BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 028 (TAG 3: Die Erde, das Meer und die Pflanzen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

7. TAG 4: Sonne, Mond und Sterne (1. Mose 1,14-19)


1. MOSE 1,14-19

14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. 19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

PSALM 88,3.4

3 Laß mein Gebet vor dich kommen; neige deine Ohren zu meinem Geschrei. 4 Denn meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nahe dem Tode.

Nachdem der Erdkörper mit seinem Pflanzenschmuck bekleidet und zur Wohnstätte für den Menschen bereitet war, traten am vierten Tage Sonne, Mond und Sterne in die Erscheinung. Man kann Vers 14-16 folgendermaßen übersetzen und verstehen: „Gott sprach, es sollen Lichter entstehen an der Ausdehnung des Himmels, damit sie den Tag von der Nacht scheiden; und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten, von Tagen, Monaten und Jahren, sie sollen als Lichter an der Ausdehnung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! – Und es ward also. Gott machte zwei Lichter – das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne; und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Von dem Augenblick an hatten diese Himmelsgestirne die Tage, die Jahre und Jahreszeiten auf Erden zu bestimmen, wie wir sie heute noch haben. Gott setzte also die zwei großen Leuchtkörper ein. Die Sonne mit ihrer Aufgabe, die Herrschaft über den Tag auszuüben, den Mond, damit er die Herrschaft über die Nacht habe, dazu die Sterne. Der Höchste schaute dann die gesamte Himmelswelt mit ihren Gestirnen an und siehe, alles war sehr gut! – Wiederum kam ein Abend, und ein Morgen folgte; der vierte Tag war abgeschlossen. – Der Dichter des 104. Psalms spricht in kostbarer Weise über die Himmelsgestirne: „Der Herr hat den Mond geschaffen für die bestimmten Zeiten, und die Sonne kennt die Zeit ihres Auf- und Untergangs. Herr, Du machst dunkel und es wird Nacht; da regen sich dann alle Tiere des Waldes; geht jedoch die Sonne wieder auf, so ziehen sich die Tiere wieder zurück und lagern in ihren Höhlen. Nun geht der Mensch aus an sein Tagewerk, bis es wieder Abend wird.“ [Psalm 104,19-23; 136,1.2.7.8.]

Psalm 104,19-23 -- 19 Du hast den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang. 20 Du machst Finsternis, daß es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere, 21 die jungen Löwen, die da brüllen nach dem Raub und ihre Speise suchen von Gott. 22 Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre Höhlen. 23 So geht dann der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Ackerwerk bis an den Abend. / Psalm 136,1.2.7.8 -- 1 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewiglich. 2 Danket dem Gott aller Götter, denn seine Güte währet ewiglich. … 7 der große Lichter gemacht hat, denn seine Güte währet ewiglich: 8 Die Sonne, dem Tag vorzustehen, denn seine Güte währet ewiglich,

Wir werden hier erinnert an das schöne Psalmwort: „Lobt den Herrn, Sonne und Mond – lobt Ihn all ihr leuchtenden Sterne!“ Wir werden aufgefordert: „Hebt zur Höhe eure Augen empor und seht: Wer hat diese Gestirne alle geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach ihrer Zahl, Er ruft sie alle mit Namen; wegen der Größe Seiner Macht und der Stärke Seiner Kraft bleibt keines aus!“ ([Jes. 40,26; vgl. Jer. 31,35-37; 33,20]; Jer. 33,20-22.25.26.)

Jesaja 40,26 -- 26 Hebet eure Augen in die Höhe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und führt ihr Heer bei der Zahl heraus? Er ruft sie alle mit Namen; sein Vermögen und seine Kraft ist so groß, daß es nicht an einem fehlen kann. / Jeremia 31,35-37 -- 35 So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne nach ihrem Lauf der Nacht zum Licht; der das Meer bewegt, daß seine Wellen brausen, HERR Zebaoth ist sein Name: 36 Wenn solche Ordnungen vergehen vor mir, spricht der HERR, so soll auch aufhören der Same Israels, daß er nicht mehr ein Volk vor mir sei ewiglich. 37 So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben kann messen und den Grund der Erde erforschen, so will ich auch verwerfen den ganzen Samen Israels um alles, was sie tun, spricht der HERR./ Jeremia 33,20 -- 20 So spricht der HERR: Wenn mein Bund aufhören wird mit Tag und Nacht, daß nicht Tag und Nacht sei zu seiner Zeit, / Jeremia 33,20-22.25.26 -- 20 So spricht der HERR: Wenn mein Bund aufhören wird mit Tag und Nacht, daß nicht Tag und Nacht sei zu seiner Zeit, 21 so wird auch mein Bund aufhören mit meinem Knechte David, daß er nicht einen Sohn habe zum König auf seinem Stuhl, und mit den Leviten und Priestern, meinen Dienern. 22 Wie man des Himmels Heer nicht zählen noch den Sand am Meer messen kann, also will ich mehren den Samen Davids, meines Knechtes, und die Leviten, die mir dienen. … 25 So spricht der HERR: Halte ich meinen Bund nicht Tag und Nacht noch die Ordnungen des Himmels und der Erde, 26 so will ich auch verwerfen den Samen Jakobs und Davids, meines Knechtes, daß ich nicht aus ihrem Samen nehme, die da herrschen über den Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich will ihr Gefängnis wenden und mich über sie erbarmen.

O Gott, wie wunderbar sind Deine Werke!

(Samstag, 19.6.1948)

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