des HERRN von mir gewichen, daß er mit dir redete? 25 Micha sprach: Siehe, du wirst's sehen an dem Tage, wenn du von einer Kammer in die andere gehen wirst, daß du dich verkriechst. 26 Der König Israels sprach: Nimm Micha und laß ihn bleiben bei Amon, dem Obersten der Stadt, und bei Joas, dem Sohn des Königs, 27 und sprich: So spricht der König: Diesen setzt ein in den Kerker und speist ihn mit Brot und Wasser der Trübsal, bis ich mit Frieden wiederkomme. 28 Micha sprach: Kommst du mit Frieden wieder, so hat der HERR nicht durch mich geredet. Und sprach: Höret zu, alles Volk! 29 Also zog der König Israels und Josaphat, der König Juda's, hinauf gen Ramoth in Gilead. 30 Und der König Israels sprach zu Josaphat: Ich will mich verstellen und in den Streit kommen; du aber habe deine Kleider an. Und der König Israels verstellte sich und zog in den Streit. 31 Aber der König von Syrien gebot den Obersten über seine Wagen, deren waren zweiunddreißig, und sprach: Ihr sollt nicht streiten wider Kleine noch Große, sondern wider den König Israels allein. 32 Und da die Obersten der Wagen Josaphat sahen, meinten sie er wäre der König Israels, und fielen auf ihn mit Streiten; aber Josaphat schrie. 33 Da aber die Obersten der Wagen sahen, daß er nicht der König Israels war, wandten sie sich von ihm. / Jesaja 6,9.10 -- 9 Und er sprach: Gehe hin und sprich zu diesem Volk: Höret, und verstehet's nicht; sehet, und merket's nicht! 10 Verstocke das Herz dieses Volkes und laß ihre Ohren hart sein und blende ihre Augen, daß sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich bekehren und genesen. / Johannes 12,39.40 -- 39 Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte abermals: 40 "Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, daß sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren und ich ihnen hülfe."

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:22 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)