BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
April 1952

Montag, 21. April 1952


1. Mose 25,31-34; 1. Mose 32,22-31

Die Art, wie Jakob diese Gelegenheit ausnützte, sich das Erstgeburtsrecht von seinem Bruder zu erhandeln, zeugt von einem Charakter, von dem Gott ihn später durch schwere Führungen lösen mußte. Jakobs Sehnen nach dem Erstgeburtsrecht und den damit verbundenen Segnungen floß allerdings aus einem tiefen Verständnis für die Herrlichkeit der göttlichen Berufung. Sein inneres Ohr hatte etwas vernommen von den hohen Gütern der Zukunft, die einzig und allein auf dem Weg des lebendigen Glaubens zu erreichen waren. Der Versuch, Gott bei der Herbeiführung der verheißenen Segnung durch fleischliche Machenschaften vorzugreifen, war ganz gegen Gottes Sinn! [Lies Gal. 5,16; vgl. Jes. 40,27.28.] Gott hat Seine Stunde und Seine Art und Weise, wie Er dem Glauben entgegenkommt und Seine hohen Gnadenabsichten ausführt! Wie es aber geht, wenn man Gott behilflich sein und Ihm vorgreifen will, das sahen wir schon bei dem Erzvater Abraham, wie er mit Hagar auf ganz menschliche Weise die Verheißung Gottes herbeiführen wollte. Was war das Resultat? Ein Ismael wurde geboren, aber durchaus kein Isaak, nicht der Sohn der Verheißung! Die Schrift sagt: „Es ist gut, daß man stille warte auf die Rettung des Herrn.“ Hast du dies schon gelernt? Der Herr kommt mit Seiner Hilfe und Seinem Eingreifen nie zu spät. „Wahrlich, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten!“ Darum „harre auf den Herrn und bewahre Seinen Weg, und Er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen!“ Wahrlich, glückselig sind die, welche dieses glaubensvolle, stille Warten auf Gott wirklich gelernt und dann die herrlichsten Erfahrungen von Seiner Macht und Hilfe zu verzeichnen haben! [Lies Ps. 25,1-5; Ps. 33,18-22; Spr. 10,28.]

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