BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
Januar 1950

Montag, 30. Januar 1950


1. Mose 9,8-13; Offenbarung 4,11

Um Noah und seinen Söhnen den gedeihlichen Fortbestand des Menschengeschlechts zu verbürgen, ließ sich Gott herab, einen Bund mit ihnen und ihren Nachkommen, sowie mit der gesamten Tierwelt aufzurichten. Diesen Bund bestätigte der gnadenvolle Gott durch ein sichtbares Zeichen auf alle nachkommenden Geschlechter. Wir lesen: „Gott sprach zu Noah und seinen Söhnen: Seht, Ich schließe jetzt einen Bund mit euch und eurer Nachkommenschaft – auch mit allen Geschöpfen, die bei euch sind; mit den Vögeln, mit allen Tieren des Feldes und mit allem Vieh. Und dies soll Mein Bund mit euch sein: Hinfort sollen niemals mehr Menschen und Tiere durch die Wasser einer Sintflut vertilgt werden!“ Keine Flut also soll je mehr eintreten, um die Erde zu verderben! – Diese Bund mit Noah und seinen Söhnen bedeutete, wie wir sahen, eine wunderbare und sichere Verheißung, die Gott in Seiner erhabenen göttlichen Freiheit und Güte ihnen gab. Der Mensch vermag ja Kundgebungen und Offenbarungen, die der Höchste ihm gibt, häufig erst dann voll und ganz zu verstehen, wenn Gott dieselben mit einem sichtlich wahrnehmbaren Zeichen begleitet und bestätigt. Erst durch das Offenbarungszelt, die Stiftshütte in der Wüste, und später durch den herrlichen Tempel in Jerusalem, sowie früher bei der Wüstenwanderung durch die Wolken- und Feuersäule, lernte Israel die wunderbare Tatsache fassen, daß die Herrlichkeit des allmächtigen Gottes und Seine Gnadengegenwart in der Mitte Seines Volkes tatsächlich wohnte! [Lies 2. Mose 13,21.22; Neh. 9,9-13.] Auch dieser Bund mit Noah war ein reiner Gnadenakt des barmherzigen und heiligen Gottes für Seine Menschenkinder. Solcher Bund förderte ihre Willigkeit, auf Gottes Gnaden- und Heilsabsichten einzugehen. Alle Gnadentaten Gottes fassen ja für die erlösungsbedürftigen Menschen Sein ewiges, himmlisches Königreich ins Auge! [Lies Röm. 16,25-27; Judas 25.]

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