BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
April 1953

Freitag, 17. April 1953


1. Mose 37,12-17; Hesekiel 34,11-16

Als Joseph nach anstrengendem Weg Sichem erreicht hatte, suchte er seine Brüder vergeblich dort. Sie waren weitergezogen. Ein Mann sah ihn, wie er bald nach dieser, bald nach jener Richtung Ausschau hielt und fragte ihn: „Was suchst du?“ Da antwortete Joseph: „Ich suche meine Brüder! Tue mir doch kund, wo sie weiden.“ Ja, welch ein Wort: „Ich suche meine Brüder!“ Ist’s uns nicht, als hörten wir die Stimme unseres Herrn Jesu, der – ausgesandt von der Liebe des Vaters – in die dunkle Welt kam, um die verirrten Menschenkinder zu suchen, sie heimzubringen an des Vaters Herz? (Lies Matth. 18,11–14; [Joh. 10,7–18].) Ist Er nicht als der gute Hirte gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist? Ja, wahrlich, Er sucht das Verlorene, bis Er es findet. Und wenn Er es gefunden hat, nimmt Er es mit Freuden auf Seine Schultern, und wenn Er nach Hause kommt, ruft Er die Freunde und die Nachbarn zusammen: „Freuet euch mit Mir; denn Ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!“ O diese Liebe des Erstgeborenen vieler Brüder! „Niemand hat Gott je gesehen; aber der eingeborene Sohn, der in des Vater Schoß ist, der hat Ihn uns kundgemacht.“ Der, welcher Selbst wie kein anderer vom Vater geliebt war und ist – Er kann diese Liebe wie kein anderer Seinen verlorenen und verirrten Menschenbrüdern kundmachen. „Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Er Seinen eingeborenen Sohn''' in die Welt gesandt hat, damit wir durch Ihn leben möchten.“ So kam auch Joseph, der von seinem Vater so innig geliebt war, um seine Brüder zu suchen und ihnen die verlangende Liebe des Vaters nahezubringen! [Lies 1. Joh. 4,9.10; vgl. Offb. 1,5b.6.]

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