BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
Januar 1952

Montag, 7. Januar 1952


1. Mose 24,3.4; Richter 3,5-8

„Nur keine von den Kanaaniterinnen!“ sagt Abraham zu Elieser! Es gab unter den kanaanitischen Töchtern gewiß manche, die Isaak hätten gefallen können - die auch dem Hause Abraham Freundlichkeiten erwiesen hatten. Aber keine Tochter aus diesem Volke durfte es sein - unbedingt keine! Denn Abraham war das Wichtigste die Stellung .zum Volke Gottes. Was uns hier gesagt werden soll, ist klar: Die persönliche Stellung eines Menschen zu Jesus Christus muß das Erste sein, wenn wir uns miteinander verbinden wollen! Von dieser Lebensentscheidung hängt es ja weithin ab, ob unser Erdenleben die gottgewollte Frucht bringt oder nicht - ob die zu gründende Familie ein wirksames Zeugnis für Christus wird oder nicht - ob die Kinder für den Herrn aufgezogen werden oder für die Welt! Dies alles ist schon bei der Entscheidung einer Verlobung eingeschlossen. Wir sehen im Leben entschiedener Christen, wie treu und wunderbar der Herr die Wege der Seinigen leitet und ihnen völlige Gewißheit auch darüber gibt, welche Menschen Er für einander bestimmt hat. Dazu gehört allerdings ein starkes Glaubensvertrauen und ein stilles Warten auf Gottes Bestimmung und Stunde! (Lies Ps. 25,1-5; [Ps. 33,20-22].)

Pastor Modersohn schreibt im Blick auf seine Ehe: “0 was gibt das für einen Felsenboden unter die Füße, wenn man weiß: Gott hat uns zusammengefügt - Gott hat diese Ehe beschlossen! - Wie oft hat meine Frau, wie sie mir später sagte, dem Herrn gesagt: “Herr, Du hast mir meinen Mann gegeben; nun hast Du auch die Verantwortung dafür, daß die Ehe glücklich wird!“ Und das ist sie geworden; das kann ich beim Rückblick auf die gemeinsam durchlebten Jahre sagen.- Eine Ehe kann ein Stück Himmel auf Erden sein, sie kann aber auch ein Stück Hölle sein. Unsere Ehe ist ein Stück Himmel auf Erden geworden! Gott hat uns in Gnaden bewahrt vor dem ersten Streit, so daß wir in tiefem Frieden haben leben dürfen die ganzen langen Jahre!" [Lies Ps. 37,3-5; vgl. Jos, 24,14.15; Ps. 119,106.)

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