BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1954
Juli 1954

Sonntag, 4. Juli 1954


1. Mose 49,22-26; Psalm 1,1-6

Von Naphtali wendet sich der sterbende Vater zu Joseph. Beim Anblick dieses Sohnes geht ihm das Herz auf, sein Mund fließt über von dankbarer Liebe, und er erbittet ihm vom Herrn den größten Segen. Er vergleicht Joseph hier mit einem Fruchtbaum, der an einem günstigen Platz steht. Sicher sind die Augen des Greises oft durch den Anblick eines schönen Baumes, der sich ihm inmitten der Sandwüste bot, erquickt worden, und jedesmal, wenn er seinen Sohn Joseph sah, war dies auch der Fall. Seine Segensworte über ihn haben aber auch für uns eine tiefe Bedeutung, die wir noch klarer ins Auge fassen wollen. Joseph glich einem Fruchtbaum, der seine Wurzeln ausstreckte an einer stets sprudelnden Quelle, d. h. er senkte die Wurzeln seines Wesens tief in den Grund hinein und lebte aus der Verbindung mit Gott. [Vgl. 1. Mose 39,1-5.21.23; 41,51.52; Ps. 84,5. (Luther 84,6).] Der Sohn Gottes will auch an dir und mir solch fruchtbringende Menschen haben, Menschen, deren inneres Leben stets durch den frischen Quell der göttlichen Gemeinschaft erquickt und gefördert wird. Wie können wir diese Gemeinschaft immer neu finden? Einzig und allein durch das Lesen des Wortes Gottes, durch tiefes Nachdenken über dasselbe und durch Gebet. Wenn es so bei uns ist, dann können auch wir Menschen sein, von denen es heißt: „Sie hören nicht auf, Frucht zu bringen für Gott und für die Ewigkeit!“ Der Herr Jesus Selbst sagt: „Wenn ihr in Mir bleibt und Meine Worte in euch bleiben, so bringt ihr viel Frucht!“ Wir wollen es uns immer wieder klarmachen, was es heißt, Frucht für die Ewigkeit, Frucht für Gott bringen! (Lies Ps. 92,12-15 [Luther 92,13-16]; Hes. 17,8; Hos. 13,15.)

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