BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 042 (TAG 5: Fische und Vögel)
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

TAG 5: Fische und Vögel (1. Mose 1,20-23)


1. MOSE 1,20-22

20 Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden.

HESEKIEL 38,20-23

20 daß vor meinem Angesicht zittern sollen die Fische im Meer, die Vögel unter dem Himmel, die Tiere auf dem Felde und alles, was sich regt und bewegt auf dem Lande, und alle Menschen, so auf der Erde sind; und sollen die Berge umgekehrt werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen. 21 Ich will aber wider ihn herbeirufen das Schwert auf allen meinen Bergen, spricht der Herr, HERR, daß eines jeglichen Schwert soll wider den andern sein. 22 Und ich will ihn richten mit Pestilenz und Blut und will regnen lassen Platzregen mit Schloßen, Feuer und Schwefel über ihn und sein Heer und über das große Volk, das mit ihm ist. 23 Also will ich denn herrlich, heilig und bekannt werden vor vielen Heiden, daß sie erfahren sollen, daß ich der HERR bin.

HIOB 39,26 - 40,5

39,26 Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? 27 Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Höhe macht? 28 In den Felsen wohnt er und bleibt auf den Zacken der Felsen und auf Berghöhen. 29 Von dort schaut er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne. 30 Seine Jungen saufen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er. 40,1 Und der HERR antwortete Hiob und sprach: 2 Will mit dem Allmächtigen rechten der Haderer? Wer Gott tadelt, soll's der nicht verantworten? 3 Hiob aber antwortete dem HERRN und sprach: 4 Siehe, ich bin zu leichtfertig gewesen; was soll ich verantworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen. 5 Ich habe einmal geredet, und will nicht antworten; zum andernmal will ich's nicht mehr tun.

Die weiten Polarmeere, diese stürmischen Wassereinöden des Nordpols und des Südpols, werden bewohnt von unzähligen Millionen blauer und weißer Sturmvögel, von Möwen verschiedenster Art, von seidenweißen Kaptauben mit ihren seelenvollen, schwarzen Augen – auch anmutige Seeschwalben finden wir dort. Dazwischen fahren die Segler und die Könige der Lüfte, so z.B. der graue und der weiße Albatros. Dieser gehört zu den größten Vögeln. Wenn er seine Flügel ausbreitet, erreicht er ein Breitenmaß von mehr als vier Metern. An Schnelligkeit und Ausdauer im Flug übertrifft ihn kein Vogel. Er folgt den Schiffen auf hunderten von Meilen. – Wir lernen auch den Fregattenvogel kennen, einen Küstenbewohner mit ungemein ausdauerndem Schwebeflug und 2 ½ m Flügelspannung. All diese Seevögel auf einsamen Felseninseln, sie erheben sich in die Lüfte fast ohne Flügelschlag. Bald sausen sie pfeilschnell in die Wellentäler; wochenlang durchfliegen sie mühe- und rastlos die weiten Bereiche des Meeres und umkreisen die Erdpole. Ihnen ist der Kampf mit dem Sturm Freude. – Sind auch wir, die Kinder Gottes, so tapfer im Glauben, in den Alltagsstürmen, die wir heute zu bestehen haben, daß wir allezeit Mut und Sanftmut bewahren? (Lies die kostbaren Worte Röm. 8,31-39; Offb. 2,17; 3,12.)

Römer 8,31-39 -- 31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? 32 welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. 34 Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? 36 wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe." 37 Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN. / Offenbarung 2,17 -- 17 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt. / Offenbarung 3,12 -- 12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen; und will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.

Ohne Furcht vor Raubtieren, ohne Scheu vor den Menschen leben diese unzähligen Vogelscharen in Frieden und in fast paradiesischer Harmlosigkeit. Sie reißen im Flug dem selten geschauten Menschen das Stück Fleisch oder Brot aus der Hand, setzen sich arglos auf den Gewehrlauf des Menschen und schauen den Unbekannten neugierig an! Nur die Pinguine, die in langen Reihen mit weißem Bäuchlein und schwarzem Mäntelchen majestätisch auf den Eisbänken stehen, scheinen an den Menschen keinen Gefallen zu finden. Sie watscheln daher, sehen sich den Eindringling mit schiefgeneigtem Kopf an und rufen ihm heiser mit wilden, roten Augen allerlei zu, wovon ein Naturforscher schreibt, er verstehe zwar die Pinguinsprache nicht, aber allem nach müssen diese Äußerungen sehr beleidigender Natur sein! [Lies mit besonderer Aufmerksamkeit: 1.Kön. 4,29-34; Hiob 12,7-13; 35,10.11.]

1. Könige 5,9-14 -- 9 Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und reichen Geist wie Sand, der am Ufer des Meeres liegt, 10 daß die Weisheit Salomos größer war denn aller, die gegen Morgen wohnen, und aller Ägypter Weisheit. 11 Und er war weiser denn alle Menschen, auch weiser denn Ethan, der Esrahiter, Heman, Chalkol und Darda, die Söhne Mahols, und war berühmt unter allen Heiden umher. 12 Und er redete dreitausend Sprüche, und seine Lieder waren tausendundfünf. 13 Und er redete von Bäumen, von der Zeder an auf dem Libanon bis an Isop, der aus der Wand wächst. Auch redete er von Vieh, von Vögeln, von Gewürm und von Fischen. 14 Und es kamen aus allen Völkern, zu hören die Weisheit Salomos, von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehört hatten. / Hiob 12,7-13 -- 7 Frage doch das Vieh, das wird dich's lehren und die Vögel unter dem Himmel, die werden dir's sagen; 8 oder rede mit der Erde, die wird dich's lehren, und die Fische im Meer werden dir's erzählen. 9 Wer erkennte nicht an dem allem, daß des HERRN Hand solches gemacht hat? 10 daß in seiner Hand ist die Seele alles dessen, was da lebt, und der Geist des Fleisches aller Menschen? 11 Prüft nicht das Ohr die Rede? und der Mund schmeckt die Speise? 12 Ja, "bei den Großvätern ist die Weisheit, und der Verstand bei den Alten". 13 Bei ihm ist Weisheit und Gewalt, Rat und Verstand. / Hiob 35,10.11 -- 10 aber man fragt nicht: "Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Lobgesänge gibt in der Nacht, 11 der uns klüger macht denn das Vieh auf Erden und weiser denn die Vögel unter dem Himmel?"

(Freitag, 15.10.1948)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 29.08.2013 09:23 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)