BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 079 (Ein Garten in Eden als Lebensraum für Adam)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

4. Ein Garten in Eden als Lebensraum für Adam (1. Mose 2,8-14)


HIOB 5,17-19

17 Siehe, selig ist der Mensch, den Gott straft; darum weigere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht. 18 Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt. 19 Aus sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in der siebenten wird dich kein Übel rühren:

JEREMIA 30,12-17

12 Denn also spricht der HERR: Dein Schade ist verzweifelt böse, und deine Wunden sind unheilbar. 13 Deine Sache behandelt niemand, daß er dich verbände; es kann dich niemand heilen. 14 Alle deine Liebhaber vergessen dein, und fragen nichts darnach. Ich habe dich geschlagen, wie ich einen Feind schlüge, mit unbarmherziger Staupe Züchtigung um deiner großen Missetat und deiner starken Sünden willen. 15 Was schreist du über deinen Schaden und über dein verzweifelt böses Leiden? Habe ich dir doch solches getan um deiner großen Missetat und um deiner starken Sünden willen. 16 Darum alle, die dich gefressen haben, sollen gefressen werden, und alle, die dich geängstet haben, sollen alle gefangen werden; die dich beraubt haben sollen beraubt werden, und alle, die dich geplündert haben, sollen geplündert werden. 17 Aber dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, spricht der HERR, darum daß man dich nennt die Verstoßene und Zion, nach der niemand frage.

JEREMIA 33,6-8

6 Siehe, ich will sie heilen und gesund machen und will ihnen Frieden und Treue die Fülle gewähren. 7 Denn ich will das Gefängnis Juda's und das Gefängnis Israels wenden und will sie bauen wie von Anfang 8 und will sie reinigen von aller Missetat, damit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben alle Missetaten, damit sie wider mich gesündigt und übertreten haben.

Pastor Moderson fährt fort: „Der Herr nimmt den Meißel der Trübsal und Leiden, um uns von dem ‚Dreck‘ zu befreien. Wenn der Marmorblock hätte schreien können - man hätte sein Geschrei im ganzen Dorf gehört! Wir aber können schreien, und wir tun es auch leider oft genug, wenn der Herr den Meißel ansetzt, um uns zu behauen; wie töricht ist das doch! [Lies Jes. 48,10.11; 54,11-17.]

Jesaja 48,10.11 -- 10 Siehe ich will dich läutern, aber nicht wie Silber; sondern ich will dich auserwählt machen im Ofen des Elends. 11 Um meinetwillen, ja um meinetwillen will ich's tun, daß ich nicht gelästert werde; denn ich will meine Ehre keinem andern lassen. / Jesaja 54,11-17 -- 11 Du Elende, über die alle Wetter gehen, und du Trostlose, siehe, ich will deine Steine wie einen Schmuck legen und will deinen Grund mit Saphiren legen 12 und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erwählten Steinen 13 und alle deine Kinder gelehrt vom HERRN und großen Frieden deinen Kindern. 14 Du sollst durch Gerechtigkeit bereitet werden. Du wirst ferne sein von Gewalt und Unrecht, daß du dich davor nicht darfst fürchten, und von Schrecken, denn es soll nicht zu dir nahen. 15 Siehe, wer will sich wider dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten? 16 Siehe, ich schaffe es, daß der Schmied, der die Kohlen aufbläst, eine Waffe daraus mache nach seinem Handwerk; und ich schaffe es, daß der Verderber sie zunichte mache. 17 Einer jeglichen Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen. Das ist das Erbe der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir, spricht der HERR.

Wir alle kennen die Worte: Unter Leiden prägt der Meister in die Herzen in die Geister Sein allgeltend Bildnis ein. Wie Er dieses Leibes Töpfer, will Er auch des künft’gen Schöpfer auf dem Weg der Leiden sein. - Halt Ihm still, lieber Bruder, liebe Schwester, Er will aus dir etwas machen zum Lobpreis Seines Namens. Wehre dich nicht und weigere dich nicht, es sind Liebesschläge.- „Eines Tages als ich Meister Schmitt wieder einmal zusah, fragte ich ihn: Was machen Sie aber, wenn Sie etwas zu fest geschlagen haben und es ist ein zu großes Stück abgesprungen?“ Ich wollte wissen, ob dann die ganze Arbeit umsonst gewesen und die Gestalt verdorben sei – ob es ein Mittel gäbe, um den Schaden wieder gut zu machen. Da sagte er bedächtig: Kommt nicht vor! Ich aber ließ mich nicht so schnell abweisen und wiederholte meine Frage. Ich bekam jedoch wieder die kurze Antwort: Kommt nicht vor! Zum drittenmal frage ich ihn das gleiche. Da wurde er beinahe unwillig und sagte: ‚Wie oft soll ich’s Ihnen denn sagen? Kommt nicht vor!‘ Das war mir eine Predigt fürs ganze Leben. - Ob es bei Meister Schmitt nie vorgekommen ist, daß weiß ich nicht; aber das weiß ich: Bei unserem Gott kommt es nicht vor! Er weiß jedem Schlag Seines Meißels so viel oder so wenig Kraft und Nachdruck zu geben, wie es gerade nötig ist. Er schlägt nichts weg, was nicht weg muß! Nichts kommt in den Abfall, was nicht in den Abfall gehört.“ – Ach wie oft haben wir alle schon gedacht: „Er macht es doch zu arg. So ein Unglück nach dem anderen – das ist doch zu viel! – Meister Schmitt hat recht: „Kommt nicht vor!“ „Gott macht keinen Fehler in unserer Führung. Das ist gewißlich wahr. (Lies Psalm 36,5-7a; Psalm 77,13.)

Psalm 36,5-7 -- 5 sondern sie trachten auf ihrem Lager nach Schaden und stehen fest auf dem bösen Weg und scheuen kein Arges. 6 HERR, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen. 7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie eine große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Vieh. / Psalm 77,13 -- 13 und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun. 14 Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist?

(Donnerstag, 30.12.1948)

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Zuletzt geändert am 29.08.2013 09:18 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)