BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
November 1952

Donnerstag, 27. November 1952


1. Mose 31,43-54; Psalm 101,1-5

In dem reichlichen Erwerb, der Jakob im Laufe der letzten Jahre zuteil geworden war, sah er allein den Segen des lebendigen Gottes, der mit ihm war. Es gibt keine noch so geringe Kleinigkeit in den Dingen unseres Alltags, die für uns nicht aus der Hand Gottes kommt; denn an Gottes Segen ist ja alles gelegen! Dieser Segen des höchsten Gottes erspart uns zwar nicht die Mühe der Arbeit, aber Er allein fügt zu unserer Mühe den Erfolg und die Frucht hinzu. [Lies Spr. 10,4; 12,27; Ps. 128,1-6.] Deshalb sollen Kinder Gottes der Mühe und der Anstrengung starker Arbeit nicht ausweichen. Sie haben ja die Gewißheit, daß Gottes Hilfe mit ihnen ist und daß Er ihnen reichlich gibt. [Lies 5. Mose 28,8; 3.Mose 26,3-5.10.] Die Rede Jakobs schneidet durch ihre Wahrheit dem Laban ins Herz, so daß er einlenkt, die Hand zum Frieden bietet und einen Bundesschluß vorschlägt. Jakob gab dazu seine Zustimmung und legte sofort Hand ans Werk, indem er einen Steinhaufen zum Denkmal errichtete. In feierlicher Weise wird der Bundesschluß durch ein Festessen bestätigt. So errichten auch wir heute noch Denkmäler, um uns an bestimmte Taten oder an große Menschen erinnern zu lassen. Auch im Gedenken an das Wirken und Segnen Gottes in unserem Leben feiern wir Jahresfeste und Gedenktage, um von neuem unseren herrlichen Gott zu preisen und Seinem Namen zu danken für all Sein Helfen und Wohltun. Wie leicht können wir doch vergessen, was Gott alles schon an uns und für uns getan hat. Darum ruft uns die Schrift zu: „Preise den Herrn, meine Seele, und was in mir ist Seinen heiligen Namen. Preise den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er dir Gutes getan hat!“ (Lies Ps. 103,1-4; 106,7.21-23; Jer. 2,31.32; vgl. Jes. 63,7.)

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