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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 520 ( Jakob zeugt mit Lea die Söhne ISSACHAR und SEBULON, sowie eine Tochter DINA )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

26. Jakob zeugt mit Lea die Söhne ISSACHAR und SEBULON, sowie eine Tochter DINA (1. Mose 30,14-21)


1. MOSE 30,14-21

14 Ruben ging aus zur Zeit der Weizenernte und fand Liebesäpfel auf dem Felde und brachte sie heim seiner Mutter Lea. Da sprach Rahel zu Lea: Gib mir von den Liebesäpfeln deines Sohnes einen Teil. 15 Sie antwortete: Hast du nicht genug, daß du mir meinen Mann genommen hast, und willst auch die Liebesäpfel meines Sohnes nehmen? Rahel sprach: Wohlan, laß ihn diese Nacht bei dir schlafen um die Liebesäpfel deines Sohnes. 16 Da nun Jakob des Abends vom Felde kam, ging ihm Lea hinaus entgegen und sprach: Zu mir sollst du kommen; denn ich habe dich erkauft um die Liebesäpfel meines Sohnes. Und er schlief die Nacht bei ihr. 17 Und Gott erhörte Lea, und sie ward schwanger und gebar Jakob den fünften Sohn 18 und sprach Gott hat mir gelohnt, daß ich meine Magd meinem Manne gegeben habe. Und hieß ihn Isaschar. 19 Abermals ward Lea schwanger und gebar Jakob den sechsten Sohn, 20 und sprach: Gott hat mich wohl beraten; nun wird mein Mann doch bei mir wohnen, denn ich habe ihm sechs Söhne geboren. Und hieß ihn Sebulon. 21 Darnach gebar sie eine Tochter, die hieß sie Dina.

GALATER 5,19-26

19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, 20 Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, 21 Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. 23 Wider solche ist das Gesetz nicht. 24 Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden. 25 So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. 26 Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, einander zu entrüsten und zu hassen.

Als Lea sah, daß sie dem Jakob keine Kinder mehr schenkte, folgte sie dem Beispiel ihrer jüngeren Schwester und gab auch ihrerseits ihre Leibmagd dem Jakob zur Frau. Hier wird verständlich, warum das Gesetz später die Heirat mit zwei Schwestern gleichzeitig verbot! [3. Mose 18,18.]

3. Mose 18,18 -- Du sollst auch deines Weibes Schwester nicht nehmen neben ihr, ihre Blöße aufzudecken, ihr zuwider, solange sie noch lebt.

Aus dem Verhältnis von Lea und Rahel entwickelte sich nämlich dauernd neuer Streit. Als nun Silpa, die Magd der Lea, Jakob einen Sohn schenkte, da sprach Lea: „Glück ist gekommen!“ und sie gab ihm den Namen Gad, d. h.: Glück. Und als Silpa einen zweiten Sohn bekam, da sprach sie: „Zu meiner Glückseligkeit dient dieses; denn glücklich werden mich die Frauen preisen!“ Ach, wie weit ab vom rechten Weg war dies alles! - Wie ganz und gar fortan die bei den Frauen sich in ihrem Herzen von gegenseitiger Eifersucht im Blick auf die Liebe ihres Mannes beherrschen ließen, das zeigt auch der Handel über die Liebesäpfel, welche Leas damals vier Jahre alter Sohn Ruben auf dem Felde fand. Er brachte sie seiner Mutter und von ihr wollte dann Rahel dieselben haben. Überall da, wo klare Gotteserkenntnis und das Licht der Heiligen Schrift durch menschliche Sündhaftigkeit sich verfinstert, da greifen die Leute zu abergläubischen Mitteln! Daß solche .abergläubischen Mittel auch in unserer Zeit so weit verbreitet sind, liegt daran, daß man sein volles Vertrauen nicht auf Gott setzt und dem Lichte Seines Wortes nicht wirklich folgt! [Vgl.2. Kön. 17,9-12.17.18.]

2. Könige 17,9-12.17.18 -- 9 und die Kinder Israels schmückten ihre Sachen wider den HERRN, ihren Gott, die doch nicht gut waren, also daß sie sich Höhen bauten in allen Städten, von den Wachttürmen bis zu den festen Städten, 10 und richteten Säulen auf und Ascherabilder auf allen hohen Hügeln und unter allen grünen Bäumen, 11 und räucherten daselbst auf allen Höhen wie die Heiden, die der HERR vor ihnen weggetrieben hatte, und sie trieben böse Stücke, den HERRN zu erzürnen, 12 und dienten den Götzen, davon der HERR zu ihnen gesagt hatte: Ihr sollt solches nicht tun; ... 17 und ließen ihre Söhne und Töchter durchs Feuer gehen und gingen mit Weissagen und Zaubern um und verkauften sich, zu tun, was dem HERRN übel gefiel, ihn zu erzürnen: 18 da ward der HERR sehr zornig über Israel und tat sie von seinem Angesicht, daß nichts übrigblieb denn der Stamm Juda allein.

Oft treibt Neugier und die Sucht nach etwas Geheimnisvollem, Dunklem die Menschen und sogar Kinder Gottes dazu, abergläubische Gebräuche zu probieren und abergläubische Wege einzuschlagen. O wie gefährlich sind doch solche Versuche und Wege! Die Schrift sagt: „Ihr sollt den Herr, euren Gott, nicht versuchen!“ (Lies.1. Kor. 10,6-12; vgl. Matth. 4,1-11.)

1. Korinther 10,6-12 -- 6 Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir nicht uns gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat. 7 Werdet auch nicht Abgöttische, gleichwie jener etliche wurden, wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und stand auf, zu spielen." 8 Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag dreiundzwanzigtausend. 9 Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten und wurden von Schlangen umgebracht. 10 Murrt auch nicht, gleichwie jener etliche murrten und wurden umgebracht durch den Verderber. 11 Solches alles widerfuhr jenen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. 12 Darum, wer sich läßt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. / Matthäus 4,1-11 -- 1 Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde. 2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. 4 Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: "Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen." 8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen." 11 Da verließ ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten ihm.

(Dienstag, 18. November 1952)

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