BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
Januar 1952

Samstag, 5. Januar 1952


1. Mose 24,1-4; 5. Mose 7,14.6

Im letzten Kapitel haben wir Sara, die ehrwürdige Patriarchin, hinausbegleitet zur stillen Gruft. Abraham wie auch Isaak empfanden schmerzlich die Lücke, die durch ihren Heimgang entstanden war. Lange betrauerten sie die verstorbene Gattin und Mutter. Doch nach drei Jahren wünschte Abraham, daß in Saras Zelt wieder eine Hausfrau einziehe - daß Isaak eine Lebensgefährtin zur Seite gegeben werde, die ihm ebenbürtig sei. Abraham wußte, was ihm während seines ganzen Lebens Sara gewesen war; und daß sie ihm den Isaak geschenkt hatte, den Erben der göttlichen Verheißung. Sollten sich Gottes Verheißungen auch weiterhin erfüllen, so mußte Isaak eine Frau haben, die seine hohe Berufung wirklich teilte - die Isaaks Segnungen und Pflichten zu verstehen vermochte! Abraham handelte als ein weiser Vater, dem die Heirat seines Sohnes durchaus nicht einerlei ist, sondern der dieselbe unter Gottes Leitung herbeiführt. (Lies 1. Mose 27,46; 28,1-5.) Wir sehen, wie ein Mann, der mit Gott wandelt und in einem Leben der Heiligung steht, sich auf allen Gebieten und in jeder Beziehung als ein Mensch Gottes beweist und bewährt! Abraham will durchaus nicht, daß Isaak etwa eine Kanaaniterin heiratet, denn die so tief gesunkenen Kanaaniter waren dem göttlichen Gericht und dem Untergang geweiht. Er ließ deshalb seinen getreuen Hausverwalter, den Elieser, schwören, daß er niemals dem Isaak eine Kanaaniterin als Gattin zuführe! Wie hätte auch Isaaks Leben und Haus nach dem heiligen Willen Gottes gestaltet werden können, wenn er sich mit einer Tochter des Landes Kanaan verbunden hätte. Gottes Wort sagt gerade im Blick auf die Verlobung und Verheiratung der Kinder Gottes: „Nur daß es in dem Herrn geschehe!“ [1. Kor. 7,39; lies 1. Kor. 7,25-38.] Ob dies wohl allen Gläubigen ganz klar und selbstverständlich ist?

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