BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 033 (TAG 3: Die Erde, das Meer und die Pflanzen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

7. TAG 4: Sonne, Mond und Sterne (1. Mose 1,14-19)


PHILIPPER 2,14-16

14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 15 auf daß ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, unsträflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt, 16 damit daß ihr haltet an dem Wort des Lebens, mir zu einem Ruhm an dem Tage Christi, als der ich nicht vergeblich gelaufen noch vergeblich gearbeitet habe.

JESAJA 58,6-8

6 Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Laß los, welche du mit Unrecht gebunden hast; laß ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; 7 brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch. 8 Alsdann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Besserung wird schnell wachsen, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird dich zu sich nehmen.

Jesus spricht: „Laßt euer Licht – das Wortbekenntnis und Tatbekenntnis eures Glaubens und eurer Liebe – leuchten vor den Menschen, dann werden sie euer gutes Tun sehen, und euren Vater, der die Himmel bewohnt, rühmen!“ Wie groß ist doch die Verantwortung aller derer, die in Christus Jesus Heil und ewiges Leben besitzen. Sie dürfen und sollen das Licht ihres Glaubens und ihrer Liebe in der praktischen Tat des Alltags, in Gesinnung und Leben, ausstrahlen, und zwar den Nächsten gegenüber in allererster Linie! – Wie vermögen wir dies zu tun? Zunächst dadurch, daß wir Christus Jesus Selbst in all Seiner Gnade und Kostbarkeit im Herzen tragen, uns Seiner freuen und Ihn in unser Innerstes, wie auch in unseren praktischen Alltag allezeit hineinleuchten lassen. Würden wir immer selbst von diesem himmlischen Lichte erwärmt und durchstrahlt in unserer Umgebung stehen und dienen, dann könnte unendlich viel Segen, Kraft und Liebe von uns ausgehen! – Wir brauchen ja nicht uns selbst in den Vordergrund zu stellen; der Mond hat ja auch kein eigenes Licht, sondern sein so heller Glanz kommt von der Sonne her. So kommt auch all unsere Liebe, unsere Pflichttreue, unser Rettersinn, unsere Reinheit und Barmherzigkeit nicht eigentlich von uns selbst, sondern von dem herrlichen Heiland, der uns so reich beglückt und in Seiner Gnade stark macht! Wir dürfen ja mit heiligem Fleiß den Pfad, den Jesus auf Erden ging, und den uns die Evangelien so kostbar zeigen, vor Augen haben und durch die Energie des in uns wohnenden Heiligen Geistes Ihm auf diesem Pfade folgen! (Lies Matth. 11,29; Röm. 15,4-7; Eph. 5,2.)

Matthäus 11,29 -- 29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. / Römer 15,4-7 -- 4 Was aber zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, auf daß wir durch Geduld und Trost der Schrift Hoffnung haben. 5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihr einerlei gesinnt seid untereinander nach Jesu Christo, 6 auf daß ihr einmütig mit einem Munde lobet Gott und den Vater unseres HERRN Jesu Christi. 7 Darum nehmet euch untereinander auf, gleichwie euch Christus hat aufgenommen zu Gottes Lobe. / Epheser 5,2 -- 2 und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebt und sich selbst dargegeben für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch.

Wie gut, daß das köstliche Wort Gottes jeden Tag in neuer Weise uns erfreut, erzieht und vorwärtsdrängt, den hohen Zielen entgegen, die uns gesteckt sind. Leider aber vermag man bei vielen Gläubigen wenig von den wertvollen Zügen des Charakters Jesu Christi zu entdecken. Sie nennen sich nach Seinem Namen, während doch ihr Leben und ihre Art häufig mehr in demütigendem Gegensatz zu Ihm steht, als daß er Ähnlichkeit mit Ihm aufweisen würde! [Lies Gal. 4,19.20; 1. Joh. 2,3-6; 3,18; Eph. 4,29-32.]

Galater 4,19.20 -- 19 Meine lieben Kinder, welche ich abermals mit Ängsten gebäre, bis daß Christus in euch eine Gestalt gewinne, 20 ich wollte, daß ich jetzt bei euch wäre und meine Stimme wandeln könnte; denn ich bin irre an euch. / 1. Johannes 2,3-6 -- 3 Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten. 4 Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. 5 Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. 6 Wer da sagt, daß er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat. / 1. Johannes 3,18 -- 18 Meine Kindlein, laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. / Epheser 4,29-32 -- 29 Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern was nützlich zur Besserung ist, wo es not tut, daß es holdselig sei zu hören. 30 Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. 31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller Bosheit. 32 Seid aber untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie Gott euch auch vergeben hat in Christo.

(Dienstag, 29.6.1948)

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