BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1920
Dezember 1920

Montag, den 27. Dezember 1920


4. Mose 6,22-24

Für ein Volk und vor allem für den einzelnen Menschen kommt nun alles darauf an, ob er sich dem göttlichen Segen auftut oder verschließt - ob er denselben annimmt oder abweist. Gott will alle Menschen segnen: „Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen!“ Aber die wenigsten lassen sich segnen. Durch die Verführung des Teufels, durch die Sünde und das durch sie bedingte schlechte Gewissen hat sich im natürlichen Menschenherzen ein tiefes Mißtrauen, ja Abneigung und Feindschaft gegen Gott eingewurzelt. Es ist schon ein wirklicher Sieg der göttlichen Gnade, wenn ein Menschenherz verlangend wird nach Heil und Frieden, wenn es zum erstenmal bittet: „Gib mir einen Segen!“ (Jos. 15,19.) Es empfängt dann gleich unendlich mehr, als es erbittet und erwartet: „Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag - über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken - nach der Kraft, die in uns wirkt - Ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde in Christo Jesu auf alle Geschlechter des Zeitalters der Zeitalter hin! Amen.“ (Eph. 3,20.21.) - Zu Abraham, dem Vater und Vorbild aller Glaubenden, sprach der Herr: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein!“ (1. Mose 12,2.) „Gesegnet, um ein Segen zu sein!“, das soll nach Gottes liebender Absicht die Überschrift meines und deines Lebens sein! (Vgl. Spr. 11,25.) Und wenn wir den Absichten Gottes in unserem Herzen und Leben keine Hindernisse in den Weg stellen, dann wird es auch von uns wahr werden: „Alle, die sie sehen, werden sie erkennen, daß sie ein Same sind, den der Herr gesegnet hat.“ (Jes. 61,9.)

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