BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
April 1952

Ostersonntag, 13. April 1952


Matthäus 28,1-3; Markus 16,1-11

Der Sabbat war vorüber und im Morgengrauen des Sonntags wollten Maria Magdalene und die andere Maria nach dem Grabe sehen. Aber was geschah? - Ein starkes Erdbeben setzte ein, denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat zur Gruft, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. - Als die Ersten kamen also Maria Magdalene und die andere Maria, die Schwägerin der Mutter Jesu, zum Grabe, als es noch finster war. Ihre Absicht war, den toten Leib des Herrn mit Wohlgerüchen zu ehren. Doch sie sollten den Lebendigen, den siegreich Auferstandenen finden! [Lies Joh. 20,1-10.] Inniger als alle anderen hingen ja diese beiden Jüngerinnen an ihrem Herrn, von Dem sie so unendlich viel Gnade erfahren hatten - Dem sie so unendlich viel Liebe verdankten. Als die' einzigen werden sie gewürdigt, die machtvolle Öffnung der Gruft mitzuerleben. Christus, unser Herr, war auferstanden! Gott hatte den „Wehen des Todes ein Ende gemacht, denn unmöglich konnte der Tod Ihn in seiner Gewalt behalten.“ - Ja, die Auferweckung Christi aus dem Grab war eine Machttat Gottes. Sie ist Gottes gewaltiges Siegel auf das durch Christus vollbrachte Erlösungswerk von Golgatha. [Lies Eph. 1,17-23.] Wir glauben an den Gott, „der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten wiedergebracht hat - Den Er um unserer Übertretungen willen in den Tod gegeben und zu unserer Rechtfertigung auferweckt hat!“ Der Hebräerbrief sagt uns: „Der Gott des Friedens, hat aus den Toten unseren Herrn Jesus wiedergebracht, den großen Hirten Seiner Schafe, in der Kraft des ewigen Bundesblutes!“ Alle lauteren Kinder Gottes dürfen sich also der Auferstehung ihres Herrn und Seiner Erhöhung zur Rechten Gottes im Himmel freuen.

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