BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 034 (TAG 4: Sonne, Mond und Sterne)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

TAG 4: Sonne, Mond und Sterne (1. Mose 1,14-19)


1. MOSE 1,1.14-18

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. … 14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 1 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war.

1. KORINTHER 15,40.41

40 Und es sind himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen Körper und eine andere die irdischen. 41 Eine andere Klarheit hat die Sonne, eine andere Klarheit hat der Mond, eine andere Klarheit haben die Sterne; denn ein Stern übertrifft den andern an Klarheit.

PSALM 8,1.3.4

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittith. 3 Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, daß du vertilgest den Feind und den Rachgierigen. 4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

Wir kommen hier an die Sterne. Es stehen nur die drei Wörtchen da „und die Sterne“. Und doch, welch eine unendliche Erhabenheit und gewaltige Größe der Sternenwelt steht hinter diesen wenigen Worten. Ja, die Sterne, die so ruhig an unserem Nachthimmel funkeln, sie sind gewaltige Sonnen, ungeheure Feuerwelten – viele davon weit größer noch, heißer und leuchtender als unsere Sonne. So soll z.B. nach den neuesten Beobachtungen der Sirius der hellste Stern am ganzen Himmel an Lichtkraft 5000 Sonnen wie der unsrigen gleichkommen! Man denke sich eine solche Lichtfülle an unserem Firmament! (Lies Jer. 31,35-37; vgl. 1. Mose 15,1.5.6.)

Jeremia 31,35-37 -- 35 So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne nach ihrem Lauf der Nacht zum Licht; der das Meer bewegt, daß seine Wellen brausen, HERR Zebaoth ist sein Name: 36 Wenn solche Ordnungen vergehen vor mir, spricht der HERR, so soll auch aufhören der Same Israels, daß er nicht mehr ein Volk vor mir sei ewiglich. 37 So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben kann messen und den Grund der Erde erforschen, so will ich auch verwerfen den ganzen Samen Israels um alles, was sie tun, spricht der HERR. / 1. Mose 15,1.5.6 -- 1 Nach diesen Geschichten begab sich's, daß zu Abram geschah das Wort des HERRN im Gesicht und sprach: Fürchte dich nicht Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. … 5 Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Siehe gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? und sprach zu ihm: Also soll dein Same werden. 6 Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Freilich würden wir in seiner Nähe sofort vergehen, geblendet und verbrannt. Andere Sterne dagegen sind weniger hell; sie scheinen kälter geworden zu sein und schimmern in rotem Licht. Noch andere sind blau, grün, purpurfarben; wieder andere wechseln langsam die Farbe! Dann gibt es auch sogenannte veränderliche Sterne. Das sind Sonnen, die regelmäßig wochenlang, monatelang an Licht abnehmen und dann wieder glänzender werden. – Manchmal sind auch zwei, drei, vier Sonnen zu einer „Sonnenfamilie“ vereinigt. Es fliegen blaue, grüne, goldene und rötliche Sonnen in wunderbar verschlungenem Reigen umeinander! – Mit Bewunderung sieht der Sternkundige am Himmel manch verschieden gefärbte Sonnenschar, welcher eine große weiße Sonne sozusagen als Hirtin und Führerin dient. Wer vermag zu ergründen was für Wunder Gott mit diesen und in diesen Welten geschaffen hat?! Der in der Natur so bewanderte Hiob ruft aus: “Ist Gott nicht höher als alle Himmel? Schau doch die höchsten Sterne, wie erhaben sie sind!“ „Preiset den Herrn, denn es ist gut, unseren Gott zu besingen – Ihn, Der da zählt die unendliche Zahl der Sterne, Der sie alle mit Namen ruft. Groß ist unser Herr und reich an Macht; Seiner Weisheit und Einsicht ist kein Maß!“ [Hiob 22,12; Psalm 147,4.5; Vgl. Hiob 38,31 – 33; Jes. 40, 26-31.]

Hiob 22,12 -- 12 Ist nicht Gott hoch droben im Himmel? Siehe, die Sterne an droben in der Höhe! / Psalm 147,4.5 -- 4 Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen. 5 Der HERR ist groß und von großer Kraft; und ist unbegreiflich, wie er regiert. / Jesaja 40,26-31 -- 26 Hebet eure Augen in die Höhe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und führt ihr Heer bei der Zahl heraus? Er ruft sie alle mit Namen; sein Vermögen und seine Kraft ist so groß, daß es nicht an einem fehlen kann. 27 Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht vor meinem Gott vorüber? 28 Weißt du nicht? hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unausforschlich. 29 Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. 30 Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.

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Zuletzt geändert am 08.08.2013 11:41 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)