BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

6. Wie Gott der HERR dem Adam eine Gehilfin machte (1. Mose 2,18-25)


1. MOSE 2,24

24 Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch.

JOSUA 24,14.15

14 So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und rechtschaffen und laßt fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseit des Stroms und in Ägypten, und dient dem HERRN. 15 Gefällt es euch aber nicht, daß ihr dem HERRN dient, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseit des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Ein Hauptgebot Gottes im Blick auf die Ehe lautet: „Ihr Männer, habt eure Frau herzlich lieb, wie ja auch Christus die Gemeinde mit göttlicher Liebe liebt und Sich Selbst einst für sie in den Tod gegeben hat!“ Diese von Gott gebotene und ins Herz gegebene Liebe des Mannes zu seiner Gattin ist so natürlich und selbstverständlich, wie jene Liebe, die der natürliche Mensch zu sich selbst hat. (Lies 1. Mose 24,51-67.)

1. Mose 24,51-67 -- 51 da ist Rebekka vor dir, nimm sie und zieh hin, daß sie das Weib sei des Sohnes deines Herrn, wie der HERR geredet hat. 52 Da diese Worte hörte Abrahams Knecht, bückte er sich vor dem Herrn zur Erde 53 und zog hervor silberne und goldene Kleinode und Kleider und gab sie Rebekka; aber ihrem Bruder und der Mutter gab er Würze. 54 Da aß und trank er samt den Männern, die mit ihm waren, und blieb über Nacht allda. Des Morgens aber stand er auf und sprach: Laß mich ziehen zu meinem Herrn. 55 Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Laß doch die Dirne einen Tag oder zehn bei uns bleiben; darnach sollst du ziehen. 56 Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf; denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Laßt mich, daß ich zu meinem Herrn ziehe. 57 Da sprachen sie: Laßt uns die Dirne rufen und fragen, was sie dazu sagt. 58 Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm. 59 Also ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme samt Abrahams Knecht und seinen Leuten. 60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsre Schwester; wachse in vieltausendmal tausend, und dein Same besitze die Tore seiner Feinde. 61 Also machte sich Rebekka auf mit ihren Dirnen, und setzten sich auf die Kamele und zogen dem Manne nach. Und der Knecht nahm Rebekka und zog hin. 62 Isaak aber kam vom Brunnen des Lebendigen und Sehenden (denn er wohnte im Lande gegen Mittag) 63 und war ausgegangen, zu beten auf dem Felde um den Abend, und hob seine Augen auf und sah, daß Kamele daherkamen. 64 Und Rebekka hob ihre Augen auf und sah Isaak; da stieg sie eilend vom Kamel 65 und sprach zu dem Knecht: Wer ist der Mann auf dem Felde? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Mantel und verhüllte sich. 66 Und der Knecht erzählte Isaak alle Sachen, die er ausgerichtet hatte. 67 Da führte sie Isaak in die Hütte seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka und sie war sein Weib, und er gewann sie lieb. Also ward Isaak getröstet über seine Mutter.

Paulus sagt: „Der Mann ist verpflichtet, seine Frau zu lieben wie seinen eigenen Leib! Denn noch nie hat ein Mensch sein eigenes Fleisch gehasst, vielmehr hegt und pflegt er es - ebenso wie Christus Seine Gemeinde hegt und pflegt!“ Wenn ein Mann seine Frau nicht mit herzlicher Liebe liebt, wenn er nicht wirklich für sie besorgt ist, sie Mangel oder gar Hunger leiden lässt, indem er seinen Lohn in die Schenke trägt, oder Geld für andere eigensüchtige Interessen ausgibt, der versündigt sich schwer. Wer seine Frau Hunger und Kummer leiden lässt, wütet gegen sein eigenes Fleisch und Blut und ist nicht wert, eine Frau zu haben! Allerdings wird sich die Liebe eines Mannes zur Frau nicht nur darin allein zu beweisen haben, dass er für ihr irdisches Wohl sorgt. Wenn du es deiner Gattin auch an nichts fehlen lässt, was zu des Lebens Nahrung und Notdurft gehört, aber du kümmerst dich nicht um ihr inneres Wohl und Glück und lässt sie nicht dabei herzliche Liebe in Tat und Wahrheit erfahren, so liebst du sie nicht wirklich. - O ihr Männer, sorgt dafür, dass ihr eurer Frau der Führer zum Himmel werdet - dass ihr ihr im Alltagsleben ein wahres Vorbild seid und sie herzlich und warm liebt - in allen Stücken für sie sorgt! (Lies 1. Sam. 1,8; Luk. 1,5-14.57-66.)

1. Samuel 1,8 -- 8 Elkana aber, ihr Mann, sprach zu ihr: Hanna, warum weinst du, und warum issest du nichts, und warum ist dein Herz so traurig? Bin ich dir nicht besser denn zehn Söhne? / Lukas 1,5-14.57-66 -- 5 Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth. 6 Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig. 7 Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt. 8 Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung, 9 nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN. 10 Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns. 11 Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar. 12 Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an. 13 Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen. 14 Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen. … 57 Und Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebären sollte; und sie gebar einen Sohn. 58 Und ihre Nachbarn und Gefreunde hörten, daß der HERR große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freuten sich mit ihr. 59 Und es begab sich am achten Tage, da kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias. 60 Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soll Johannes heißen. 61 Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heiße. 62 Und sie winkten seinem Vater, wie er ihn wollte heißen lassen. 63 Und er forderte ein Täfelein und schrieb also: Er heißt Johannes. Und sie verwunderten sich alle. 64 Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und er redete und lobte Gott. 65 Und es kam eine Furcht über alle Nachbarn; und die ganze Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen jüdischen Gebirge. 66 Und alle, die es hörten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinst du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des HERRN war mit ihm.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:18 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)