BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 070 (TAG 7: Gottes Ruhe vollendet seine Schöpfung)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

TAG 7: Gottes Ruhe vollendet seine Schöpfung (1. Mose 2,1-4a)


JOHANNES 20,1-10

1 Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, daß der Stein vom Grabe hinweg war. 2 Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, welchen Jesus liebhatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den HERRN weggenommen aus dem Grabe, und wir wissen nicht, wo sie ihn hin gelegt haben. 3 Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus zum Grabe. 4 Es liefen aber die zwei miteinander, und der andere Jünger lief zuvor, schneller denn Petrus, und kam am ersten zum Grabe, 5 guckt hinein und sieht die Leinen gelegt; er ging aber nicht hinein. 6 Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab und sieht die Leinen gelegt, 7 und das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht zu den Leinen gelegt, sondern beiseits, zusammengewickelt, an einen besonderen Ort. 8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der am ersten zum Grabe kam, und er sah und glaubte es. 9 Denn sie wußten die Schrift noch nicht, daß er von den Toten auferstehen müßte. 10 Da gingen die Jünger wieder heim.

1. KORINTHER 16,1.2

1 Was aber die Steuer anlangt, die den Heiligen geschieht; wie ich den Gemeinden in Galatien geordnet habe, also tut auch ihr. 2 An jeglichem ersten Tag der Woche lege bei sich selbst ein jeglicher unter euch und sammle, was ihn gut dünkt, auf daß nicht, wenn ich komme, dann allererst die Steuer zu sammeln sei.

Ja, der Sonntag, der „erste Tag der Woche“, ist der große Siegestag unseres Herrn und Heilandes. Wir sehen, daß Er währen jener 40 Tage nach Seiner Auferstehung diesen Tag immer wieder dadurch kennzeichnete, daß Er den versammelten Jüngern erschien. [Lies Mark. 16,9-14; Joh. 20,19.20.26.]

Markus 16,9-14 -- 9 Jesus aber, da er auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte. 10 Und sie ging hin und verkündigte es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten. 11 Und diese, da sie es hörten, daß er lebte und wäre ihr erschienen, glaubten sie nicht. 12 Darnach, da zwei aus ihnen wandelten, offenbarte er sich unter einer anderen Gestalt, da sie aufs Feld gingen. 13 Und die gingen auch hin und verkündigten das den anderen; denen glaubten sie auch nicht. 14 Zuletzt, da die Elf zu Tische saßen, offenbarte er sich und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härtigkeit, daß sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten auferstanden. / Johannes 20,19.20.26 -- 19 Am Abend aber desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den HERRN sahen. … 26 Und über acht Tage waren abermals seine Jünger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Türen verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch!

Wir verstehen, daß die ersten Christen stets den Sonntag heiligten – nicht als ein ihnen auferlegtes, strenges Gebot, sondern als eine Tag hoher Segnungen und Vorrechte, als den ihrem erhöhten Herrn gehörigen und geweihten Tag der Freude! An diesem Tage feierten sie stets das Gedächtnismahl des Herrn, das „Brechen des Brotes“, durch welches sie Christi Tod verkündigten und Seine Gnade priesen. [Lies Apg. 20,7; 1. Kor. 11,23-27.]

Apostelgeschichte 20,7 -- 7 Am ersten Tage der Woche aber, da die Jünger zusammenkamen, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus, und wollte des andern Tages weiterreisen und zog die Rede hin bis zu Mitternacht. / 1. Korinther 11,23-27 -- 23 Ich habe es von dem HERRN empfangen, das ich euch gegeben habe. Denn der HERR Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, 24 dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis. 25 Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis. 26 Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des HERRN Tod verkündigen, bis daß er kommt. 27 Welcher nun unwürdig d.h. in einer Weise, die die Heilstat Christi mißachtet von diesem Brot isset oder von dem Kelch des HERRN trinket, der ist schuldig an dem Leib und Blut des HERRN.

Sehr tröstlich und lieblich ist es, zu sehen, daß der Apostel Johannes, der geliebte Jünger des Herrn, als er um des Wortes Gottes willen auf die einsame Insel Patmos verbannt worden war, auch dort den Auferstehungstag Jesu hochhielt, indem er an diesem Tage in besonderer Weise „im Heiligen Geiste“ war. Das bedeutet: Er war innerlich von allem Sichtbaren und Irdischen abgewandt, auf Gott und den Herrn Jesus gerichtet! Und der Herr schenkte ihm an diesem Tage die wunderbare Offenbarung, die den Abschluß der Heiligen Schrift bildet und uns so wichtige, ernste und herrliche Dinge kundtun soll. (Lies Offb. 1,9-19,)

Offenbarung 1,9-19 -- 1 Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes, 2 der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesu Christo, was er gesehen hat. 3 Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe. 4 Johannes den sieben Gemeinden in Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die da sind vor seinem Stuhl, 5 und von Jesu Christo, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und der Fürst der Könige auf Erden! Der uns geliebt hat und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut 6 und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf der Erde. Ja, amen. 8 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der HERR, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. 9 Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an der Trübsal ist und am Reich und an der Geduld Jesu Christi, war auf der Insel, die da heißt Patmos, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses Jesu Christi. 10 Ich war im Geist an des HERRN Tag und hörte hinter mir eine große Stimme wie einer Posaune, 11 die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte; und was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es zu den Gemeinden in Asien: gen Ephesus und gen Smyrna und gen Pergamus und gen Thyatira und gen Sardes und gen Philadelphia und gen Laodizea. 12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter die sieben Leuchtern einen, der war eines Menschen Sohne gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und begürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße gleichwie Messing, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete wie die helle Sonne. 17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. 19 Schreibe, was du gesehen hast, und was da ist, und was geschehen soll darnach.

Noch einmal wollen wir nun zum Sabbat, zu jenem erhabenen Ruhetag Gottes nach der Vollendung der Schöpfung zurückkehren, welcher eine Gottesstiftung von tiefer, weltumfassender, in die Ewigkeit hineinreichender Bedeutung war. Dort heißt es nicht wie an den vorhergegangenen Schöpfungstagen: „ Und es ward Abend…“, denn dieser erste Ruhetag Gottes weist uns hin auf jenen ewigenSabbat der Ruhe“, der uns bei Gott und dem Lamme in der himmlischen Herrlichkeit und Seligkeit bereitet ist, der nie ein Ende haben wird – ein ewiger Morgen, dem niemals ein Abend oder eine Nacht folgen wird. In Offb. 21,25 heißt es: „Nacht wird daselbst nicht sein!“ (Vgl. Offb. 22,5.)

Offenbarung 22,5 -- 25 Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein. / Offenbarung 22,5 -- 5 Und wird keine Nacht da sein, und sie werden nicht bedürfen einer Leuchte oder des Lichts der Sonne; denn Gott der HERR wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.

So freuen wir uns auf jenen „ Morgen ohne Wolken“, der in alle Ewigkeit währt. [2, Sam. 23,4]

2. Samuel 23,4 -- 4 und ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht, am Morgen ohne Wolken, da vom Glanz nach dem Regen das Gras aus der Erde wächst.

Licht kennzeichnet das Schöpfungswerk Gottes bei seinem Anfang und eine endlose, lichte Ewigkeit wird die Vollendung in der himmlischen Seligkeit sein.

(Freitag, 10.12.1948)

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