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JAHRGANG 1951
Juli 1951

Montag, 2. Juli 1951


1. Mose 20,1.2; Psalm 80,17-19

Wir sehen es hier bei Abraham: Nur wer mit allem, was er ist und hat, dem Herrn hingegeben ist, kann die heilige Nähe Gottes ertragen! Als einst der Prophet Jesaja den Herrn auf hohem, erhabenen Thron schaute, da rief er aus: „Wehe mir, ich vergehe!“ Als später der Apostel Johannes auf Patmos den herrlichen Sohn Gottes schaute, da fiel er zu Seinen Füßen wie ein Toter. Und nicht anders erging es auch Daniel, der doch ein heiliger Mann Gottes war, vielgeliebt von dem Herrn. [Lies Jes. 6,1-7; Offb. 1,12-18; Dan. 10,4-12.] Wenn schon diese gesegneten Knechte Gottes nicht bestehen konnten vor der Heiligkeit Gottes – wie sollten wir es vermögen, wenn unser Leben nicht bis ins Kleinste vor Ihm geordnet ist? Sind irgendwelche Punkte vorhanden bei dir, die das Licht scheuen, dann bleibt dir nicht anderes übrig als zu fliehen! Es gibt Gläubige, die sich so daran gewöhnt haben, daß sie Erlöste des Herrn sind, – sie halten dies für gar nichts besonderes mehr, sie haben die heilige Ehrfurcht vor Gott verloren und bewegen sich in einer weltförmigen Art, die es nicht so genau nimmt. Doch gar bald wird es sich fühlbar machen, daß man so nicht vor Gott bestehen kann, denn die Augen des Herrn sind wie mit Feuerflammen auf dich gerichtet! [Lies Eph. 5,5-9; 1. Petr. 3,10-12.] Die Heiligkeit Gottes vertrieb Abraham ins Philisterland. Das war ein großer Fehler! Nicht von Gott weg, sondern zu Gott hin wollen wir fliehen, wenn wir merken, daß es mit uns nicht recht stimmt! Ja, hin zu Gott mit einem offenen Schuldbekenntnis und mit erneuter Hingabe unseres Lebens an Ihn, unseren mächtigen und herrlichen Herrn! [Röm. 12,1.2; 2. Kor. 7,1.]

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