BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 016 (TAG 1: Licht und Finsternis)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

4. TAG 1: Licht und Finsternis (1. Mose 1,3-5)


1. MOSE 1,3

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.

PSALM 6.10

10 der HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an.

Und Gott sprach: „Es werde Licht!“ In der im Wasser befindlichen Trümmermasse einerseits, und andererseits in dem darüber „brütendem“ Gottesgeist waren die Vorbedingungen neuschaffender Gestaltung gegeben. Erst jetzt ergeht das schöpferische Machtwort: „Es werde Licht!“, und sofort muß die Finsternis weichen; das erleuchtende, wärmend und lebenspendende Licht beginnt sein Werk. (Joh. 3,19-21; Spr. 4,18.19; 1. Joh. 1,5-7.)

Johannes 3,19-21 -- 19 Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. 20 Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan. / Sprüche 4,18.19 -- 18 Aber der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht, das immer heller leuchtet bis auf den vollen Tag. 19 Der Gottlosen Weg aber ist wie Dunkel; sie wissen nicht, wo sie fallen werden. / Johannes 1,5-7 -- 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen. 6 Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugte, auf daß sie alle durch ihn glaubten.

Zehnmal wiederholt sich während des Sechstagewerkes ein göttlicher Befehl und dessen Erfüllung. – Wir haben gelesen: „Gott sprach und es ward; Er gebot und es stand da!“ Wie wunderbar sind doch diese Worte. Sie machen uns klar, welche Gnade darin liegt, daß der Gott der Liebe und der Heiligkeit, der Gott der Macht und der Herrlichkeit sich über eine gefallene Welt erbarmt und durch das Wort Seines Mundes, durch die Kraft Seines Wortes heilbringend wirkt. Professor Bettex sagt in seinem „Lied der Schöpfung“: „Gott sprach …, ja, Er sprach! Sollte Gott nicht sprechen können? Schafft Er nicht sowohl den Schall als auch das Licht? Gehört nicht Ihm aller Ton und aller Klang, jeder Gedanke und jedes Wort, die Gedanken auszusprechen? Oder wollen wir Ihn zu einem stummen Gott machen? Sollte ER, der den Mund und die Stimme des Menschen schuf, Selbst nicht zu reden vermögen? Er spricht: „Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Wer hat den Stummen und den Tauben, den Sehenden und den Blinden gemacht? Habe Ich es nicht getan, Ich der Herr?“ [2. Mose 4,11; vgl. 1 Mose 18,14a; Psalm 94,9; 146,6-10.]

2. Mose 4,11 -- 11 Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich's nicht getan, der HERR? / 1. Mose 18,14 -- 14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen über ein Jahr, so soll Sara einen Sohn haben. / Psalm 94,9 -- 9 Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen? / Psalm 146,6-10 -- 6 der Himmel, Erde, Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat; der Glauben hält ewiglich; 7 der Recht schafft denen, so Gewalt leiden; der die Hungrigen speist. Der HERR löst die Gefangenen. 8 Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten. 9 Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält die Waisen und Witwen und kehrt zurück den Weg der Gottlosen. 10 Der HERR ist König ewiglich, dein Gott, Zion, für und für. Halleluja.

In Gott, in Seiner Sprache liegt unsere Sprache verborgen. Oder haben etwa wir selbst uns die Sprache geschenkt? Haben wir die Sprache gebildet? Spräche Gott nicht, wäre Ere nicht der große Logos (das Wort), so blieben wir ewig stumm und wüßten nichts, weder vom Wort, noch von der Sprache, noch von ihrem Inhalt. Wir wüßten nicht einmal, daß der Schall Geistiges mitteilen und sogar erzeugen kann. Jesus Christus sagt: „Der Mensch hat nichts, es sei ihm denn von Oben her gegeben!“ [Lies Jak. 1,17; vgl. Joh. 6,63.68; 3,32.]

Jakobus 1,17 -- 17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis. / Johannes 6,63.68 -- 63 Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. … 68 Da antwortete ihm Simon Petrus: HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; / Johannes 3,32 -- 32 und zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.

(Mittwoch, 26.5.1948)

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