BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 024 (TAG 3: Die Erde, das Meer und die Pflanzen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

6. TAG 3: Die Erde, das Meer und die Pflanzen (1. Mose 1,9-13)


1. MOSE 1,9-13

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

PSALM 20,2.3

2 Der HERR erhöre dich in der Not; der Name des Gottes Jakobs schütze dich! 3 Er sende dir Hilfe vom Heiligtum und stärke dich aus Zion.

OFFENBARUNG 10,5.6

5 Und der Engel, den ich sah stehen auf dem Meer und der Erde, hob seine Hand gen Himmel 6 und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und was darin ist, daß hinfort keine Zeit mehr sein soll;

Die göttliche Arbeit des dritten Tages umfaßte ein Doppeltes: das Auftauchen des Festlandes aus dem Meer und das Wiederhervorkommen des Pflanzenwuchses. Das erste an diesem Tage bestand also darin, daß die Erde sich aus ihrem Wassergrab emporhob, so daß sich die Erdteile und die Inseln bildeten. Das war eine Auferstehung der Erde, indem sie sich aus den Todeswassern erhob. Gott sprach: „Es sammle sich das Wasser unterhalb des Himmels an besonderem Ort, damit das feste Land sichtbar werde. Und es geschah also!“ Gott nannte dann das feste Land Erde; den Wassern aber, die sich gesammelt hatten, gab Er den Namen Meer. Und Gott sah, daß es gut so war! Mit dem trockenen Land traten natürlich die Berge als Spitzen des Festlandes besonders hervor. Wir denken hier an die poetische Schilderung des Neuschöpfungshergangs in Psalm 104,6-8: „Mit der Meeresflut hattest Du, o Gott, die Erde bedeckt, wie mit einem Gewand. Die Wasser standen über den Bergen. Doch vor Deinem Schelten flohen sie – vor der Stimme Deines Donners eilten sie hinweg. Die Berge erhoben sich, und es senkten sich die Täler an den Ort, den Du ihnen bestimmtest!“ [Lies Psalm 33,7; 95,5; Pred. 1,7; Jer. 5,22.]

Psalm 33,7 -- 7 Er hält das Wasser im Meer zusammen wie in einem Schlauch und legt die Tiefen in das Verborgene. / Psalm 95,5 -- 5 Denn sein ist das Meer, und er hat's gemacht; und seine Hände haben das Trockene bereitet. / Prediger 1,7 -- 7 Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, da sie her fließen, fließen sie wieder hin. / Jeremia 5,22 -- 22 Wollt ihr mich nicht fürchten? spricht der HERR, und vor mir nicht erschrecken, der ich dem Meer den Sand zum Ufer setzte, darin es allezeit bleiben muß, darüber es nicht gehen darf? Und ob's schon wallet, so vermag's doch nichts; und ob seine Wellen schon toben, so dürfen sie doch nicht darüberfahren.

Durch die göttliche Namengebung für die Erde und das Meer und besonders für die nachfolgende Anerkennung: „Gott sah, daß es gut war!“, wird auch dieses Werk zu bleibendem Bestand erhoben! Mose, der Mann Gottes, ruft aus: „Gebt Majestät unserem Gott! Der Fels – vollkommen ist sein Tun, und alle Seine Wege sind richtig. Ein Gott dar Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist Er!“ (5. Mose 32,3.4; Psalm 104,30-33; [vgl. Psalm 136,5.6; Spr. 8,27-30.])

5. Mose 32,3.4 -- 3 und hat nicht mit unsern Vätern diesen Bund gemacht, sondern mit uns, die wir hier sind heutigestages und alle leben. 4 Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet. / Psalm 104,30-33 -- 30 Du lässest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du erneuest die Gestalt der Erde. 31 Die Ehre des HERRN ist ewig; der HERR hat Wohlgefallen an seinen Werken. 32 Er schaut die Erde an, so bebt sie; er rührt die Berge an, so rauchen sie. 33 Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin. / Psalm 136,5.6 -- 5 der die Himmel weislich gemacht hat, denn seine Güte währet ewiglich; 6 der die Erde auf Wasser ausgebreitet hat, denn seine Güte währet ewiglich; / Sprüche 8,27-30 -- 27 Da er die Himmel bereitete, war ich daselbst, da er die Tiefe mit seinem Ziel faßte. 28 Da er die Wolken droben festete, da er festigte die Brunnen der Tiefe, 29 da er dem Meer das Ziel setzte und den Wassern, daß sie nicht überschreiten seinen Befehl, da er den Grund der Erde legte: 30 da war ich der Werkmeister bei ihm und hatte meine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit

Möchte Er doch unsere Ehrfurcht vor unserem großen Gott, dem Schöpfer Himmels und der Erde, unbedingt zunehmen!

(Freitag, 11.6.1948)

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