BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
August 1949

Montag, 15. August 1949


1. Mose 4,5-7; 1. Petrus 3,10-17; 2. Kor. 1,12

Wir tragen in uns eine merkwürdige Befähigung, besitzen in uns einen gottgesandten Freund, der sich als treuer Warner erhebt, wenn wir geneigt sind, Unrecht zu tun. Das ist unser Gewissen! Es ist Gott, der durch das Gewissen zu uns redet! Es warnt uns und will uns von Sünde und Verkehrtheit abhalten. Wenn Gedanken und Stimmungen uns auf verhängnisvolle Abwege bringen wollen, so stellt das Gewissen uns zur Rede: „Wie sieht es in dir aus?“ „Was hast du vor?“ „Warum willst du dich vergessen?“ und: „Was würde Jesus dazu sagen?“ – Wahrlich, das Gewissen will uns in einem solchen Augenblick zur Besinnung bringen; es erinnert uns daran, daß wir nur, wenn wir uns rein und tadellos halten, unsere Menschenwürde wahren und jedermann frei ins Auge schauen können! – Haben wir die volle Reife als Gotteskinder noch nicht erreicht, so kann es geschehen, daß törichte und böse Gedanken in uns auftauchen. Dann aber gilt es, noch rechtzeitig aufzuwachen und zu verhindern, daß diese Gedanken und Gefühle sich in uns festsetzen! (Lies Eph. 5,10-15; Jes. 52,1-3.) Unser erneuertes Gewissen macht uns in schwieriger Lage aufmerksam auf die Gefahr. „Gut und Böse“, das sind die großen Gegensätze in der Welt. In verschiedenster Form und Abstufung treten sie zutage. Wirklich, das Gute und das Böse kämpfen in jedes Menschen Brust miteinander. Die Finsternis ist wie eine feindselige Macht, die uns unterjochen will. Das Gewissen bezeugt uns, daß es sich hier nicht nur um allgemeine Fragen, sondern um eine ganz persönliche Angelegenheit von entscheidender Bedeutung handelt. Wir sind schuldig, zu verhüten, daß unsere erneuerte Seele durch Sünde zu Schaden kommt. Die letzte Entscheidung, ob wir in der Stunde der Versuchung nachgeben oder festbleiben, liegt bei uns. Nichts kann den Menschen Gottes zwingen zu sündigen, wenn wir ernstlich entschlossen sind, Gott zu gehorchen, bei Jesus zu bleiben, und dem Bösen zu widerstehen! Ist das nicht herrlich? ([Lies 1. Joh. 5,18-21]; vgl. Matth. 26,40.41.)

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